Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : DS-Projekt - EXCALIBUR
Artur Blömker
15.12.2008, 09:43
Hallo!
Nachdem hier im Forum wirklich tolle Bauberichte eingestellt wurden, möchte ich nun auch ein Projekt vorstellen, bei dem ich "mein" in der Mitte 11 % dickes Profil (ich kürze den Namen mal auf dsa ...) (http://www.dynamic-soaring.de/forum/showthread.php?t=52) testen möchte.
Hier das Profil mit 8,5 % Dicke:
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=138&d=1205517318
Warum ein eigenes Modell?
Für die inzwischen erreichbaren Geschwindigkeiten bzw. Belastungen sind die momentan für DS verwendeten Modelle nicht selten am Ende der bautechnischen Möglichkeiten angekommen, da sich z.B. mit Profildicken von 8,5 % (RG 14) oder 8,9 % (RG 15) kaum noch eine ausreichende Carbonbelegung einbringen lässt. Die Holmsysteme sehen eher aus wie ein großer, massiver Verbinder, in der Mitte ist kaum noch Platz für Stege. Eine effektive Ausnutzung der Fasereigenschaften ... ist das nicht.
Grobe Planung des Modells:
Spannweite ca. 2,10 m
Flächeninhalt ca. 38 dm²
Fluggewicht ca. 3,8 bis 4,9 kg
Profil dsa
11_1.2 in der Mitte (210 mm), gestrakt auf 8,5_1.2 außen
Das Modell soll nur so groß sein, daß es auch bei einem Fluggewicht unter 5 kg eine Flächenbelastung von ca. 130 g/dm² erreicht. Unter 5 kg soll es bleiben, da wir hier in der Umgebung keine Möglichkeit haben mit schwereren Modellen DS fliegen zu dürfen.
Erste Etappe:
Ich habe Kerne bestellt und will eine Positiv-Tragfläche bauen, die allerdings auch 400 km/h aushalten soll. Es wird eine simple zweifach-Trapezfläche.
Höchstwahrscheinlich bekommt ein SRTL-Rumpf die Fläche "aufgeschnallt", um Einstellwinkel, Schwerpunkt etc. im Vorfeld zu testen. Erst danach soll eine Ur-Fläche erstellt werden, die dann abgeformt wird. Das Fräsen einer Fläche ist erstmal nicht vorgesehen. Die Geometrie wird eher simpel sein, um den Bau so einfach wie möglich zu halten.
Ein Rumpf und Leitwerk soll dann auch gebaut werden.
Bin gespannt - und werde berichten.
Herzliche Grüße
Artur
Bob Hopman
16.12.2008, 09:40
Hi Artur,
na das hört sich doch gut an! Wie viel mm höhe gewinnst du damit (absolut/ relativ) in kritische Bereiche gegenüber eine Opus oder SRTL Fläche?
Bin gespannt auf dein Bericht! Das mit der positiv Bauweise finde ich auch interessant...
Liebe Grüsse,
Bob
leinad.w
16.12.2008, 11:01
hey artur,
wenn du die fläche und form baust, kannste ruhig mal in hannover nach hilfe fragen... vor allem beim formenbau... ;):D
auf zu neuen ufern... :)
der daniel...
Artur Blömker
16.12.2008, 18:19
Hallo!
Ahhh es geht voran - die Kerne sind heute abgeschickt worden von Herrn Faller (http://www.drei-f.de/) - einfach super! Dann kommen die vielleicht noch diese Woche! Ganz herzlichen Dank an Herrn Faller! :)
Daniel - danke Dir - na sehr gern melde ich mich! :)
Bob - eine ganze Menge Bauhöhe kommt hinzu:
Der Opus mit 185 mm und 8,5 % hat knapp 16 mm Profildicke
der SRTL mit ca. 200 mm und 8,9 % knapp 18 mm Profildicke
Das "dsa"-Profil mit 11 % bei 210 mm Wurzelrippe ergibt 23 mm Profildicke
Von Vorteil ist beim "dsa", dass es so "schön lange dick bleibt" :D - da ist dann (auch in der Breite) viel Platz für Gelege und auch für Servos. Auch die Ruder sollten sich supersteif bauen lassen. Die Dicke ermöglicht eventuell eine Steckung, falls gewünscht.
Zum Vergleich eines Profiles mit 8,5 % zu einem mit 11 % kann man sagen, daß beim "Dicken" ca. 35 % weniger Rovings eingelegt werden können - bei gleicher Festigkeit. Um so mehr eingelegt wird, um so höher wird der Prozentanteil sogar noch, da bei dem 8,5 % - Profil viele Fasern gar nicht mehr aussen liegen, und somit kaum noch mittragen.
Soweit die Theorie - nun muss das Profil aber auch laufen ... :p;) ... und das ist halt erst spannend!
Herzliche Grüße
Artur
Artur Blömker
16.12.2008, 18:48
Na da bin ich ja selbst gespannt .... ;)
Folgendes habe ich vor:
Auf die Aussenkerne oben und unten lege ich 0,4 mm Sperrholz (das dient nur zur Formgebung), darauf eine dünne PE-Folie. Das wird etwas fixiert mit Tape.
Darauf eine Lage 50er Glasfasergewebe, mit tixotropiertem Harz, eventuell auch mit Talkum verdickt (wegen der guten Schleifbarkeit). Dann direkt 2 Lagen 160er CFK Biaxialgelege.
Die Unterseite erhält dann einen Streifen 110er AFK Köper diagonal für das Scharnier, dann komplett eine Lage 100er Abreissgewebe und eine dünne PE-Folie. Somit wird die Unterseite noch nicht mit dem Kern verpreßt beim ersten Arbeitsgang!
Dann kommt das Paket zwischen zwei Spanplatten und wird mit Schraubzwingen verpresst. Die Oberseite wird dann also gleich mit dem Kern verklebt.
Nach dem Austrocknen wird von der Unterseiten-Schale das Abreissgewebe abgezogen. Alle Einbauten, Verstärkungen, Stege etc. werden dann aus dem Styrokern herausgearbeitet, und dann erst wird die Unterseite auch mit dem Kern verklebt.
Nach der Verklebung wird halt geschliffen und gespachtelt und ich vermute auch mal - lackiert, zumindest um eine gute Sichtbarkeit in der Luft zu erreichen. Die Bauweise mit dem gewachsten Acrylglas und gleich fertiger Oberfläche werde ich nicht machen, denn ich will das Profil so gut wie möglich herstellen, also nachspachteln und schleifen.
Ich hoffe, ab und zu mal Fotos machen zu können.
Herzliche Grüße
Artur
Bob Hopman
16.12.2008, 20:26
Ich hoffe, ab und zu mal Fotos machen zu können.
Hehhh... hoffe? Naja bestimmt ein Fehler ;-)
"Ich werde bestimmt Fotos machen..."
Klasse, dass du die positiv Bauweise beschreibst... interessiert sicherlich einige! Mich auf jeden Fall!
Bei 23mm im Vergleich zu 16 bzw 18mm kommt man effektiv auch ein schönes Servo rein neben die viele Rovings :)
Liebe Grüsse,
Bob
Artur,
wenn du exakte Kerne hast, hast du auch exakte Negativschalen dazu.
Klebe die Negativschalen auf eine 19mm MDF-Platte und an die Nasen- und Endkante ein passendes Alu-Vierkantprofil aus dem Baumarkt.
Ich habe das früher mal für eine F3B-Fläche mit dem RG14 gemacht. Die Negativschalen haben sicher etwas Untermaß durch den Schneidedraht. Ich habe auf die Innenseiten dann 3 Lagen 160g/m² Glasgewebe auflaminiert. Das Gewebe ging jeweils bis zu den Aluprofilen, die an der Oberseite mit Packband abgedeckt waren. Nach dem Aushärten wurde der Überstand des Gewebes an den Aluprofilkanten abgeschnitten und die Innenseite geschliffen und lackiert. Man kann so eine billige Negativform bauen, die bei guten Roofmateschalen sehr Profilgenau ist, wenn man die Nase auch mit geschnitten bekommen hat.
Die Ober- und Unterseiten habe ich dann mit Knete an der Nasenleiste ausgerichtet und Löcher für Paßstifte durch die Aluprofile gebohrt.
Klingt vielleicht komplizierter als es ist.
Man sollte sich zum Beispiel auf die Aluprofile festlegen bevor man die Kerne schneidet. Man kann dann z.B. die Mittellinie des Profils im Roofmateblock auf 20mm legen wenn man 20 x 20mm Aluprofile nutzen will. Die Aluprofile liegen dann an der Nase und am Profilauslauf (Endleiste) auf der MDF-Platte auf.
Gruß
Christian
P.S.: Das ist mein erster Beitrag in diesem Forum;)
Die Bauweise mit dem gewachsten Acrylglas und gleich fertiger Oberfläche werde ich nicht machen, denn ich will das Profil so gut wie möglich herstellen, also nachspachteln und schleifen.
Hey Artur,
tolles Projekt! Ich bin sehr gespannt! ...klar wirst Du viele Bilder machen!!! Wehe nicht!
Glaubst Du wirklich, dass Du eine bessere Profiltreue mit Deiner Schleifmethode hinbekommst??? Glatter wird die Oberflaeche, bzw. kannst Du diese leichte Welligkeit verhindern, aber zum einen ist das eine sch... Arbeit und zum anderen glaube ich nicht, dass das Profil dadurch genauer wird.
Das wuerde ich mir gut ueberlegen! Mit Mylar ist das wesentlich weniger Arbeit! Kannst sogar schon "im Negativ" lackieren...
Bis bald,
Jaro
Artur Blömker
17.12.2008, 10:01
Hallo Christian - und herzlich willkommen!
Ich werde mir die Kerne mal anschauen und dann entscheiden. Eine preiswerte Form .... okay, das hätte natürlich was. Statt der Glaslagen könnte ich auch mein 0,4 mm Sperrholz mit dem Schalen verkleben, dann wäre die Oberfläche gleich schön glatt. Ich behalte die tolle Idee als
Option im Hinterkopf - danke Dir!
Jaro - ja eigentlich könnte man das machen wie Du vorschlägst, ich will aber auch einen Test machen, wie die Oberfläche mit Glas/Talkum wird, da ich bei der dann abzuformenden Fläche auch diese Bauweise machen möchte. Vielleicht färbe ich das Gemisch zusätzlich ein. Hmm habe ja noch alte Kerne im Keller für einen Test .... :rolleyes:
Herzliche Grüße
Artur
Hallo Artur,
das Problem ist, dass bei den Profilen und Bereichen die Oberflächengüte eine große Rolle spielt.
Bei 1:1 geht man von ungefähr 10% weniger Gleitzahl bei rauhem, welligem Lack und 10-30% weniger Gleitzahl bei Mückenbefall aus, abgeleitet von Messungen von Johnson und der praktischen Erfahrung; bei Regentropfen auf der Fläche wir aus einer Gleitzahl 35 leicht 15 oder 10 :eek: )
Bei 1:1 gilt übrigens als (unbewiesene) Hypothese, dass die Oberflächenfehler sich bei dicken Profilen duetliuch stärker auswirken als bei dünnen. Jedenfalls sind die alten dicken Wortmanprofile sher Mücken- und Regenempfindlich. Heute werden die Profile auch danach designed, nicht zu sehr auf Mücken mit Leistungsverlust zu reagieren.
D.h. wenn man ein Rekordmodell bauen will, dann kommt man um eine gefräste Form nicht herum. Und auch wenn es erst mal nur darum geht ein Konzept zu prüfen sollte die Oberfläche sehr gut werden.
D.h. gesucht wird eine kostengünstige und wenig arbeitsintensive Bauweise mit guter Genauigkeit und vor allem guter Oberflächengüte.
Mein Ansatz ausgehen von dem Bau eines Kestrelflügels durch einen Freund, der sehr gut herauskam.
- Negativhalbrippen aus GFK fräsen lassen
- je Trapezsegment (nicht zu lang, max. 50cm) Negativkerne mit 1mm Untermaß schneiden
- die einzelnen Segmente mit den Halbrippen dazwischen auf einer Helling verkleben
- Segmente mit CFK belegen (da tut es billges Gewebe), so daß ein Rest Untermaß bleibt
- dann das Untermaß mit Spachtel / Formenharz aufspachteln und mit einem Haarlineal abziehen
- einzelnen Segmente zusammenkleben
Mein Freund hat damals die Form dann aufpoliert, ist aber viel Arbeit.
Um mehr Vakuum auf die Form bringen zu könenn udnspäter Dellen zu verhindern würde ich statt der Schaumnegative die Zwischenräume heute etv.mit Poraver füllen. Martin Weberschock verkauft passende Kornstärken Säckeweise.
Ich habe bei einer ähnlich gebauten Leitwerksform mal versucht auf einer Glasplatte(Spiegelglas) zu lackieren, und eine Lage 49er auszulaminieren (Trennung erfolgte über Wachs + PVA), diese Schicht wurde dann mit eine Innenlage 80er, Stützstoff + weitere Innenlage versehen und eingesaugt. Ich wollte mir das Polieren der Form sparen.
Problem war hier der Nasenradius des sehr dünnen Leitwerksprofils (5% bei 90mm Profiltiefe) und ein bescheidenes Vakkuum, so dass sich dieses Sandwich nicht in die Nase reingelegt hat. Innen bei 130mm und 7% hat es schon ganz gut funkioniert. Ich hatte auf die Kante an der Nasenleiste eine 10mm hohes Aluprofil, damit das Laminat dort nicht geknickt wird.
Ich habe dann jemand gefunden, der eine Positivhälfte für 200 DM gefräst hat und die Versuche eingestellt.
Alle Versuche in Positivbauweise waren bei mir jedenfalls in Punkto Oberflächengüte deutlich schlechter.
Hans
leinad.w
18.12.2008, 10:03
guten morgen in die lustige runde!
und herzlich wilkommen auch von mir an c_b... :)
viele denkansätze gibt es hier und jeder hat seine berechtigung... :D
ich denke auch, das die positiv bauweise meist nicht mit den heutigen formbauweisen mithalten kann, aber ich denke es ist eine super günstige lösung vorab ein experiment auszuprobieren, bevor man viele, viele und noch mehr euronen in eine gefräste form investiert. fliegt der positiv-bau-flieger sehr gut, kann es mit einer evtl. form ja nur besser werden, oder man formt den guten flieger halt ab...
artur, auf meine helfenden hände kannste zählen... voraussetzung ist, ich bekomme dieses mal ein bierchen... :D
und bilder machen vom bau sind ja wohl selbst verständlich! nicht das du dir einen super flieger baust, uns alle damit abziehst und wir nicht die möglichkeit haben den nachzubauen... ;)
sonnige grüße aus hannover vom daniel...
ps: mein ud-gelege ist heute angekommen... :D balt geht es auch bei mir wieder los... :D
Hi Artur.
