jduggen
31.05.2008, 19:10
Hallo DS Fans,
nach dem ich bei RCN einen Opus Rumpf und eine Lift off Fläche erstanden hatte, sollte daraus etwas DS fähiges werden. Falls es interessiert im Anschluß ein erster Bau/Flugbericht:
Der Rumpf ist in Kohle Kevlar in MC XX oder Superhightendedelbauweise. Bretthart, klasse. Ein paar Lunker in der Deckschicht spielen keine Rolle, der Preis war schon seeeeehr gut. (Gruß an den Verkäufer) Hier sind nur die üblichen einbauten zu erledigen.
Das Leitwerk habe ich bei pcm.at erstanden. Ich hatte keine Lust mir einem Selbstbau (Holz oder gfk) das Teil zu verschandeln. Verschraubt wird es mit 2xM3 in den Rumpf.
Die Rohbaufläche hatte rechts außen einen Schaden in der Beplankung und im Styro. Mit etwas Balsa und PU Leim war das schnell behoben. Da mir die Fläche zu weich war habe ich als erstes die Beplankung im Holmbereich mit der Dremeloberfräse ca. 0,8 mm tief ausgefräßt. Die Nut ist an der Wurzel ca. 30 mm breit und wird nach außen auf 8 mm reduziert. Diese Aussparung habe ich mit Kohlerovings gefüllt. Das auf Ober und Unterseite. Dadurch ist die Fläche schon deutlich steifer geworden. Danach wurde alles mit 163 g/m^2 Glasgewebe überzogen. Schleifen und Polieren, das wars. Die Fläche wiegt jetzt ca. 800 g, ist recht torsionssteif und recht fest.
Flugfertig wiegt der "Lift Opus" jetzt ca. 1750 g. Zusatzballast wird nach Bedarf noch folgen.
Erste Flugerfahrungen:
Nach ein paar Gleitflügen aus der Hand gings an die Flitsche. Ein betagter MPX Gummi (Ummantelt) in 1s2p muß dafür herhalten. So gings auf 60 m. Fliegt recht ordentlich, reißt beim Kurbeln recht abrupt ab. EWD Test bringt leichte Schwanzlastigkeit an den Tag. Beim Einkurven zur Landung wieder ein Abriss > einschlag!
SChadensanalyse: Rumpf heil, Fläche heil aber vordere Stifte zum Rumpf rausgerissen. Wie gut das es 5 Min Epoxy gibt. Ein Flug mit 10 g Blei in der Nase behob nur die Schwanzlastigkeit. Abreissen kann er immer noch.
Also wieder zu Hause nochmal alles nachmessen. Die EWD lag bei fast 2 Grad. (hab ich wohl etwas gepennt)
Bei weiteren Flitschenstarts bis auf 70 m fliegt er jetzt mit 0,8 Grad recht ordentlich. Mit angepasster Geschwindigkeit sieht das gut aus.
So, das soll´s fürs erste gewesen sein. Wenn morgen das Wetter und die Familie mitspielt, will ich mal im F-Schlepp auf größere Höhe um auch die Schnellflugeigenschaften und die Festigkeit der Fläche zu testen.
Viele Grüße, Kommentare und Vorschläge jederzeit willkommen.
Jörg
nach dem ich bei RCN einen Opus Rumpf und eine Lift off Fläche erstanden hatte, sollte daraus etwas DS fähiges werden. Falls es interessiert im Anschluß ein erster Bau/Flugbericht:
Der Rumpf ist in Kohle Kevlar in MC XX oder Superhightendedelbauweise. Bretthart, klasse. Ein paar Lunker in der Deckschicht spielen keine Rolle, der Preis war schon seeeeehr gut. (Gruß an den Verkäufer) Hier sind nur die üblichen einbauten zu erledigen.
Das Leitwerk habe ich bei pcm.at erstanden. Ich hatte keine Lust mir einem Selbstbau (Holz oder gfk) das Teil zu verschandeln. Verschraubt wird es mit 2xM3 in den Rumpf.
Die Rohbaufläche hatte rechts außen einen Schaden in der Beplankung und im Styro. Mit etwas Balsa und PU Leim war das schnell behoben. Da mir die Fläche zu weich war habe ich als erstes die Beplankung im Holmbereich mit der Dremeloberfräse ca. 0,8 mm tief ausgefräßt. Die Nut ist an der Wurzel ca. 30 mm breit und wird nach außen auf 8 mm reduziert. Diese Aussparung habe ich mit Kohlerovings gefüllt. Das auf Ober und Unterseite. Dadurch ist die Fläche schon deutlich steifer geworden. Danach wurde alles mit 163 g/m^2 Glasgewebe überzogen. Schleifen und Polieren, das wars. Die Fläche wiegt jetzt ca. 800 g, ist recht torsionssteif und recht fest.
Flugfertig wiegt der "Lift Opus" jetzt ca. 1750 g. Zusatzballast wird nach Bedarf noch folgen.
Erste Flugerfahrungen:
Nach ein paar Gleitflügen aus der Hand gings an die Flitsche. Ein betagter MPX Gummi (Ummantelt) in 1s2p muß dafür herhalten. So gings auf 60 m. Fliegt recht ordentlich, reißt beim Kurbeln recht abrupt ab. EWD Test bringt leichte Schwanzlastigkeit an den Tag. Beim Einkurven zur Landung wieder ein Abriss > einschlag!
SChadensanalyse: Rumpf heil, Fläche heil aber vordere Stifte zum Rumpf rausgerissen. Wie gut das es 5 Min Epoxy gibt. Ein Flug mit 10 g Blei in der Nase behob nur die Schwanzlastigkeit. Abreissen kann er immer noch.
Also wieder zu Hause nochmal alles nachmessen. Die EWD lag bei fast 2 Grad. (hab ich wohl etwas gepennt)
Bei weiteren Flitschenstarts bis auf 70 m fliegt er jetzt mit 0,8 Grad recht ordentlich. Mit angepasster Geschwindigkeit sieht das gut aus.
So, das soll´s fürs erste gewesen sein. Wenn morgen das Wetter und die Familie mitspielt, will ich mal im F-Schlepp auf größere Höhe um auch die Schnellflugeigenschaften und die Festigkeit der Fläche zu testen.
Viele Grüße, Kommentare und Vorschläge jederzeit willkommen.
Jörg