Freut mich, daß mal wieder frischer Wind in die DS-Szene kommt. Immer nur diese Opusse (Opi hört sich so komisch an ;)) und SRTL's...
Wie gedenkst Du denn die Randbögen zu machen? Ich kenne noch keine Vorgehensweise bei Positivbauweise, bei der ich robuste Randbögen bei vertretbarem Aufwand erstellen kann.
Gruß, Ted
tomye1978
18.12.2008, 10:50
Hallo Artur,
Ich habe auch schon Versuche mit Positivbauweise hinter mir, und habe festgestellt, dass es wirklich nicht so unproblematisch ist wie man vielleicht denken mag.
Aber du willst einen Testflügel bauen und sehen ob deine Überlegungen funktionieren. Also möglichst wenig Aufwand und ein ca. 90% gutes Ergebniss.
Meine Erfahrungen hierzu:
Den Styrokern als Stützstofffunktion kannst du gleich vergessen. Die Druckfestigkeit ist mies und wird unter extremer Belastung sicher ein Problem.
Wenn du nur die CFK Lagen dirket aufbringst, dann werden die irgendwann beulen.
Mein Vorschlag:
Baue ein Schalenfläche mit den Kernen, das Mehrgewicht ist ja egal.
Erste Lage 0,5mm Balsa ( Das kann man später runterschleifen und damit Unebenheiten und Dellen ausgleichen und mit GFK beschichten ),
Dann deine 2 Lagen CFK
Darauf 0,4mm Abachi als Stützstoff
Dann 80er Glas
und dann das Ganze mit dem Kern verklebt.
Natürlich das Abachi im Bereich Gurt aussparen.
Die Klappen könnte man dann erleichtern indem eine Lage weniger CFK und anstatt dem Abachi Balsa verbaut wird.
Die Nasenleiste wird in Positiv bei den ersten Flächen mit Sicherheit noch nicht gut werden, da kann man eine schöne stabile Vollholz Nasenleiste schleifen.
Hört sich nach viel an, aber du willst dem Flügel doch auch viel abverlangen.
Thomas
Artur Blömker
18.12.2008, 11:40
Hallo Thomas!
Herzlich willkommen - und vielen Dank für Deinen Vorschlag!
Da die Kerne schon fertig sind, kommen Änderungen, die die Dicke betreffen leider nicht mehr in Betracht. Du hast aber Recht, dass die Beulgefahr unbedingt beachtet werden muss, und so wie Du es vorschlägst, dürfte das auch gut klappen.
Die "Innereien" hatte ich bisher nicht beschrieben, das hole ich mal kurz nach:
Wenn die erste Verklebung erledigt ist, schneide ich aus dem inneren Kern jede Menge Styro wieder heraus, und bringe sehr viele Stege ein, die bündig verschliffen werden.
Rudersteg - aus CFK 2 mm diagonal
Flächenabschluss-Steg - aus Sperrholz 5 mm
Holmstege - aus CFK/Sperrholz
(die ja auch komplett innerhalb des Kernes bleiben müssen incl. Rovings oder Gelege; das wird sicherlich die meiste Arbeit machen, damit das Profil nicht "verdrückt" wird. Erst nach dem Aushärten und ggf. nachspachteln und schleifen werden die Schalen verklebt)
Ich kann darüber nachdenken, in den Rudern 2 Lagen 160er und ansonsten 3 Lagen 160er zu verwenden. Sollte ich beim Bauen noch zweifeln .... werden auch noch ein paar Rippen eingesetzt.
Herzliche Grüße
Artur
Thomas Nothdurft
18.12.2008, 15:23
Hallo Artur,
in den Rudern wäre ich mit zu viel Kohlegelege vorsichtig, wegen der größeren Masse und damit der Flattergefahr. Ich meine eine Lage 160er Biax sollte für alles reichen. Zu viel wäre hier kontraproduktiv. Rippen denke ich bringen da wesentlich mehr und wiegen fast nichts, evtl. ja sogar diagonal eingebaut.
Viel Spaß,
Thomas
Artur Blömker
22.12.2008, 20:16
Hallo!
Die Styro-Kerne sind nun eingetroffen - sehr sehr schick! :)
Trotz allem habe ich mich entschlossen, die Positiv-Fläche nicht mehr zu bauen, sondern eine einfache, abzuformende Fläche mit den Kernen zu erstellen, womit ich wieder bei meiner ursprünglichen Idee angekommen bin.
So werde ich´s nun machen:
0,4 mm Sperrholz oben
160er Biaxialgelege
Styrokern
160er Biaxialgelege
0,4 mm Sperrholz unten
DAS WAR ALLES! :):p
Auf die Art und Weise hoffe ich das Profil am wenigstens zu verändern, die Stege der Positivfläche hätten sich bestimmt markiert. Gleichsam ist es eine Übung, wie es mit dem Urmodell in der Bauweise "Sperrholz" klappt.
Randbogen:
Außen sind es noch 170 mm - und da kommt kein irgendwie gerundeter , "geschnitzter" Randbogen dran, sondern einfach Ende, gerade ... ;):p:) ... es soll doch nur ein Testflügel werden!
Sooo - und dann möchte ich diese Urmodellfläche (nach dem Schleifen und lackieren) abformen, und zwar möglichst preiswert!
Aus dieser Form sollen dann vielleicht nur 1 bis 3 Flügel gebaut werden.
Ich denke momentan an eher wenig Gewebe, vielleicht Sand als Mitten-Füllung?
Hat da jemand einen guten Tipp? Es muss so stabil sein, daß man die Formhälften auf Böcke legen kann. Und möglichst nicht mehr als 25 kg Gewicht pro Formenhälfte.
Herzliche Grüße
Artur
Hallo,
Vogelsand + Harz geht, wird aber ziemlich schwer.
http://www.weberschock-development.de/fmb/material.html
Martin nimmt die Blähglaskugeln + Harz.
Hans
Artur Blömker
22.12.2008, 22:24
Hallo!
Hmmm man kann 50 m² des 282 g/m² Glasfasergewebe/Silan (sogar Köper) für 153,50 Euro kaufen im Ebay.
Wenn ich ca. 2000 g/m² Belegung machen würde ... reicht das ja schon dicke sogar für 2 Formen.
2000 g/m² sollten doch genügen für´s erste?
Herzliche Grüße
Artur
Christoph Meier
23.12.2008, 00:08
Müsste doch auch mit Laminierkeramik gehen?! Billiger, einfacher und schneller gehts dann kaum...
Thomas Nothdurft
23.12.2008, 01:28
Hallo Artur,
den Randbogen würde ich aber in jedem Fall am Urmodell mit vorsehen, sonst ist das ja kein echter Testflügel. Wenn Du schon die Arbeit des Urmodell- und Formenbaus auf Dich nimmst, dann würde ich die Mehrarbeit auch noch machen.
Ich würde eine ganz normale Glasform bauen, von der Laminierkeramik halte ich nichts, da meiner Meinung diese Methode nicht günstiger ist und durch den unterschiedlichen Volumenschwund der Keramik und des Harzes Du sicher über kurz oder lang eine beulige Oberfläche in der Form haben wirst. Der einzige Vorteil ist der, daß die Keramik ungiftig ist.
Viele Grüße
Thomas
Artur Blömker
23.12.2008, 09:51
Guten Morgen!
Glasform - ja, das mache ich.
Randbogen - :rolleyes:;):
Ich würde den wirklich gern "französisch" bauen:
Arkanj von Aeromod
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=761&stc=1&d=1230018570
Quelle:
http://www.aeromod.eu/
Ist doch hübsch! ;););)
Hans:
Ich hatte Deinen Beitrag übersehen: http://www.dynamic-soaring.de/forum/showpost.php?p=2099&postcount=10
Ja, danke dir! Nun mache ich mir die Mühe, die Kerne (die aber Verwendung finden sollen) möglichst exakt zu beplanken und zu finishen. Ich habe das schon einmal gemacht und es wurde wirklich sehr sehr gut. Der Einfluss der Profilgüte ist sicher sehr viel größer als die Ausführung des Randbogens (:p:D;)) ....
Habe Fotos gemacht:
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=762&stc=1&d=1230043782
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=763&stc=1&d=1230043782
:p:):D
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=764&stc=1&d=1230043782
Nasenschablonen - auch von H. Faller gefräst!
Herzliche Grüße
Artur
leinad.w
24.12.2008, 12:08
cool, es geht auch hier weiter... :cool:
nur ein gedanke zum randbogen!!! evtl. kannste ja einfach ein flaches kleines winglet hochkant (2-3 mm gfk-platte, ich habe da noch welche ;)) an deine französische bauweise ankleben / anbringen. winglets sollen ja nun wirklich was bringen... ;) vielleicht sogar mit innengewinden am flügelende, damit man mal den unterschied erfliegen kann, ob es wirklich was merkbares bringt... und bei welcher größe.
achja, da kommt bei mir wieder der ausprobierer durch... :D
grüße aus hannover... :)
evtl. kannste ja einfach ein flaches kleines winglet hochkant (2-3 mm gfk-platte, ich habe da noch welche ;)) an deine französische bauweise ankleben / anbringen. winglets sollen ja nun wirklich was bringen...
Ja, aber im Thermikflug durch einen Effekt auf die Umströmung der Tragflügelenden bei höheren Ca-Werten, der eine Spannweitenverlängerung nahe kommt. Für die Ca-Werte beim DS-Fliegen kann im besten Fall nur eine kleine Verschlechertung rauskommen, also Finger weg.
Hans
leinad.w
26.12.2008, 11:55
hey,
:eek: das hätte ich ja nun nicht gedacht... ich habe mir das mir dem winglet von den echten fliegern abgeleitet... und ich hätte jetzt gedacht, dass die wirbelschleppe auch bei unseren modellen auftritt, vorallem wegen der hohen flächenbelastung und den somit hohen druckunterscheiden auf den jeweiligen flächen seiten.
spannendes thema, wie ich finde...
schöne rest weihnachten noch! grüe aus hannover... :)
Artur Blömker
27.12.2008, 21:57
Guten Abend!
Sooo - nun ist der erste Schritt getan - die Schraubzwingen verrichten nun ihre Arbeit und verkleben den Styrokern mit dem 0,4 mm Sperrholz und jeweils einer Lage 160er Biax CFK.
Den Kern habe ich am Verrutschen gehindert durch diverse Stecknadeln, die ich komplett durchgestochen habe. Das war dringend notwendig.
Anmerkung zum Biaxialgelege:
Ich habe diese zwischen 0,2 mm Folien getränkt und dann zugeschnitten. Von der Seite, auf der auch die Haftfäden sind, bekommt man die Folie gut ab. Von der anderen Seite .... :rolleyes::mad::o;):rolleyes: .... nicht wirklich gut. Eigentlich wusste ich das ... es gibt einige Leute. die dieses Biaxialgelege nicht wirklich lieben ... :p
Macht aber nichts - es hat auch so geklappt, ich hatte auch sehr langsames Harz verwendet.
Karl Faller hat die Kerne wirklich toll geschnitten. Wenn man mit den Schraubzwingen presst, entsteht überall ein paralleler Abstand zwischen den Press-Platten. Wenn der Abstand irgendwo geringer war, habe ich dort etwas den Druck abgeschwächt. Es ist auch denkbar, eine parallele Holzlatte im sinnvollen / passenden Maß zuzuschneiden und dann zu pressen, bis die Bretter überall kontaktieren. Nächstes mal. ;)
Nun muss ich bis Montag warten (langsames Harz ...).
Herzliche Grüße
Artur
Artur Blömker
29.12.2008, 10:57
Hallo!
Nun sind die Schraubzwingen abgenommen:
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=765&stc=1&d=1230540218
Sieht gut aus, ist ausgesprochen stabil, sehr glatt und ohne Wellen auf der Oberfläche (soweit man das ohne Lackierung erkennen kann). Soweit erstmal vielversprechend. :)
Jetzt fräse ich die Nase ein wenig auf und fülle dort Talkum/Baumwolle-Harz hinein, damit die Nase gut geschliffen werden kann. Ein kleiner Kiefer-Randbogen wird angeklebt.
Herzliche Grüße
Artur
Artur Blömker
01.01.2009, 14:30
Hallo - und alles Gute für das Neue Jahr wünsche ich Euch!
Weiter geht´s:
Einstellwinkel:
Ich habe ja vor, die irgendwann mal fertige Testfläche auf einen SRTL-Rumpf zu befestigen, um die EWD, Schwerpunkt etc. zu erfliegen. Mit irgend welchen Einstellungen muss ich aber nun mal anfangen, daher habe ich ...
... in das Schwerpunkt-Programm von Rainer Stumpf mal die Modelldaten eingegeben:
Variante 1 mit SP 83 mm
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=769&stc=1&d=1230812859
Variante 2 mit SP 77 mm
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=770&stc=1&d=1230812859
Mir fehlt die Erfahrung, welcher Schwerpunkt, Stabilitätsmaß etc. nun sinnvoll wäre für den Einsatzzweck ...
Vielleicht kann da jemand helfen?
Herzliche Grüße
Artur
Hallo,
ich würde nicht unter 15% Stabimaß = Schwerpunkt bei 73,5mm anfangen, eher sogar bei 70mm.
15% sind erfahrungsgemäß gut zu fliegen, so dass man versucht sein könnte gleich mit einem geringeren Stabimaß anzufangen. Wenn Du aber kleinere Meßfehler / Abweichungen im Abwindfaktor hast und zu knapp kalkulierst kann es kritisch werden.
Hans
Artur Blömker
02.01.2009, 11:06
Guten Morgen!
Danke Dir Hans! So werde ich´s machen. :)
Herzliche Grüße
Artur
Mark Walz
02.01.2009, 15:15
Hallo Artur,
wieso denn so kompliziert? Sehe den ersten Schwerpunkt den du einstellst weniger kritisch solange du dich in die sichere Richtung (Kopflastig) bewegst, den "richtigen" SP must doch eh erfliegen. Du müsstest schon arg daneben liegen dass dein Testmodell nicht fliegt.
Bzgl. EWD- da Du beim SRTL Rumpf kein Pendelleitwerk hast würd ich deine Testfläche als erste Einstellung mit 0,6° montieren.
Viel Erfolg!!
Grüsse Mark
Artur Blömker
02.01.2009, 16:07
Hallo Artur,
solange du dich in die sichere Richtung (Kopflastig) bewegst, den "richtigen" SP must doch eh erfliegen.
Bzgl. EWD- da Du beim SRTL Rumpf kein Pendelleitwerk hast würd ich deine Testfläche als erste Einstellung mit 0,6° montieren.
Viel Erfolg!
Grüsse Mark
Hi Mark!
Ich musste erstmal finden, welcher SP kopflastig bedeutet bzw. welcher Stabilitätswert passt für den Erstflug, das ist nun geschehen.
Werde mich wohl entscheiden für:
0,9 Grad Einstellwinkel
SP 73 mm (für den Erstflug, wie Hans vorschlägt 70 mm)
Stab. 15,4 %
Ich plane für den zukünftigen Rumpf kein Pendel-Leitwerk als T oder Kreuz. Daher und auch zwecks Erprobung des Profiles gehe ich den langsamen Weg der Testfläche.
Und klar - danach muss erflogen werden. Das ist ja der Sinn der Testfläche, sonst könnte ich ja auch gleich einen Rumpf bauen und die endgültige Fläche "in Angriff" nehmen, die eher eine elliptische Form erhalten soll wie z.B. der Avionik von S. Sobakin (nur weniger gestreckt):
Quelle: RC-Groups: http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=825146
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=771&stc=1&d=1230905140
Ich poste weiterhin auch "Kleinigkeiten" wie das Herausfinden des SP, da es bestimmt auch andere interessiert, die mal selbst konstruieren möchten.
Herzliche Grüße
Artur
Artur Blömker
02.01.2009, 18:45
Hallo!
Soo - es ist wieder ein Stück voran gegangen - der erste Schliff ist gemacht:
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=772&stc=1&d=1230914374
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=773&stc=1&d=1230914374
Durch das 3-lagige Sperrholz (gesamt 0,4 mm) kann man sehr schön sehen, ob man der Mittel-Lage irgendwo schon nahe kommt, es lässt sich also recht gut erkennen, was man da gerade am Schleifen ist.
Jetzt teste ich wasserbasierten 2-K-Parkettlack aus, ob dieser mir vielleicht den Besuch beim Lackierer ersparen kann - dazu trage ich den Lack mehrfach auf ein Stück Holz auf, und schaue am Ende, ob sich das System gut genug feinschleifen lässt. Durch die diagonale 160er CKF-Lage habe ich keine Bedenken betreffend Verzug.
Mal schauen!
Herzliche Grüße
Artur
Thomas Nothdurft
03.01.2009, 11:15
Moin Artur,
das Profil paßt ja erstaunlich gut, wozu noch fräsen?
Viele Grüße
Thomas
Mark Walz
03.01.2009, 11:46
Hi Artur,
sieht ja schon super aus.
Hast Dir schonmal Gedanken gemacht paar Schichten T35 aufzutragen (geht auch mit Roller)?
Lässt sich super schleifen!
Lg
Mark
Artur Blömker
03.01.2009, 12:12
Hi Mark!
T 35 Polyester-Vorgelat von Lange und Ritter .... hmm ja wäre eine Idee.
http://www.lange-ritter.de/downloads/LR-Katalog07_Polyester-Gelcoats.pdf
Danke!
Ciao Artur
Mark Walz
03.01.2009, 12:55
Haben damit die bisher besten Erfahrungen gemacht. kriegst schnell ne super oberfläche!!
Gibts aber auch bei emc-vega. der r&g hat auch vorgelat aber vorsicht: ist "nur" T30, und das lässt sich schlecht schleifen.
Grüsse mark
Hi Artur.
Berichte bitte von den Erfahrungen mit dem Parkettlack! Ich habe gerade eine Oberflächenbehandlung mit Clou-Schnellschleifgrundierung und Klarlack (damit man die schöne Holzmaserung sieht) einer Fläche hinter mir und habe angesichts der Geruchsbelästigung die Nase voll davon :rolleyes:.
Ted
Artur Blömker
05.01.2009, 20:56
Hi!
Das Gespräch mit einem Lackierer hat die Entscheidung gebracht:
ICH mache das nicht, das Lackieren macht ein Profi, mit deren Produkten! Ich bekomme das dann preiswerter, als wenn ich die Materialien kaufe, abgesehen von der Arbeit. Ich hole die Fläche zwischendurch ab und mache die Feinschliffe, dann bringe ich sie zurück.
Es kann sein, dass die dann verwendeten Lacke etwas mehr schrumpfen als ein UP-System, aber das stört mich nicht so sehr wie die Lösemittel, die ich sonst in die Luft bringen würde. ;)
Den Tipp, die Fläche erst mit dünnem Glas zu beschichten ist eigentlich gut und verständlich. Ich habe aber keine Lust ... das muss so genügen. Der Lackierer sieht kein Problem - mal schauen.
Formenmaterialien:
Ahhh sehr erfreulich, es ist ersteigert:
5,9 m² Triaxialgewebe CFK 610er
32 m² Biaxial-Glasgelege 650er Biax mit 80 / 80
13,75 m² Triaxial-Glasgelege 804er mit 90 / 45 /45
Zusammen incl. Frachtkosten ganze 119 Euro .... :)
Feineres Glasgewebe habe ich noch.
Das genügt für mehr als nur eine Flächenform! ;)
Herzliche Grüße
Artur
Hallo Artur,
die Entscheidung mit dem Lackierer ist sehr gut.
Für die ist das ein Klacks und da sie ihre Produkte kennen klappt es auch sicher und wird gut. Du hast kein Reste die eintrocknen, musst keine Pistolen putzen und gesünder ist es für dich auch noch.
Hans
Artur Blömker
09.01.2009, 20:36
Hallo Hans!
Ja, denke ich auch! Nächste Woche geht´s los mit dem Lackieren, vielleicht schon in zwei Wochen wird abgeformt! :) (es sei denn, es gibt mal Wind ... ;))
Schönes Wochenende!
Herzliche Grüße
Artur
Artur Blömker
11.01.2009, 17:30
Hallo!
So - jetzt geht´s weiter mit der Trennebene!
Ich passe die Trennbretter schon mal grob an (1 x 19 mm oben mit Ausschnitten, darunter 1 x 19 mm ohne Ausschnitt, werden miteinander verschraubt), damit ich das später nicht mit der empfindlichen, fertig lackierten Fläche machen muss.
Die Zuschnitte sind alle aus 19 mm glatt weiss beschichteter Spanplatte gemacht, das ist gar nicht so teuer, alle fertigen Zuschnitte zusammen haben 16 Euro gekostet.
Ich habe die Platten auf den unteren Styrokern gelegt, dann passt der Winkel ja schon fast. Dann den äußeren Grundriss aufgezeichnet.
An der Kreissäge bzw. Stichsäge habe ich dann 10 mm weiter innen den Schnitt gemacht. Dann habe ich mit einer Oberfräse mit HM-Fräser einen Falz gefräst, frei Hand bis an den Strich. An der Flächenhinterkante ca. 1,5 - 2,0 mm tief, an der Nasenleiste ca. 4 - 5 mm.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=780&stc=1&d=1231706553
Dann kann man die Fläche schon mal hineinlegen. Die Feinjustage mache ich dann mit Kreppband, welches ich auf den 10 mm Falz klebe, wo es notwendig ist.
An der Endleiste wird später ein Halbrundprofil aus PVC direkt vor die Endleiste geklebt, damit ein Graben in der Form entsteht. Ein Vorteil ist, daß eine ggf. nicht ganz gerade Endleiste problemlos abgeformt werden kann. Besser bauen lässt sich dann später aus so einer Form auch.
Demnächst wird ein 120 mm hoher Rahmen um die Trennebene gebaut, der mit den Trennbrettern verschraubt wird.
Herzliche Grüße
Artur
segelflieger
12.01.2009, 10:59
@Artur
Toller Bericht, der schön aufzeigt, daß man auch ohne aufwändige Fräserei ein schönes Modell "zaubern" kann. Ich lese hier sehr gespannt mit. Klasse Arbeit! Weiter so!
Artur Blömker
12.01.2009, 11:34
ein schönes Modell "zaubern"
form follows funktion ... ;)
http://de.wikipedia.org/wiki/Form_follows_function
Danke Dir Rudi! Fräsen hat aber auch was ... ;)
Herzliche Grüße
Artur
Artur Blömker
18.01.2009, 16:54
Hallo!
Leider war ja heute nicht genug Wind zum DS-Fliegen ... :(:rolleyes:
Dann mache ich halt hier weiter:
Habe die Fläche vom Lackierer geholt - und konnte heute schon mal etwas schleifen. Der aufgetragene Füller ließ sich auch trocken gut schleifen, an ganz wenigen Punkten habe ich durchgeschliffen, den Randbogen und die Nase muss ich noch schleifen, vielleicht heute abend. Vermutlich muss dann noch einmal gefüllert werden vor dem Lack.
An der Endleiste habe ich nachgespachtelt - und zwar mit Polyester-Spritzspachtel. Der ist angenehm dünn zu spachteln mit einer alten EC-Karte.
Die äußeren Einfassungen des Trennbrettes sind nun auch verschraubt. :)
Herzliche Grüße
Artur
Hi Artur,
na dann geht´s ja wieder flott weiter bei dir. Danke für´s Berichten, wir lesen hier alle mit, schreien halt nur selten was. Das erweckt für den verfasser manchmal den Eindruck, es würde keinen interessieren. Solltest du das gedacht haben, dem ist nicht so. Wenn nicht, vergiss es einfach :)
Willst du aufgrund des Testcharakters beim Formbau den Aufwand möglichst geringe halten? Wenn ja wie?
Schöne Gestaltung der Trennebene übrigens. das Ausfüllen des Spaltes mit Harz/Talkum kennst du sicher!?
Achja, man kann übrigens auch bei weniger Wind und nicht rekordtauglichem Wetter DS fliegen ;) Ist halt nur langsamer, gerade Regen bremst meist ziemlich...
Gruß Arne
Artur Blömker
18.01.2009, 22:18
Hallo Arne!
Ach das ist okay, ich sehe das wie ein Bautagebuch, da müssen ja nicht immer Fragen auftauchen. Sind ja alles durchaus bekannte Dinge. Vielleicht hilft´s mal jemandem, selbst ein Projekt zu bauen, wenn der Bau hier Schritt für Schritt beschrieben wurde.
Aufwand gering halten:
Hmmm ist gar nicht so einfach in die Tat umzusetzen. Man sagt sich halt immer: "warum nun nicht noch etwas pingeliger ..." :D
Kann ja auch sein, dass die Testflächenform ein paar Jahre herhalten muss ... :D ... die Provisorien sind doch meist die Besten ...
Trennebene / Spalt:
Klar - weiss ich von Thomas (wie so vieles vieles mehr :):):))! Werde ich dann auch mal fotografieren, wenn´s soweit ist.
Formenbau:
Naja - habe ja geschrieben, welches Gewebe ich ersteigert habe. Werde wohl auch etwas Kohlefaser mit einbauen, nicht nur Glasfaser ... Grund siehe oben ... :p
Herzliche Grüße
Artur
Artur Blömker
21.01.2009, 21:24
Hallo!
Hmmmm wenn man schon so heisst wie ich ... hmmmm ...
Da gab es doch mal so ein Schwert ....
.... EXCALIBUR .... :p;)
Hat doch was mit ARTUR zu tun, ein wenig lang, der Name?
Hmmm was meint ihr? :D Darf doch lustig sein, soll ja kein Verkaufsmodell werden?
Es gibt noch keinen Rumpf und Leitwerk - aber das macht doch nichts - Hauptsache ein Name wird gefunden ... :D
Herzliche Grüße
Artur
fabianschwarz.wf
21.01.2009, 22:11
Klingt gut....wenn sich der Flieger dann auch so durch die Luft Schneidet....wie ein Schwert:D
... zu lang ist der Name auch nicht ;)
Gruß Fabian
flowmotion
21.01.2009, 22:26
Hi Artur,
EXCALIBUR....ich weiss nicht. Mein erster Gedanke ging zu anhängendem Bild
XCalibur von X-Modells...ich weiss nicht ob die Verknüpfung deinem Interesse entspricht;-)
Wie wäre es mit AMBUSH --> Angriff aus dem Hinterhalt
oder DefenSe
Grüße
leinad.w
22.01.2009, 09:32
hey artur,
habe mal ein kartenspeil intensiv gepielt (magic) folgende karten namen würden vielleicht passen... ;)
interrupt = unterbrechung (-szauber)
oder
force of will = kraft des willens
ich fände sogar den letzten sehr geil, da du ja einen starken willen haben musst, um dieses projekt voranzutreiben...
grüße aud dem guten, alten hannover... :D
Artur Blömker
22.01.2009, 09:38
ich fände sogar den letzten sehr geil, da du ja einen starken willen haben musst, um dieses projekt voranzutreiben...
Guten Morgen!
Ich habe ja Euch - das klappt schon! ;):):p:)
Bekomme heute die Fläche zurück vom Lackierer, der angesagte Wind hat sich auch verzogen - na alles deutet auf WEITERMACHEN hin! :D
Macht gern weiter beim Namen finden! :):):)
Herzliche Grüße
Artur
P.S. habe die Fläche zurück - nun ist lediglich eine Schicht Füller und eine Schicht Lack drauf. Ich werde jetzt mit 2000er Papier nass schleifen, das wird etwas dauern ... ;) ... ich hoffe, dass ich das Ergebnis dann ausreichend gut finde - etwas "Mut zur Lücke" wird wohl nötig sein! ;)
Gruss Artur
Der Name ist doch ziemlich egal - Hauptsache der Flieger fliegt ordentlich:D
Nenn' ihn einfach "Artur" und jeder weiß Bescheid;)
So, jetzt nochmal was sachliches: gab es eigentlich beim Bepanken Schwierigkeiten am Trapezknick? Ich habe bisher nur sperrholzbeplankte Flächen mit Einfachtrapezfläche gebaut, da ich mir nicht vorstellen konnte, daß das Sperrholz die dreidimensionale Verformung am Trapezknick mitmacht. Ist der Kern "normales" Modellbaustyro oder etwas druckfesteres?
Ted
Artur Blömker
22.01.2009, 21:56
Hallo Ted!
Du hast Recht!
Nein, das Sperrholz macht das nicht mit! Da meine "Ohren" aber gerade weiterlaufen geht es "gerade so". Ich kann jetzt aber mit dem glänzenden Lack erkennen, daß da leichte Wellen sind am Übergang (die waren auch schon zu fühlen). Die kann ich nicht herausspachteln ohne größeren Aufwand, macht aber auch nichts, das bleibt so bei der Testfläche.
In der Mitte hatte ich das Sperrholz ja geteilt und nur mit Tape gefügt, das wäre auch am Trapezknick besser gewesen. Das Styro ist zu weich und gibt nach.
Herzliche Grüße
Artur
Tobias Reik
23.01.2009, 01:28
Hi Artur,
ich verfolge auch sehr interessiert Deine Fortschritte - also immer weiter machen... ;)
Zum Thema Namensgebung:
Deutsch und Englisch kann ja jeder Tscheche ;)
Wie wäre es mit Latein ?
Mein vorschlag wäre Gladius (Kreuzschwert)
Anteoo (Übertreffen) fände ich auch nett - und wenn es nur Deine eigenen Erwartungen sind :)
Siehe mal hier: http://albertmartin.de/latein/
... alternativ ginge noch Russisch: Radost (DIE Freude :) )
Viele Grüße
Tobi
Artur Blömker
24.01.2009, 20:42
Hallo!
:( :mad::o ..... blöööööööööd - habe die Styro-Aussenschalen gerade noch mal angeschaut. Die sind wirklich exakt geschnitten. Was ICH daraus gemacht habe - aber nicht!
Ich habe die sich ergebenen Wellen an den Übergängen unterschätzt. Da wäre jede "2-Tage-Straktechnik" besser gewesen. Grrrrr .... :mad:
Bin wohl doch ein Pingelkopp?
Habe gerade schon eine Belastungsprobe mit der Fläche gemacht ... :o:D:p ... sie lebt aber noch.
Hmmmm was nun?
Man muss die Segmente scheinbar - vielleicht mit etwas Überlänge - einzeln verpressen und erst später fügen (was auch wieder Nachteile mit sich bringt), so jedenfalls wird es nicht exakt.
Selbst in der Flächenmitte sind kleine Wellen entstanden, obwohl ich das Sperrholz dort getrennt habe. Ich denke, ich werde KEIN Sperrholz mehr verwenden, es hat auch Nachteile haben beim Nass-Schliff - das habe ich schon feststellen dürften an zwei kleinen Stellen, die aufgequollen sind. Die nächste Urfläche wird badewannenfest! ;)
Zum Fliegen / Testen würde diese Fläche vielleicht schon genügen, es sind nun aber keine Rovings drin! Hangflug und 200 km/h-Ablasser würde die Fläche aber bestimmt mitmachen mit der Lage CFK 160er Biax, das ist schon recht stabil. Ein DS-Test geht natürlich nicht.
Abformen jedenfalls - will ich die Fläche sooo nicht! Das wäre einfach zu viel Arbeit und Material.
Hmmm ist die Testfläche vielleicht schon FERTIG? ;)
Vielleicht hat das Profil ja gar keine Querruderwirkung im Langsamflug, da etwas extrem ausgelegt ... dann wäre das doch gut, wenn man es gleich weiss?
Grummel .......
Liebe Grüße
Artur
Artur Blömker
24.01.2009, 21:10
Hi!
Ist für mich entschieden!
Ich baue nun Querruderservos ein! :):rolleyes:
Ciao Artur
Hallo Artur,
finde ich eine gute Entscheidung. Der Aufwand (Geld, Arbeitszeit) bisher war überschaubar und es unter Vermeidung der Fehler mit neuen Kernen bis hierher zu wiederholen ist ja nicht so schlimm. Aussen würde ich auch wenn es ganz gut funktionert ( wovon ich ei der Geometrie ausgehe) beim zwietn Anlauf trotzdem auf eien anderes Profil straken (hast ja meinen Vorschlag).
Andersrum würde man sich immer über die Wellen etc. ärgern.
Kannst Dir ja noch überlegen in die Flächen von unten einen Schlitz zu sägen und einen Holm nachträglich reinzubauen. Dann ginge auch ein Test beim DS.
Hans
leinad.w
25.01.2009, 14:38
hey artur,
schade, dass es nicht so geklappt hat, wie erwartet... kannste evtl. mal mit einer leutstoffröhre die fläche so fotographieren, dass mann die wellen mal sieht? interessiert mich mal, ob man die so schon in der lichtspiegelung sieht...
welchen rupf und leitwerk willste zum hangfliegen nehmen?
grüße aus hannover... :)
Artur Blömker
25.01.2009, 15:34
Hallo!
Daniel: Das sieht man nur durch Auflegen von Stahllinealen. Ansonsten hält man das halt für den Übergang des Flächentrapezes. Vielleicht bist Du ja beim Testflug dabei - dann kannst Du mal schauen. Denke schon, dass viele das für völlig ausreichend empfunden hätten. Ich aber nicht. :rolleyes: Wenn man ein Lineal an die Scharnierebene legt, hat das GERADE zu sein!
Testrumpf- und LTW: von einem älteren SRTL.
Habe nun die Wölb- und Querruder ausgetrennt, auf der Oberseite mit einer Oberfräse und 2 mm Fräser, auf der Unterseite mit einem Sägeblatt einer Schwingsäge. Die Einschnitte mit einer Japansäge. Das hat alles nicht sehr lange gedauert und ist perfekt geworden. Jetzt werde ich die Querruder mit Glasgewebe verkasten und alles per Silikon anscharnieren. Im Bereich des Querruders hole ich ein wenig Styro aus der Fläche, damit eine simple Tesa-Dichtlippe Platz findet.
Die Wölbklappen werden nicht per Servo angelenkt, sondern die teste ich nur durch fest eingestelles Verwölben und fixieren per Tesa.
Hans: ich lasse es so, denn die Festigkeit müsste sonst an einigen Stellen (z.B. Verschraubung) erhöht werden. Die Ruder sind aber durch das Sperrholz ganz schön schwer geworden, so dass die Flattergefahr den DS-Test sowieso gefährden könnte.
Ablasser aus 200 m mit sanftem Abfangen traue ich der Fläche auch so zu. Das muss genügen. ;)
Überdenken des Straks ..... okay, die Chance besteht ja nun! :)
Herzliche Grüße
Artur
leinad.w
25.01.2009, 15:53
testflug: sag bescheid... im weserbergland gibts ja genug abgedeckte windrichtungen... :D vielleicht fliege ich dann auch meinen flieger gleich mit ein... ist ja nicht mehr "soooooo" viel an arbeit bei mir... will ja auch wissen, was für ein flieger ich da gebastelt habe... :D:D:D
bin mal gespannt, wegen dem srtl-rumpf, da der ja für ne 2,4 m fläche ist... hebel ist somit sicherlich etwas länger als bei einem rumpf für nur ne 2 m fläche... sieht bestimmt ulkig aus... :p:D
grüße aus hannover... :)
Mensch Artur,
echt beeindruckend wie schnell es hier vorangeht!
Schade, dass Du Deinen Plan aufgrund der Wellen ändern musstest, aber ich kann es verstehen, dass man davon dann keine Form haben möchte!
Grundsätzlich sehr interessant die Idee, wie man einen Testflügel mit möglichst geringem Aufwand in die Luft bekommt! Deine Herangehensweise war schon sehr gut - vielleicht das nächste Mal mit dünner GFK-Platte anstatt Sperrholz???
Ich freue mich schon auf weitere Berichte und Deinen Eindruck vom Testflug! Schön, dass ich auch aus so großer Entfernung immer nah am Geschehen bleiben kann...! :)
Ciao
Jaro
Artur Blömker
27.01.2009, 10:23
Hi Jaro!
Sehr schön, von Dir zu lesen! :) Da in letzter Zeit kein Wind ist, denke ich öfter an Dich - denn ich glaube, der Wind wartet, bis Du wieder zurück bist! :D
vielleicht das nächste Mal mit dünner GFK-Platte anstatt Sperrholz
Das ist durchaus eine Idee, habe hier einen Shop gefunden:
http://www.carbonscout-shop.de/s01.php?shopid=s01&cur=eur&sp=de&ag=2&pp=aa&bnr=44063041
0,3 mm dürften ein guter Kompromiss aus Biegsamkeit und Stabilität sein, der Preis ist auch nicht viel höher als der von Sperrholz, und die Badewannenfestigkeit ist gegeben! ;) Darunter würde ich wieder das 160er CFK Biaxial einbringen.
Einfach wird´s trotzdem nicht, denn an den Trapez-Übergängen muss das GFK getrennt werden genau wie das Sperrholz, um Spannungen zu vermieden. Vielleicht sogar absichtlich mit ca. 1 oder 2 mm Spalt, der dann später verspachtelt wird.
Beim nächsten Urmodell werde ich die Fläche 2-teilig bauen und dann erst in der Mitte fügen, weil ich die V-Form etwas erhöhen will. Die Kerne hatten mehr als ca. 3 Grad V-Form nicht hergegeben. Ausserdem möchte ich die Kerne so geschnitten haben, dass die Endleiste immer genau in der Mitte des Kernes liegt, dann kann ich die Segmente noch exakter positionieren und auf Höhenversätze kontrollieren und ggf. justieren. Da hatte ich mir bei der Testfläche nicht genug Mühe gegeben - und schon waren Wellen drin. :o
Falls die Testflüge gut genug ausfallen, geht´s an den Bau mit der endgültigen Fläche, diesmal dann natürlich mit ggf. erforderlichen Anformungen an den noch zu erstellenden Rumpf. Der Einstellwinkel ist dann ja erflogen.
Herzliche Grüße
Artur
leinad.w
27.01.2009, 10:38
guten morgen artur,
nur als kleine anmerkung. mach dir doch die gfk-platte selbst. ist super günstig und versand entfällt auch. habe ich auch schon gemacht. einfach ein fenster im sommer aushängen, pva drauf (weiß nicht ob man das wachs rückstandslos wieder abbekommt. nicht das die hausfrau sich ärgert... ;) ), gfk drüber laminieren und absaugen... geht bestens! und du hast ne oberfläche, die sich sehen lassen kann...
achso, ich habe zuhause eine glasscheibe aus einer tür. ich schätze mal 80 x 160 oder gar 180 cm und habe dort drauf mal ne dünne 80er matte / platte hergestellt... :cool: 80er matte habe ich übrigens noch ca. 90 m²... :D
falls gewünscht, könnte ich das mal alles wieder rauskramen... ;)
grüße vom daniel...
Artur Blömker
27.01.2009, 10:52
einfach ein fenster im sommer aushängen
Hahaha - das geht aber wirklich nur im Sommer .... :p ....
Selbstmachen:
Eine 4 mm Scheibe bekommt man denke ich sehr günstig, eine glatt beschichtete Spanplatte dürfte auch genügen. Mit Abreissgewebe ließe sich auch das Anschleifen sparen. Es könnte gleich das gewünschte Format hergestellt werden. Hmmm... ;)
Glasgewebe: 105er Köper und 50er Gewebe habe ich da. Danke für Dein Angebot mit dem 80er! :)
Hmmm - einfach bestellen macht am wenigsten Arbeit ... :p;) ... mal schauen, ob die Faulheit siegt. ;)
Herzliche Grüße
Artur
leinad.w
27.01.2009, 10:59
... brauchst also nur noch eine vakuumpumpe... ich denke, die kosten beim selber machen sind doch erheblich niedriger, weil der teure versand allein schon entfällt. und die konfektion bestimmste auch selbst, da haste recht... :)
wie gesagt, alles nur ein gedankenspiel... :cool:
Glatter als eine Scheibe ist ein Spiegel.
Beim nächsten Sperrmüll schauen, ob ein Schlafzimmerschrank mit Spiegel rumsteht.
Hans
Hallo Artur,
Und die vacuum bagging methode?
Vielleicht geht das auch?
Gert-Jan
Einfach wird´s trotzdem nicht, denn an den Trapez-Übergängen muss das GFK getrennt werden genau wie das Sperrholz, um Spannungen zu vermieden. Vielleicht sogar absichtlich mit ca. 1 oder 2 mm Spalt, der dann später verspachtelt wird.
Ja, mit Spalt, das halte ich für richtig! Mit den GFK Platten willst Du ja nur eine glatte Oberfläche herstellen und nicht unbedingt Festigkeit erzeugen. Dafür nimmst du ja das Gelege darunter. Später fügen würde ich nicht. Da hast Du dann evtl. Probleme mit kleinen Rissen an dem Übergang. Das Gelege darunter sollte am besten durchgehen.
Ciao,
Jaro
flowmotion
27.01.2009, 20:53
Hi Artur,
schade, dass es nicht so wurde, wie erwartet.
Aber, so rückt schon der Erstflug deutlich näher;)
Ich finde den Bericht sehr interessant, da ich in sehr naher Zukunft einen 4,8m-Ventus bauen werde. Ebenfalls aus geschnitten Kernen.
Und ich bin mir da auch noch nicht so ganz klar, ob das Abachi sauber über die Trapeze "läuft".
(verdammt, ich glaub ich muss mir doch mal ne Fräse anschaffen;))
Auf den Erstflug mit dem Profil bin auf jedenfall sehr gespannt !!
Weiterhin gutes Gelingen !!!
Artur Blömker
02.02.2009, 10:39
Guten Morgen!
Bin etwas weiter gekommen:
Dichtlippen an die Querruder gegossen (für eine Tesa-Dichtlippe ist im Flügel zu wenig Platz bzw. hätte zu viel Styro herauspulen müssen); Bohrungen für die Flächenverschraubung in Tragfläche und Rumpf gemacht, eingestellt auf 0,6 Grad Einstellwinkel (Genauigkeit: wie es die Graupner Einstell-Lehre hergab ;)); Querruderöffnungen fertig gefräst, 0,8 Sperrholz eingeklebt von innen als Verstärkung.
Nun fehlt nur noch die Installation der Servos in die Fläche und das Anschlagen der Querruder mit Sillikon, Schwerpunkt einstellen und LOS ... ;)
Herzliche Grüße
Artur
Hallo Artur,
ich habe mal ein etwas ketzerische Frage, die du mir hoffentlich nicht krumm nimmst. Was genau außer Flugspaß versprichst du dir vom jetzigen Einsatz des Flügels? Geplant war ja eigentlich eine Überprüfung der Profilauslegung mit überschaubaren Mitteln. Mit der jetzigen Fläche kannst du das ja in keiner Art und Weise erreichen. Erstens ist sie vermutlich mit den Wellen nicht mehr so sonderlich profiltreu und zweitens kann so eine Überprüfung ja nur im DS erfolgen. Wenn das jetzt wegen der Flächenstatik nicht geht kannst du doch im Prinzip keinerlei Erkenntnisse gewinnen. Vorm Hang rumfliegen, den Flieger anstechen ist ja ne ganz andere Sache als DS und wir dir m.E. nichts weiter bringen außer eben vielleicht Spaß beim Fliegen.
Vielleicht wäre, wenn man nicht fräst, doch ein herkömmlich gebauter Holzflügel, der nach dem Pressen entsprechend profiltreu verschliffen wird die bessere Optipn? Ich glaube auch nicht, das du mit positiv pressen ohne ein Verschleifen auskommen wirst, egal wie genau du es nun machst.
Das wie gesagt nur mal als Anregung.
Gruß Arne
Artur Blömker
02.02.2009, 20:54
Hi Arne!
Ketzer ... ? ;)
Die Wellen sind klein, aber MIR zu groß, um eine Form daraus zu erstellen. Für einen Test des Profiles wird es genügen, die Abweichungen sind nur aussen größer als 2 Zehntel mm. Fräsen ist auch nicht immer wesentlich genauer. ;)
Wenn die Tragfläche im Geschwindigkeitsbereich 250 km/h noch einigermassen okay fliegt - dann genügt mir das völlig. Sollte der Einsatz eines Turbulators erforderlich sein - gut - mache ich Versuche damit, bis ich zufrieden bin. Habe ich den passenden Einstellwinkel, kann ich den Rumpf planen und bauen.
Dann habe ich ein Profil, mit dem man schön stabile Flächen bauen kann, und dann wird das Dingen im DS auch schnell!
Ob das Profil "mit den Turbulenzen in DS" zruecht kommt oder nicht, darüber spekuliere ich nicht, testen wir es dann später, auch dann bleibt die Option mit den Turbulatoren zur ggf. Verbesserung.
Ich vermute allerdings: 4,9 kg schwer machen, superstabil bauen, gut fliegen - und gut ist´s! :p
Sollte ich Lust verspüren auf 300 km/h durch Ablasser aus größerer Höhe oder leichtes DS kann ich auch noch nachträglich einen Holm in die Testfläche einbauen. Sehr viel Arbeit wäre das nicht. 400 wird aber nichts, da die Querruder etwas schwer sind.
Herzliche Grüße
Artur
P.S Flugspaß - wenn der Test abgeschlossen ist, kommen die Servos wieder heraus, die Testfläche hat dann ausgedient
Artur Blömker
22.02.2009, 21:32
So - den Erstflug der Testfläche gab´s zwar noch nicht, aber ich habe andere Erfahrungen machen dürfen:
Parallel zur Testfläche wollte ich auch ein Leitwerk abformen, mit dem gleichen Lacken gefinished wie die Testfläche.
Hmmmmm das super Trennwachs W 70 drauf - nach Anleitung! Beim Bau auch erste Bauerfahrungen gesammelt mit dem CFK-Gelege Triax 610 g/m² - geht sehr gut.
Der Tag des Entformens: :mad::(:confused::mad: ...... grummel .......
Die Lackierung trennt nicht richtig, vieles bleibt in der Form kleben!
Das System funktioniert scheinbar nicht!
Ich vermute, dass bei den wasserbasierten Autolacken die in geringer Menge enthaltenen Lösemittel - auch nach 14 Tagen austrocknen - den Wachsfilm angreifen!
Aaaalso mir reicht´s ... :rolleyes: ... ich werde ab sofort und bis auf Widerruf für Urmodelle nichts anderes mehr verwenden als UP-Lacksysteme! Schade natürlich, dass der Autolackierer diese nicht verarbeiten darf.
Gut, dass ich nicht versucht hatte, die Testfläche abzuformen ... ;):rolleyes: ... das hätte mich eeetwas mehr geärgert als bei dem Leitwerk!
Herzliche Grüße
Artur
Mark Walz
22.02.2009, 23:03
Hallo Artur,
schade dass Du die Erfahrung hast machen müssen.
Die Empfehlung für UP hattest ja schon. ;-)
Beim nächsten mal klappts.
Grüsse Mark
Artur Blömker
23.02.2009, 09:42
Hi Mark!
Die Empfehlung für UP hattest ja schon. ;-)
... wusste schon, das Du mich erinnerst ... :p
Herzliche Grüße
Artur
Artur, Autolacke brauchen mindestens 6 wochen befor man es mit W-70 polieren kann.
Gleiche Problem hátte ich auch ja schon, im moment benutze ich DD lacke (PU lacke) das geht super.
Gertjan
Artur Blömker
28.02.2009, 10:41
Hallo Gertjan!
Danke Dir für die Info - das deckt sich dann ja mit meinen Erfahrungen. Die Lösemittel sind vermutlich wirklich der Grund, die brauchen sehr lange zum Ausdünsten. Meine Vermutung ist auch, daß der wasserbasierte Füller unter dem Decklack besonders stark ausdünsten wollte ... aber nicht konnte, weil ich schon nach 3 Tagen mit dem Schleifen anfing, und nach ca. 6 Tagen wurde schon wieder neuer Lack aufgetragen. So konnte die Grundierung nicht abdünsten.
Als Summe mache ich das nicht wieder, denn wer will schon 6 Wochen je Lackschicht warten ... :rolleyes:
PU-Lacke gibt es auch wasserbasiert oder lösemittelbasiert, welche verwendest Du?
Herzliche Grüße
Artur
Hi Artur.
Hätte das ganze funktioniert, wenn Du noch einen Trennlack aufgetragen hättest? Das bringt zwar nicht ganz so die Super-Oberfläche, aber bei mir geht's in nächster Zeit an die Erstellung einer Negativform für einen Rumpf. Mir persönlich ist da der letzte Glanz in der Oberfläche ziemlich egal - nur trennen muß das System ordentlich. Deshalb die Frage nach dem PVA.
Gruß.
Ted
Artur Blömker
02.03.2009, 18:35
Hallo Ted!
Ich denke das würde gehen. Vielleicht das PVA nehmen, welches für das Wachs vorgesehen ist (und das Wachs natürlich trotzdem nach Vorschrift auftragen).
Viel Spaß - und viel Glück! ;)
Gruss Artur
leinad.w
03.03.2009, 09:39
moin,
artur, meine zustimmung wegen dem pva haste, weiste ja... ;)
grüße aus hannover... :cool:
Arthur, die wasserbasierte PU Lack kenne ich nicht.
Kenne nu die 2 komponenten PU lack.
Hier in die Niederlande heisst das DD lack.
HP-Textiles liefert etwas anliches.
http://www.hp-textiles.com/shop/index.php?language=de&cat=c22_2K-PU-Protective-Coat.html&
Mann kann die PU-Lacke auch sehr gut polieren!
Gert-Jan
Artur Blömker
18.03.2009, 18:13
Hallo!
Bockiger NW-Wind, recht kühl, etwas dunstig, aber Windstärke 4 und kein Regen - und endlich mal eine Stunde Zeit, an den Haushang zu fahren. Hmm die Testfläche zappelt schon eine ganze Weile und möchte mal ... aaalso los!
Eingestellt hatte ich ja auf die 0,6 Grad Einstellwinkel, Schwerpunkt 70 mm, Fluggewicht 2,6 kg. Wölbklappen gibt´s nicht, nur Querruder.
Reichweitencheck okay; kurz in den Wind gehalten - schien passend. Aus Angst trotzdem etwas Höhe nachgetrimmt. Ein freundlicher Helfer wirft die auf einen SRTL-Rumpf "geschnallte" Testfläche ´raus ....
Phhh was passiert?
Haaa - fliegt - was sonst! :):):)
Und dann Stück für Stück die wirklich positive Überraschung:
Das Teil RENNT!!!!!! :):):):):)
Die Trimmung konnte ich gleich wieder zurücknehmen, der Einstellwinkel passt schon. Etwas Höhe tanken, mal stärker ziehen, das Modell wird langsamer, aber bleibt steuerbar und reisst nicht ab - SUPER!
Dann werde ich mutiger und halte das Modell in Hangkantenhöhe - es rennt wie jedes andere gute Hangflugmodell! Kurven - ich darf auch stärker Höhe ziehen, das Modell zieht herum, ohne die Fahrt übermäßig zu verlieren. Vom Fluggefühl dachte ich eher, gerade einen SRTL zu fliegen - also ein mir gut bekanntes Modell! Klasse! Okay - vielleicht fliegt die Combo auch nur so gut, weil´s einen SRTL-Rumpf hat ... :p:D
Ich bin wirklich happy, ich brauche nicht mehr gross herumzutesten - ich denke, ich habe das Profil gefunden, welches ich mir vorgestellt habe. Schööön fett - aber trotzdem gut am Hang zu gebrauchen. JETZT kann ich beruhigt weiter bauen!
Schwerpunkt? Schon wirklich sehr gut passend, ich konnte bisher aber nicht höher als ca. 25 m fliegen, daher stehen genauere Tests noch aus. Die Grobeinstellung war aber schonmal sehr passend! Danke Mark und Hans für Euer Mitdenken!
Herzliche Grüße
Artur
Super, Artur!!! Freut mich! :)
Das ist auch der Eindruck, den die Amis von ihren DS-Profilen haben: Im Langsamflug recht normal und unkritisch! Dafür bei hoher Geschwindigkeit dann weniger Widerstand... Den Thundertaker habe ich ja selber geflogen, der machte auch eine gute Figur im normalen Flug vor dem Hang und auch beim Landen vollkommen unkritisch - abgesehen davon, dass die Flächenbelastung doch ganz ordentlich schiebt... :rolleyes:
Soooooo, Artur, nun musst Du was Perverses bauen mit diesem Profil!!!
Ciao,
Jaro
Bob Hopman
18.03.2009, 21:57
Hallo Artur,
Das ist ein TOP Ergebnis! Und jetzt weiter!! Ich finde es toll, so ein dickes Profil und rennt schön vor sich hin... Da kann ordentlich geplant werden :)
Haste gut gemacht!
Liebe Grüsse,
Bob
Artur Blömker
19.03.2009, 19:02
Hallo!
Schön, nun kann weiter geplant werden. Was ich nun mehr oder weniger festlege:
1. mittige Steckung, also zweigeteilter Flügel, V-Form etwa 4 oder 5 %
2. es wird ein Formenfräser für Fläche und LTW ausgesucht ... :rolleyes::D
3. ein Rumpf mit ultralangem Hebelarm wird in Handarbeit hergestellt ... ich liebe t-Leitwerke für DS ... ;)
4. ein Jahr bis zum ersten flugfertigen Modell wäre schön.
Soweit die grobe Planung. Mit Punkt 1 geht´s mal los:
1. Die Steckung
Da das Profil in der Mitte 11 % Dicke hat sind ca. 15 mm Verbinderdicke möglich bei parallel bleibender Dicke. Konische Verbinder sind vielleicht gar nicht notwendig. Wenn ich 3 Verbinder je 20 mm Breite bei 15 mm Dicke nehme, dazwischen etwa 4 oder 5 mm Platz - dann sollte ich die Verbinder auch "nur" in CFK bauen können, bei ausreichender Festigkeitsreserve. Im Bereich des Rumpfes könnte ich mir den Verbinder als Kreisabschnitt vorstellen, um keinen Knick zu haben und um die Verbinderbelegung dann einfach halten zu können.
Mir wären 3 Einzelverbinder mit 20 mm Breite irgendwie angenehmer als ein Verbinder mit 60 mm Breite, weil ich so die Kräfte an vielen Punkten an die Fläche übertrage. Zudem kann ich alle 3 Verbinder unterschiedlich lang machen. Wenn die Verbinder per CNC-Fräsung in der Form gleich berücksichtigt werden, sollte es auch keine Passungsprobleme geben.
Ich muss mir Gedanken machen, wie die Flächen später am Modell fixiert werden. Beim Bau von Rümpfen nerven weit herausschauende Profilanformungen (die für das Tesa gebraucht werden). Gern würde ich nur sehr kleine Anformungen machen, da ist dann aber kein Platz für das Tesaband. Die Flächen sollen aus aerodynamischen Gründen auch fast in der Mitte des üppig dicken Rumpfes "angedockt" werden.
Idee:
Ob es möglich ist, zum Beispiel sehr starke Neodym Magnete einzukleben, die die Verbindung dann herstellen? Geschätzte 3 kg Zugkraft würden vielleicht schon genügen?
Soweit für heute!
Gruss Artur
Martin Tazl
19.03.2009, 22:47
Hallo Artur!
Schön, dass Dein Versuchsträger so gut fliegt! Ist immer ein gutes Gefühl, oder?
Die Idee mit den Magneten klingt ja zunächst verlockend, aber hast Du mal darüber nachgedacht, wie Du die Flächen wieder vom Rumpf bekommen willst?
So Magnete lassen sich ja leider nicht einfach abschalten.
Obwohl, wenn man den Magnet schwenken könnte, könnte das funktionieren...
Bei meinem Skorpion klemmt ein Passstift und da muss ich schon immer mit einem alten Propeller hebeln. Das ist nicht wirklich schön.
Wie wäre es denn mit Splinten oder Madenschrauben, die Du von oben durch den Rumpf bspw. in die Passstifte schraubst? Ist leicht zu lösen und praktikabel in der Anwendung.
Just my 2 Cent
Martin
Hi Artur.
Herzlichen Glückwunsch! Es ist immer klasse, wenn die ganze Arbeit, die man in ein neues Modell gesteckt hat, sich auch auszahlt.
Der Sache mit den Magneten stehe ich ja etwas skeptisch gegenüber, auch wenn ich gar nicht sagen kann warum :rolleyes:. Hält sicherlich, aber wenn sich mal z.B. in Turbulenzen eine Fläche abschiebt, dann ist sie weg :eek:,. Mir gefällt da eher etwas, bei dem bei zunehmendem Abstand die Rückstellkraft größer wird.
Sollen denn die Flächen wirklich unbedingt mittig am Rumpf angesteckt werden? Beim Bau als "Hochdecker" ist es einfach, die Flächen auch ohne weit herausstehende Profilanformung mit Tesa zu befestigen. Hat außerdem den Vorteil einer größeren Bodenfreiheit beim Landen.
Oder eben zusammenstecken und von oben auf den Rumpf schrauben. Dann entfällt auch jegliche Rumpföffnung vorne.
Ähem, wie groß sollte das Modell nochmal werden? Die Testfläche hatte doch 2,10m, oder? Warum dann nicht einteilig???
Ich möchte hier nicht Dein sicherlich gut durchdachtes Konzept durcheinanderbringen, sondern nur Alternativvorschläge machen...
Gruß, Ted
Artur Blömker
19.03.2009, 23:57
Hallo!
Mitteldecker oder Hochdecker:
die Vorteile eines Hochdeckers sind nicht von der Hand zu weisen.
Aerodynamisch am saubersten dürfte aber die Mitteldecker-Anordnung sein. Mit einer Steckung ließe sich das realisieren. Zudem "träume" ich schon länger davon, ein gut transportables DS-Modell zu haben, welches man mit weniger Aufwand und Kosten mit ins Flugzeug nehmen könnte, und/oder auch besser im Rucksack transportieren kann.
Da ich die Wölbklappen eh nicht weiter als ca. 45 Grad absenke und die Klappen auch eher klein ausfallen werden, mache ich mir um die Beschädigungsproblematik weniger Sorgen.
Ziel sind ca. 38 dm² bei 130 g/dm², also knapp unter 5 kg Fluggewicht, entsprechend dürfte die Spannweite bei ca. 2,10 m liegen - bei eher geringer Streckung.
Magnet: vielleicht Leer-Rohre im Rumpf, in die man einen weiteren Magneten verschieben kann, bis er die Wirkung des eingeklebten Magneten reduziert oder aufhebt ...(... träum ... :p).
Ahhh: oder die zwei Rumpf-Magnete "laufen" in zwei seperaten Leerrohren (rechteckig), und je nachdem, wo der Nord/Südpol ist bzw. wie man den Magneten einschiebt, zieht er die Fläche an oder eben nicht ...? ;) Es gibt sehr starke Magnete ... https://www.hkcm.de/index.php
Oder ... die Magneten sind in der Fläche verklebt, und in den Leerrohren ist der Eisen (ballast ....).
Wird doch irgendwie klappen.;)
Herzliche Grüße
Artur
Hallo Artur,
ich lese hier schon die ganze Zeit mit. Freut mich für das der Flügel so gut geht (fliegt) Wenn Du jetzt CAD technische Unterstützung brauchst, sag bescheid.
weiter viel erfolg,
Jörg
Hi Artur.
Hier ein Vorschlag meinerseits zur Flächenbefestigung:
Bei Mitteldeckeranordnung hat der Rumpf seitlich jeweils eine Vertiefung in Profilform von ca 15mm. D.h. Der Flügel wird seitlich in den Rumpf gesteckt, wobei die Profilform dann alle vom Rumpf auf den Flügel wirkenden Kräfte überträgt. Das bedingt jedoch, daß zumindest das Teil, das in den Rupf gesteckt wird eine Rechteckform hat. Bei Trapezform würde das nicht funktionieren. Die Befestigung im Flug ist dann auch einfach: Durch die "Kabinenhaube" steckt man einfach einen Stift von vorne in den Flügel (einfach ein Loch von vorne bei aufgesteckter Fläche durch die Flächenführung in die Fläche bohren).
Alles klar? :D
Diese Version wollte ich schon immer mal bei einem meiner Flieger ausprobieren, habe es aber noch nie umgesetzt.
Bei Bedarf könnte ich auch noch eine kleine Skizze machen...
Gruß. Ted
Artur Blömker
22.03.2009, 22:07
Hallo!
Danke Dir Jörg für Dein nettes Angebot von wegen CAD.
Ted - das ist auf jeden Fall eine Idee. Es wäre ja gar kein Problem, die ersten 15 mm parallel zu machen. Das würde ich vielleicht auch machen, wenn folgendes nicht im Kopf wäre:
Mittige Steckung:
3 Stück 20 mm breit und jeweils 15 mm hoch, sieht gewaltig aus - aber - ein Opus hat in in etwa das gleiche Platzangebot (dabei natürlich ohne die Steckung) - eigentlich würde ich mächtig Festigkeit verschenken, da ich von den durchschnittlich 21 mm Bauhöhe nur 15 mm ausnutze durch die Verbinder. Wäre schade.
Kann es sein, daß ich (eine Steckung ist nach wie vor gewünscht) eine 3-teilige Steckungs-Variante wählen muss? ;)
Ich "fürchte" ja!
Dann wäre die Hochdecker-Variante wieder im Spiel!
Vorteil der 3-teiligen Steckung: man könnte Aussenteile mit unterschiedlicher Auslegung verwenden. Auch nicht schlecht! Eine Hang-Variante mit mehr Streckung und ggf. Profilstrak, und eine DS-Variante. Dort würde auch eine Steckung von ca. 25 x 13 mm genügen, und die Steckung wäre ganz gerade, also weniger aufwändig.
..........
Fliegen:
Heute gab´s erstaunlich viel Wind, oftmals über 50 km/h, und ich hatte den ganzen Tag Zeit zum Testen! :)
Schwerpunkt noch ein wenig nach hinten (72 mm), auch mal aus 100 m herunterstechen.
Fazit - nach wie vor: nicht schlecht! Für die Rollwendigkeit könnte man die Zurhilfenahme von Wölbklappen gebrauchen. Seitenleitwerk/Höhenleitwerk: der SRTL Rumpf passt von den Hebelverhältnissen vorzüglich, das Modell schlingert überhaupt nicht. Fliegen ohne Seitenruder - unproblematisch.
Vielleicht baue ich nun doch noch einen Holm ein und aktiviere die Wölbklappen, damit zumindest leichtes DS möglich wird. Wäre heute schon gern ins Lee gegangen ... :p
Herzliche Grüße
Artur
Bob Hopman
23.03.2009, 09:17
Hi Artur,
ich finde die Hochdecker Variante hat noch ein Vorteil... du hast ordentlich Rumpf zum Halten beim Werfen. Die 'Besenstiel' Rümpfe muss man immer vor- oder hinter der Fläche halten und dass ist bei gutem Wind am Hang nicht immer einfach...
Liebe Grüsse,
Bob
Artur, hast Du eigentlich mal ein Bild von dem Teil?
Ted
Artur Blömker
09.04.2009, 12:21
Hallo!
Ähm nein, noch kein Foto ... mache ich mal!
Der Bau geht weiter:
Ein Rumpf ist schon recht gut als Skizze entworfen (Hochdecker) ... und wird bereits vom Drechsler bearbeitet .... ;) ...
Ich bestelle auch neue Kerne bei Fa. Faller. Ich will HANDWERKLICH arbeiten - wozu bin ich Tischler .... ;):p
CNC ist somit für Rumpf und Fläche vom Tisch - eventuell wäre das Leitwerk (noch nicht entworfen) in CNC zu erstellen.
Am Wochenende wird die Testfläche weiter geknechtet ....:p
Schöne Feiertage für Euch - Gruss Artur
Artur Blömker
19.04.2009, 00:51
Hallo!
Testflug:
Aus geschätzten 300 m konnte ich das Testmodell "kommen lassen" - zusammen mit einem ähnlich schweren CFK-Opus - zum Vergleich.
Ergebnis: optisch kaum ein Unterschied feststellbar! Also nicht schlecht, schließlich ist der Rumpf-Flächenübergang nicht angepasst, und die Verschraubung erfolgte unter Verwendung von großen Unterlegscheiben! :p Die Festigkeit der Testfläche ist scheinbar auch für "Ablasser" aus noch größeren Höhen ausreichend - dank des dicken Profils und der unterlegten 160er CFK. Fast wäre ich ins Lee gelaufen - aber die Vernunft behielt die Oberhand .... :p
Ein Höhe gewinnen in der Thermik gelang eigentlich ganz gut, auch ohne den Einsatz von Wölbklappen. Auch langsames "Hinhängen" war möglich, wobei es natürlich effektiver ist, so ein Modell "laufen" zu lassen.
Gleichwohl ist ein Fliegen wie mit einem F3B-Modell nicht zu erwarten - das wurde auch klar erkennbar.
Rumpf:
Ist schon fertig gedrechselt - nun plane ich die Leitwerke. Mal schauen, vielleicht kann ich in 2 oder 3 Wochen das grobe Rumpf-Urmodell präsentieren. ;)
Fläche:
Diese modifiziere ich nun auch noch einmal:
Etwas mehr Spannweite - nun 2,28 m / also in etwa 90"
Aussen etwas weniger "füllig" Ein "vernünftiger" Randbogen
Profildicke innen: 10,5 % (statt der 11 % der Testfläche)
Profildicke aussen: 9,0 %
Im Anhang ein Foto der Testfläche mit SRTL-Rumpf.
Herzliche Grüße
Artur
Artur Blömker
03.06.2009, 11:05
Guten Morgen!
Gestern gab es ganz guten Nordwestwind bei super Wetter! Leider hatte ich kein DS-Modell mehr flugfertig ... :o
Ach doch: die Testfläche! ;) Ich wollte doch immer schon mal, gestern kam dann der erste Test im DS!
Im Anhang gleich ein Foto (danke Daniel) der Flächenbefestigung - denn den 4 mm Schrauben traute ich nichts zu, also wurde Glasfasertape "rustikal" als zusätzliche Befestigung verwendet. Der Zweck heiligt die Mittel ... :D
Ich erinnere mal an den Aufbau der Fläche: 1 Lage 160er CFK biaxial und 0,4 mm Sperrholz - kein Holm, keine Rovings! :eek:
Was soll ich sagen: das Ding hielt wirklich eine Menge aus! Da ich nicht an guten Speed dachte, hatte ich die Radarpistole gar nicht mit, aber aus Erfahrung schätze ich mal eine Geschwindigkeit bis 280 km/h, die diese Fläche ohne grosses Murren ausgehalten hat! Sicherheitshalber bin ich die Kreise sehr weit seitlich versetzt geflogen, zum Glück war dieses an der (neu gefundenen) location möglich, sonst hätte ich diesen Versuch unterlassen. Ich bin sogar recht enge Kreise geflogen, sah gut aus! :)
Wie auch bei anderen Modellen wurde das Pfeifen bei höherer Geschwindigkeit geringer, das Handling war wie gewohnt, also alles unspektakulär - funktionierend.
Herzliche Grüße
Artur
fabianschwarz.wf
03.06.2009, 14:14
Hi Artur, sehr gut.
Siehst du der hält ... ich weiß noch als du beim Test am Haushang gesagt hast der hält nicht mal 3 Kreise aus....;):p
Gruß Fabian
Hi Artur.
Glückwunsch zu den ersten erfolgreichen DS-Kreisen mit dem neuen Modell! Was wiegt denn jetzt das Gerät?
Wie weit ist denn der Bau der Urmodelle gediehen? Gibts da schon was zum Vorzeigen?
Ted
Artur Blömker
05.06.2009, 11:06
Hallo!
Die Testfläche mit dem SRTL Rumpf und LTW wiegt etwa 2,7 kg. Natürlich zu wenig für ein DS-Modell ... ;)
Wie steht´s ansonsten:
Die Kerne für die Leitwerke und Flächen liegen bereit
Rippen aus Sperrholz incl. passender Fräsungen für die Steckung und Torsionsstifte (soll ja 3-teilig werden) sind auch fertig.
Ich habe den ersten Verbinder gebaut in 30 x 10 mm in einer extra gefrästen Alu-Verbinderform - ist sehr gut geworden!
Der Rumpf ist gedrechselt, muss aber nachbearbeitet werden.
Mal schauen - wenn mein SRTL wieder repariert ist, komme ich auch weiter zum bauen des DS-Modells. ;)
Herzliche Grüße
Artur
Hallo Artur,
Glückwunsch zu Deinem erfolgreichem Testflug !
Gruß
Jens
Artur Blömker
19.07.2009, 12:00
Hallo!
Viel Arbeiten - ein wenig Urlaub - auch mal Wind zum Fliegen ... mit dem Projekt ging es jetzt erstmal nur langsam weiter.
Immerhin: die Verbinder aus CFK 30 x 10 incl. Verbindertaschen habe ich fertig, neue, gerade Tische als wichtige Grundlage für den weiteren Bau sind in der Mache. Wenn das regnerische Sommerwetter so weitergeht, komme ich bestimmt auch zum Weiterbau ... :p
Namensfindung:
Was haltet ihr schlicht und einfach von:
GO
Ist der kürzeste Name, der mir einfiel ... ;)
Ich kenne natürlich das F5B-Modell "Go one".
Herzliche Grüße Artur
Wie weit bist Du denn mit dem Flügel? Profil noch wählbar?
Wie baust Du das Urmodell?
leinad.w
20.07.2009, 09:43
Was haltet ihr schlicht und einfach von:
GO
jo :D obwohl "jo" ginge auch noch... :p
Artur Blömker
20.07.2009, 10:14
Wie weit bist Du denn mit dem Flügel? Profil noch wählbar?
Guten Morgen!
Das Flügelprofil ist eigentlich nicht mehr änderbar, die Styro-Kerne liegen ja schon bereit. Es wird im Positiv gebaut und dann abgeformt, es wird eine 3-teilige Fläche.
Warum fragst Du, Christian? ;)
Gruss Artur
Weil ich neulich mal einen Blick auf die HQ-Profile geworfen habe. HQDS 1,5%/10,0% oder auch ein bischen dicker fand ich recht gut. Schöne Laminardelle, die per WK gut verschiebbar ist.
Das Profil, das Du hier mal ins Forum reingestellt hast, hat zwar bei vergleichbarer Dicke und Wölbung ein etwas ausgeprägteres Widerstandsminimum, aber es ist fraglich, ob das in der Praxis auch erreicht wird. Sprich, ob die laminaren Laufstrecken wirklich so lang sind, wie X-Foil das annimmt.
Das HQ hat kein so punktuell ausgeprägtes Minimum, dafür aber einen etwas breiteren CA-Bereich für den das minimale CA nahezu konstant ist. Per WK läßt sich dieser Bereich auch noch gut verschieben (In meinem Diagram: Klappentiefe 22%, -3,5°, 0°, +3,5°).
Wenn man das Minimum in der Praxis eh nicht erreicht, z.B. weil man nicht laminar über den Klappenspalt rüberkommt, dann hat man mit dem HQ einen etwas breiteren CA-Breich, in dem man widerstandsminimal unterwegs ist.
Nun stellt sich aber auch noch die Frage, wie genau man das Profil überhaupt bauen kann und was für Auswirkungen mögliche Abweichungen haben. Bzgl. Bau über Styrokerne kann ich das kaum einschätzen.
Vielleicht doch besser per Splinemethode bauen, wenn man auf das Fräsen verzichten möchte? Lohnt der Aufwand ohne Fräsen?
Das waren mal so meine Überlegungen dazu.
Artur Blömker
21.07.2009, 10:25
Hi Christian!
Ich habe momentan die Koordinaten des Profils nicht. Die HQ Profile fliegen alle super, oftmals besser als es XFoil darstellt.
Für mich kommt aber erstmal kein anderes Profil in Frage - ist ja wie gesagt alles schon in der Mache. Durch die Testtragfläche kenne ich ja nun in etwa das Flugverhalten, Einstellwinkel und den Schwerpunkt.
Fräsen:
Würde ich wirklich gern machen. Allerdings:
Ich habe mir Angebote eingeholt, diese lagen (ohne Fräsdaten, incl. Formenmaterial) - nur die Fläche - bei ca. 2000 Euro. Fräsdaten erzeugen kann ich leider auch nicht.
Nein - das ist es mir nicht wert! Meine Arbeitszeit zählt ja nicht .... ;)
Sollte auch ohne Nutzung einer CNC-Fräser ein super DS-Flieger entstehen, kann man später immer noch ... dann habe ich auch mehr Erfahrung im Formenbau gesammelt, denn in dem Bereich habe ich noch nicht viel gemacht.
Herzliche Grüße
Artur
Hallo,
zwei Anmerkungen:
Klappenspalt gibt es nur im Querruderbereich, d.h. laminare Lauflänge unten bekommt man bei richtiger Bauweise schon zusammen.
Das Moment des HQ-DS ist für meinen Geschmack zu hoch. Speziell bei Durchfliegen der Windscherung und den Böen bekommt man damit große Laständerungen auf das Leitwerk. D.h. für mich hätte ein geringes Moment bei der Auslegung sehr hohe Priorität.
Ich hatte daher Artur etwas anderes vorgeschlagen.
Hans
Artur Blömker
21.07.2009, 11:06
Danke Hans!
Wenn es doch mal an´s Fräsen gehen sollte, werde ich die Profilfrage nochmals überdenken. Jetzt hoffe ich auf etwas Zeit, die Styrokerne verpressen zu können, damit ich mal was "in der Hand" habe! ;)
Herzliche Grüße
Artur
Hallo Hans,
geht nicht nur um den Klappenspalt, sondern überhaupt um die Frage, ob X-Foil nicht zu optimistisch ist bzgl. laminare Laufstrecken bei den hohen Rezahlen und damit beim minimalem Profilwiderstand. Deine Auslegung ist da noch extremer als Arturs Profil. Ist die Polare im Langsamflug noch erträglich?
Bzgl Moment:
Klappen über den gesamten Flügel. Im entwölbten Zustand so verspannt, wie Memo das mal an seinem Big Ceres im RCN demonstriert hat. Schnell geflogen wird entwölbt. Dadurch ist das Moment klein. Für den Start und die Landung kann man verwölben => senkt die Aufschlaggeschwindigkeit. Man nutzt die Möglichkeit zu wölben maximal von positiv bis negativ aus. Unterm Strich kann man höhere Flächenbelastungen fliegen als ohne Klappen.
Dazu eben noch das Thema Breite der Laminardelle gegen punktuell minimalen Widerstand, wie oben beschrieben.
Das waren so meine Gedanken dazu.
@ Artur:
Ist halt die Frage, ob Du das per Styrobauweise genau genug hinbekommst (Abbrand, Pressen, Nasenleiste, etc.) oder ob nicht die Methode "Abziehen mit dem Splinelineal" genauer ist.
Vielleicht lohnt es ein Teststück vor dem eigentlichen Urmodellbau anzufertigen. Probestyrokern auf einem kleinen Stück (paar cm breit) in der Mitte beplanken, verschleifen, lackieren. Dann in der Mitte einmal senkrecht durchschneiden, den Schnitt scannen und Sollprofil und Istprofil vergleichen.
So ein Formenbau ist ja nicht nur vom Fräsen her teuer, sondern die Materialien kosten ja auch etwas. Außerdem ist es ein schweinemäßiger Aufwand.
Nochwas zu den Profilen:
Hat sich, unabhängig von Arturs Projekt, schon mal jemand beim Profilentwurf für DS Gedanken wegen der Kompressibilität gemacht. Wenn man mal von den Geschwindigkeiten der Amis ausgeht, dann ist man da ja schon deutlich über Mach 0,3 drüber. Um so mehr, je höher der DS-Spot liegt. Vielleicht werden da Stöße irgendwann mal ein Thema werden, auch wenn man absolut noch deutlich im Unterschall unterwegs ist.
Hallo,
deine Überlegung sind ja in Ordnung, ich habe nur meine dagegengestellt.
Ein Ergebnis der Testfläche von Artur ist ja, dass der Langsamflug zwar sicher keine Domäne ist, aber noch erträglich. D.h man kann n der Auslegung recht extrem gehen
Die laminaren Lauflängen sind sicher von XFOIL insgesamt zu optimisch berechnet und stellen imho sowas wie das bestmöglich zu Erwartende dar.
Ich habe mal die Profile bei Re=200.000 verglichen. Alle gleich schlecht :)
Wenn ich das HQ-DS 1510 per Klappe (22% tief, -3°) entwölbe, dann kommt es ganz ähnlich meinem Entwurf raus. Mein Entwurf ist beliebe nicht zu Ende designed und war nur eine Anregung für Artur.
Vorgabe war:
- 100% nur für DS
- keine Wölbklappen wegen Flatterfestigkeit
- man muss nur irgendwie starten und landen können
Wenn ich da dran drehe, ändert sich der Entwurf.
Das HQ-DS als 15-10-Variante ist für eine Hangfräse sicher interessantes Profil. Habe ich für mich weggespeichert.
Hans
Artur Blömker
22.07.2009, 14:39
Hallo!
Hier ist noch mal zur Info das Thema DS-Profile:
http://www.dynamic-soaring.de/forum/showthread.php?t=52
Daraus mal ein Foto "meines" Profiles zur Info / Erinnerung, hier in 8,5 % Dicke. Meine Fläche wird ja gestrakt von 9 % aussen auf 10,5 % in der Mitte.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=138&d=1205517318
Was mir halt wichtig war: die hohe Klappenbauhöhe - und viel Platz für Servos, Steckungen, Holm etc..
Ich hatte so lange getüftelt, bis mir die Optik gefiel .... :p;) Da Xfoil nicht völlig unzufrieden war, wird´s nun so gebaut.
Die Testfläche hatte gezeigt, dass ein leichter Klappenausschlag nach unten den Auftrieb stark erhöht, so dass ich davon ausgehe, immer auch Wölbklappen zu bauen - dabei allerdings hauptsächlich an die Landung denkend, die ja mit bis zu 5 kg / 130 g/dm² durchaus spannend sein kann ... ;)
Durch die super Klappenbauhöhe rechne ich mit einer guten Torsionssteifigkeit der Wölbklappen und Querruder - bei nicht zu schwerer Bauweise, so daß ich einem Flattern entsprechend vorbeugen kann.
Gruss Artur
Hi Artur.
Gibts eigentlich was neues von Deinem Projekt? Oder geht's erst wieder im Winter weiter?
Gruß.
Ted
Artur Blömker
19.09.2009, 10:55
Guten Morgen!
Ahhh ja es geht seit vielen Wochen nicht weiter mit dem Projekt, da ich momentan doch sehr sehr viel arbeite. Das geht vor, und macht auch Spaß! :p
Mal schauen, ob es dieses Jahr weitergeht, ich will mir keinen Stress machen. Rückblickend auf andere Jahre stimmt es aber - im Winter ist die Baulust auch bei mir größer. ;)
Grüsse aus Braunschweig
Artur
Hi Artur.
Ich hol' mal den alten Thread wieder hoch...
Gibt's eigentlich was neues? Der Winter ist jetzt ja endlich vorbei:D
Ted
Artur Blömker
06.06.2010, 19:14
Gibt's eigentlich was neues? Der Winter ist jetzt ja endlich vorbei:D
Ahhh der Winter hat doch noch gar nicht angefangen ... :D:D:D
Leider finde ich nicht genug Zeit für´s Hobby - ich muss mich in Geduld üben (was mir eigentlich nicht wirklich liegt ...) :rolleyes:;):D
Herzliche Grüße
Artur
Artur Blömker
10.10.2010, 22:33
So - es gibt was Neues!
Ich habe meine wenige Zeit in den letzten Wochen genutzt und mich entschieden, ein DS-Modell in der 5-kg-Klasse zu entwerfen und im Positiv fräsen zu lassen. Ein anderes Profil wird´s auch werden - gibt einfach Leute die sowas besser können als ich ... ! ;)
Beim CAD und Fräsen bin ich bei Sven Hollenbeck "gelandet". Sven muss ich eigentlich nichts groß erklären, der ist halt "vom Fach" - ich bin da sehr zuversichtlich auf eine tolle Arbeit! :) Gaaanz vielleicht geht´s noch Ende des Jahres los.
www.formenzauber.de (http://www.formenzauber.de)
Wenn´s denn was zu sehen gibt, melde ich mich wieder. ;)
Bis bald - Grüsse Artur
leinad.w
11.10.2010, 09:46
cool, da bin ich aber gespannt!!! :)
flowmotion
11.10.2010, 23:15
Toll Artur,
endlich mal wieder einer, der hier wieder was auf die Reihe bekommt.
Zur Zeit ist ja echt wenig los an der "Front".
Ich würde gerne auch mal wieder was DSigges machen, bekomme aber gerade nichts auf die Reihe.
Bin sehr gespannt auf dein neues Projekt !!!
Vielleicht wird es jetzt mal endlich Zeit, eine eigene 5Kg-Klasse in die Liste mit aufzunehmen.
Grüße
Hannes
Schön, daß es endlich weitergeht.
Soll die "alte" Flächenform übernommen werden oder nutzt Du die Frästechnik, um eine andere Form zu realisieren?
Gruß. Ted
Artur Blömker
13.10.2010, 12:49
Guten Morgen!
Ach na klar - nun kann die Geometrie so gemacht werden, wie es aerodynamisch oder auch "stylisch" erwünscht ist.
Alles wird präziser. Übrigens werden auch das Leitwerk und der Rumpf gefräst.
Herzliche Grüße
Artur
... und wie isses erwünscht?
Hast Du schon Zeichnungen etc.?
Ted
Artur Blömker
14.10.2010, 23:01
Hallo Ted,
ich rechne bis Ende nächster Woche mit ersten CAD-Draufsichten.
Herzliche Grüße
Artur
Artur Blömker
17.10.2010, 14:04
Hallo!
Skizzen habe ich nun erstellt - für einen ersten Eindruck. ;)
Seitenansicht:
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=2070&stc=1&d=1287314047
Draufsicht Option 1:
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=2068&stc=1&d=1287313377
Spannweite ist ca. 2,45 m
Wurzelrippe 200 mm
Option 2 mit mehr Streckung:
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=2072&stc=1&d=1287348884
Spannweite ist ca. 2,50 m
Wurzelrippe 190 mm
Herzliche Grüße
Artur
Artur Blömker
18.10.2010, 14:54
Ein CAD-Grobentwurf von Variante 1:
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=2075&stc=1&d=1287402831
..................................................
Tendenziell sehe ich aerodynamische Vorteile bei einem Pendel-Leitwerk. Das wird höchstwahrscheinlich noch geändert.
Herzliche Grüße
Artur
Bob Hopman
18.10.2010, 23:22
Hi Artur,
gut von Deiner neuen Arbeit zu hören! Schaut ja wirklich gut aus...
Ist der Strich QR/WK in der Fläche für den Knick gemeint, oder überlegst Du Dir 3-teilung?
LG,
Bob
Artur Blömker
18.10.2010, 23:32
Hi Bob!
Ja - 3-teilig wird die Fläche. Ein wenig V-Form kommt nur in die Mitte.
Ich möchte, dass kein Teil länger ist als 1,20 m. So bin ich einfach beweglicher mit dem Modell. Die Formen sollen dann also gleich 3-teilig sein.
Der Rumpf ist eigentlich auch länger, bekommt aber eine Abziehhaube, das Innenboot ist nur 10 cm lang - so ist auch dieses Teil unter 1,20 m.
Herzliche Grüße
Artur
Bob Hopman
18.10.2010, 23:35
Gut nachdacht....
das Handling ist am Berg HOCHLAUFEN auch sehr interessant! ;) Im Rucksack meine ich dann...
Echt toll.. Dein Entwurf!
LG,
Bob
Artur Blömker
18.10.2010, 23:56
Danke Bob! :)
Ja auch wandern MIT Modell dürfte besser möglich sein - falls UNBEDINGT nötig ... :D
leinad.w
20.10.2010, 09:15
moin artur,
bin gespannt... :) bisher sieht das modell gut aus! ich würde 20 cm wurzelrippentiefe machen, dann hat man mehr platz einen fetten gurt und steg einzubauen... :-) jeder cm ist ja bekanntlich gold wert...
grüße aus hannover
Moin Arturo,
geil, da kommt endlich Leben in dein Projekt.
Eine richtig hohe Streckung für einen reinen DS Flieger finde ich toll. Endlich mal einer der sich was traut. Für die Idee wäre ich vor einigen Jahren, als noch mit einem Opus und Wizzard Compact begeistert im Kreis gegurkt wurde, beinahe gesteinigt worden.
Ich wäre aber nicht ich, wenn ich nicht trotzdem was zu nörgeln hätte:
Auch wenn der SRTL damals mit T-Leitwerk entworfen wurde, so würde ich es heute als reine DS Maschine nicht machen. Vor gut sechs Jahren wurde ein Vorschlag von mir, das Kreuz Leitwerk in Fischflossen Form mit HLG Konfiguration zu bauen belächelt. Also HLW weit vor SLW. Das gibt schon mal ein kürzeres reines Rumpfrohr. Wenn die SLW Flosse dann auch noch wie beim HLG unter das Rumpfrohr ragt, sollte Flattern und gerade auch das Verdrehen kein Thema mehr sein. Wurde hier im Forum übrigens auch schon mal diskutiert und verworfen.
Und genau so würde ich es immer noch machen. Von mir aus auch mit mehr Streckung.
Ein hochfester HLG mit über zwei Meter Spannweite.
Oder eine kleine SUPRA in ballerhart. Der Herr Drela ist ja auch nicht wirklich blöd…
Frohes Schaffen
Dave
Artur Blömker
21.10.2010, 00:13
Danke David,
das F3J Modell von Joe Wurts hatte ich 2 Tage als Desktop-Hintergrund:
http://farm5.static.flickr.com/4120/4875556956_272738f8ea.jpg
Quelle: http://www.flickriver.com/photos/tags/sailplane/interesting/
Das T-Leitwerk nervt insbesondere wegen des hohen Gewichtes, welches sich ergibt, damit es den Flug und insbesondere die Landungen aushält.
Auf der anderen Seite hat ein T-Leitwerk nur 2 Randbögen, und das Seitenleitwerk hat durch die "Scheibenwirkung" eine größere Wirksamkeit.
Weiterhin ist das Höhenleitwerk in unverwirbelter Luft - und hat dadurch weniger Widerstand.
Supra-Anordnung:
Der ggf. zusätzliche Widerstand des nötigen Pylons für das Höhenleitwerk und der vielleicht etwas geringe Abstand nach unten (Landung) haben mich von der Supra-Variante abgehalten. Zu feige! :D;)
Die Idee mit dem Seitenleitwerk gleichmäßig nach oben und nach unten ist mit Sicherheit sehr gut - leider kann man so ein schweres Modell nicht in der Hand landen wie ein DLG ... insofern vielleicht nicht der Hit. :p
Ausserdem ist dann ein großer Bereich des Seitenleitwerks in der verwirbelten Zone der Fläche und des Rumpfes, was den Widerstand vielleicht wieder erhöht.
Ich musste mich entscheiden ... und habe das T gewählt.;) Allerdings mit technischer Herausforderung - als Pendelleitwerk.
Es stehen noch so manche Entscheidungen an....
Herzliche Grüße
Artur
Hmmm...
Das wird schon gut gehen mit dem T-Leitwerk. Ich such ja nur jemanden der mein Hirngespinnst, welches immer noch da ist, vielleicht mal umsetzt.
Weitermachen!
Dave
Artur Blömker
05.11.2010, 22:09
Variante 3 ;):)
Auslegung für hohe CA-Werte ab 0,50 und mehr - erfordert ein Profil mit viel Wölbung.
Streckung 16,0
Spannweite 2,50 m
Flächentiefe in der Mitte 186 mm
Flächeninhalt knapp 40 dm²
Der Rumpf ist widerstandsoptimiert ... :D
Herzliche Grüße
Artur
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=2087&stc=1&d=1288987744
Artur Blömker
10.11.2010, 00:34
So - eine etwas F3F-freundlichere Variante / Auslegung für tendenziell geringere CA-Werte / Profil mit mittlerer Wölbung.
Streckung 13,2
Spannweite 2,30 m
Flächentiefe in der Mitte 210 mm
Flächeninhalt knapp 40 dm²
Seitenleitwerk ist etwas kleiner geworden
Herzliche Grüße
Artur
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=2089&stc=1&d=1289342008
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=2090&stc=1&d=1289343381
Neinneinnein und nochmal nein.
Du wirst doch wohl nicht etwa einen genauso langweiligen Flieger bauen wollen wie alle anderen auch....
Du hast teilweise so inovative (und gleichzeitig bekloppte, also im positiven Sinne) Ideen und dann doch so "angepasst"!?!
Dann kannst du auch gleich meine Drops Urmodelle nehmen, Kuchenbacken und Fliegen... oder noch besser, du kauft dir ne Needle die hat sogar noch ein KLW...
;-)))))))))))
Gute Nacht
Dave
Artur Blömker
14.11.2010, 10:03
:D:D:D
Es könnte noch schlimmer kommen .... selbst das V ist wieder im Kopf! :D:D:D
meine Drops Urmodelle nehmen - ohhh danke für das Angebot ... :D;)
Herzliche Grüße
Artur
Hi Arturo,
wäre der Hanibal als KLW Maschine für deine "mirdochegalwasfürnwetteraberrichtigballerwind" Aktionen nicht ne gute Wahl? Der sieht sogar ganz gut aus und die Jungs wollen doch die Urmodelle verleihen. Was ich so gehört habe auch für einen extrem unanständigen Kurs. Dafür würdest du von mir höchstens das Leitwerk bekommen...;-))))
....das V ist doch nur wieder interessant weil Jaro mit dem Beton-Opus aus dem Museum Kreise um deinen labbrigen SRTL geflogen ist:D:D:D - Glückwünsche übrigens!!!
weitermachen
Dave
Artur Blömker
14.11.2010, 21:37
Ahh ja mein SRTL - der ist schon ein wenig weichgekocht ... aber 285 mph ist ja schon eine Marke! :p
Ja - und keiner ist mit einen Museums-V-Opus jemals so schnell geflogen wie Jaro ... ist nicht alles schlecht, was eigentlich ins Museum gehört ... :D
Ciao Artur
P.S. keiner hat was für mich zum Abformen, was 100 % DS-fest ist und wo kein Teil länger als 1,20 m (vielleicht sogar noch kürzer) ist - und das habe ich vor. ;)
Artur Blömker
14.11.2010, 22:05
Spannweite 2,30 m
Streckung 12,3
Tiefe Flächenmitte 230 mm
Ein echtes Rezahl-Monster ... :D
Die Profile dürften hierbei dünner werden - ich habe ein Innenprofil von 9,5 % und eines mit 9.00 % aussen. Die Wölbung liegt bei ca. 1,75 %.
Diese nicht wirklich neue Leitwerks-Variante hat den Vorteil, dass ein gedämpftes Höhenleitwerk eingesetzt werden könnte - entsprechend würde ein 15 mm Low Profile Servo schon genügen, dann könnte der Rumpf entsprechend dünner gemacht werden.
Würde ich ein Pendel-Leitwerk einsetzen, käme man wohl um ein starkes 19 mm Servo nicht herum - das "kostet" mindestens 10 mm mehr Rumpfhöhe. Und "leider" macht der Rumpfwiderstand einen richtig großen Anteil aus beim schnellen fliegen.
Tja ... ;):D
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=2106&stc=1&d=1289765081
Mensch, Artur, dann könntest Du doch gleich Davids Vorschlag aufnehmen und das SLW hinter das HLW setzen, oder?
(BTW:irgendwann werde ich sowas bauen, versprochen...)
Ted
Artur Blömker
16.11.2010, 09:24
Mensch, Artur, dann könntest Du doch gleich Davids Vorschlag aufnehmen
David´s Vorschlag / Idee ... da würde ich zwar gern detailiert etwas zu äussern - ahh geht aber nicht ... :rolleyes:
.............................................
Ich bin so schon sehr zufrieden (ich möchte keinen Pylon für das Höhenleitwerk bauen, aus gestalterischen und bautechnischen Gründen). Ich habe auch schon gute Ideen wie man die Anordnung - wie zuletzt gezeichnet -realisiert.
BTW:irgendwann werde ich sowas bauen, versprochen...)
Vielleicht fliegen bald nur noch Supras im DS - dann kann ich wenigstens meinen Flieger von den anderen unterscheiden ... :D;)
Herzliche Grüße
Artur
Artur Blömker
16.11.2010, 16:54
So - die vielleicht letzte Variante - dann bin ich nach wirklich vielen und noch mehr Stunden Xfoil und FLZ Vortex "durch" ... ;)
Die Zeit und die durchgeführten Änderungen waren notwendig, weil ich ein fertiges Konzept bekommen habe (was ja an sich supernett ist), mit dem ich aber leider nicht ganz glücklich war. Also musste ich es selbst in die Hand nehmen, und das war mehr als spannend!
Nun kann ich keine Polare mehr sehen .... :D ... ich denke aber, die Zeit hat sich gelohnt, ich bin sehr zuversichtlich! :)
Das Profil, welches ich hier (http://www.dynamic-soaring.de/forum/showthread.php?t=52) beschrieben hatte - ist es allerdings schon längst nicht mehr. Ich habe soo viel Zeit für das nun entworfene Profil bzw. Profilstrak gesteckt, dass ich es nicht veröffentlichen möchte - da bitte ich um Verständnis.
Stand der Dinge:
Spannweite 2,30 m
Streckung 12,66
Flächeninhalt 41,6 dm²
Tiefe Tragfläche in der Mitte 220 mm
Profil mittig 9,5 %
Profil aussen 9,0 %
Fluggewicht bis 5 kg
Als nächstes wird das CAD korrigiert - und dann .... :)
Herzliche Grüße
Artur
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=2111&stc=1&d=1289918712
Ich schließe den Beitrag hier erstmal - wenn´s Neuigkeiten gibt melde ich mich. Wer an irgend etwas Interesse hat oder mir etwas sagen möchte - gern per pm.
...
Artur Blömker
06.07.2011, 00:33
Hallo!
So - hat etwas Zeit gekostet - aber dafür sind so manche Details - denke ich - richtig gut geworden.
Für´s erste mal eine aktuelle 3-Seiten-Ansicht - siehe unten.
Demnächst ... wird gefräst! :)
Herzliche Grüße
Artur
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=2260&stc=1&d=1309901392
leinad.w
06.07.2011, 09:24
:) sieht gut aus!!!
man sieht sich vielleicht die tage... ;)
@ artur: habe es leider die tage nicht geschafft mal nach bs zu kommen... bei mir war die hölle los... :mad:
Ohhh Artur - das freut mich! :)
Geht es also voran!
Bis bald hoffentlich mal wieder!
Jaro
Artur Blömker
08.07.2011, 22:57
Hallo!
Ein paar Details schreibe ich mal heute:
1. Scharnierlinie:
Sven Hollenbeck (http://www.formenzauber.de/) hat einige Details am CAD ermöglicht, die nicht alltäglich sind. So hat er meinen Wunsch umgesetzt, daß bei der Tragfläche die Scharnierlinie sowohl bei den Wölbklappen als auch den Querrudern bis zum Randbogen hin gerade ist - damit meine ich nicht die Draufsicht, sondern die Vorderansicht (ein Lineal auf die Scharnierlinie gelegt - keine Wölbung).
Man kann das sehen in der Zeichnung - daher ist die Unterseite gerade und die Oberseite leicht gebogen.
Am CAD ist das alles andere als einfach - und habe es so auch noch bei keinem Modell so umgesetzt gesehen. So habe ich die Option, die Querruder tatsächlich bis zum Randbogen auszuschneiden. Für die Trennebene bedeutet das: diese ist gebogen.
Danke Sven - das macht Dir nicht jeder nach am CAD - da staunt so manch einer, der sich damit auskennt! :)
2. Auftriebsverteilung:
Bei der Fläche habe ich 20 % Klappentiefe vorgesehen, wiederum durch die in alle Richtungen gerade Scharnierline wird bei Snapflap kein sich vergrößernder Spalt entstehen. Der Spalt zwischen QU und WÖ kann sehr klein ausfallen. Die Auftriebsverteilung wird sich gleichmäßig ändern bei einem Klappenausschlag - das Profil kann so optimale Leistungen erbringen.
3. Profilstrak:
Es gibt ein Profil in der Flächenmitte - und eines (entsprechend Rezahl-angepasst) in der Näche des Randbogens (bei 100 mm Tiefe). Eine geometrische oder aerodynamische Verwindung gibt es nicht - der Nullauftriebswinkel der Profile ist gleich. Normal wäre nun, diese beiden Profile am CAD linear zu straken. Manche errechnen auch 3 oder 4 Profile und straken dann linear dazwischen.
Tja - die Flächentiefe ändert sich nunmal aber NICHT linear oder segmentartig - und Sven hat es auf meinen Wunsch hin umgesetzt, dass dieser Strak nun im Verhältnis der Flächentiefe verläuft, denn schließlich ist das jeweilige Profil für einen bestimmten Rezahlbereich entworfen - und die Rezahl hängt von der Flächentiefe ab. Ob der "Gewinn" an Leistung im Vergleich zum linearen Straken viele % ausmacht - wer will´s rechnen .... ;) ... ich jedenfalls wollte technisch Mögliches auch umsetzen.
4. Steckung der Tragfläche
Die Steckung ist so dimensioniert, daß auch CFK als Verbinder genügt, weil ich Gewicht (Stahlverbinder) nicht so gern außen haben möchte. Daher habe ich 2 Verbinder mit 5 mm Platz dazwischen vorgesehen - Maß je Verbinder ist 10 mm dick und 25 mm breit - das sollte wirklich genügen! ;)
5. Rumpf mit 2 Steckungen:
Wenn man genau schaut - es gibt eine Aufsteckhaube - und die 2. Steckung ist hinten vor dem Seitenleitwerk - so kann ich den Rumpf in Aufblastechnik bauen und das Seitenleitwerk im Vakuum. Sollten am Rumpf oder Leitwerk Änderungen gewünscht sein (zum Beispiel T-Leitwerk) - braucht man nur das Seitenleitwerk neu fräsen.
Die Aufstecknase war mein Wunsch, weil ich so gern möchte, dass kein Teil des Modells länger als 1,20 m ist. Das Flächenmittelstück ist auch 1,20 m lang. Die Haube hat 2 mm (!) Wandstärke und somit für sich allein stabil genug, so dass innerhalb der Haube der Innenrumpf gekürzt werden kann, falls halt ein 1,20-m-Rumpf gewünscht ist.
Der Rumpfquerschnitt ist oval, damit die Anlenkung des Höhenruderservos Platz genug hat - das Servo wird hängend eingebaut. Der Rumpfquerschnitt hinten ist sehr üppig - aber das halte ich auch wegen der großen Belastung und der Steckung für angesagt.
6. Höhenleitwerk:
2 Stück M4-Muttern werden in das HLW eingeklebt, es wird von unten (2 kleine Öffnungen unten im Rumpf für den Schraubendreher) verschraubt. Das Servo kommt vorn in den Rumpf, damit das Heck insgesamt nicht so schwer wird. Das Seitenleitwerk an sich ist in Rumpfnähe sehr dick, damit genug Auflage für das HLW entsteht. Die Anlenkung des HLW geschieht außerhalb des Rumpfes, allerdings hat das Seitenleitwerk direkt unter dem HLW einen Bereich einer offenen Endleiste - und zwar so, dass ein Gabelkopf gerade noch hineinpasst.
Das Höhenleitwerk hat ja auch eine Scharnierlinie - ach und na klar - die ist auch absolut gerade bis zum Randbogen - so wird das (gedämpfte) Ruder entsprechend leichtgängig (da nicht gebogen) sein.
Soweit erstmal.
Eines kann ich jedenfalls berichten - wenn jemand so ein Projekt vor hat - nehmt euch viel viel und noch mehr Zeit!
Und noch was: ohne jemanden wie Sven Hollenbeck ... wird´s schwierig! :)
Herzliche Grüße
Artur
Mazzola gerolamo
09.07.2011, 10:34
Hi, artur
great job, when I am ready?
next year we will organize a European meeting with our models.
Best
Gery
Artur Blömker
09.07.2011, 10:38
next year we will organize a European meeting with our models
Hi Gery - yes - that would be wonderful! :)
Ciao Artur
flowmotion
09.07.2011, 14:10
Schönes Projekt mit feinen Details !!!
... bin sehr gespannt !
Hast du am Rumpf im Bereich der hinteren Flächennase die Endleistendicke beachtet ?
Oder konstruierst du generell mit einer Endleistendicke?
Ich weiß, warum ich frage....:rolleyes:
Grüße
Hannes
Artur Blömker
09.07.2011, 15:41
Hallo Hannes,
es gibt überall eine definierte Endleistendicke - das wird beim Fräsen berücksichtigt. Die Profile waren auch mit definierter Endleiste konstruiert. Die Form hört also bei der Endleiste nicht einfach auf.
Was war denne passiert?
Artur
flowmotion
09.07.2011, 18:43
Ich hatte den ersten rumpf mit einer fläche ohne endleistendicke verschnitten.
wir hatten bewußt keine endleistendicke gewählt, da man es dann selbst in der hand hat, wie dick diese werden soll/wird.
bei der vorderen nase ist der "null-verschnitt" kein thema, da das gewebe auf "null" abgestochen wird.
bei der endleiste "klappt" aber deine profiloberseite um die endleistendicke vom rumpf nach oben weg.
...naja, eigentlich klar...aber...
beim neuen rumpf hatte ich dies dann berücksichtigt.
hannes
Artur Blömker
10.07.2011, 15:08
danke Hannes - na ich bin ja auch gespannt!
Ob alles passt merkt man ja erst, wenn der erste Flieger gebaut wurde.
... und erst ganz zum Schluß weiss man dann, ob das Modell auch fliegt ... :p:D
Ciao Artur
Artur Blömker
25.07.2011, 19:47
Hallo!
Kleine Änderungen sind noch geschehen im Bereich der Endleiste / Rumpfnähe:
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=2263&stc=1&d=1311612183
Ansonsten meine ich die Fräse in Westerkappeln schon zu hören ...:D
Herzliche Grüße
Artur
Artur Blömker
25.07.2011, 19:56
Ich bin nach wie vor für den Namen
EXCALIBUR
So sei es entschieden! ;):D
Herzliche Grüße
Art(h)ur
http://de.wikipedia.org/wiki/Excalibur
Bob Hopman
25.07.2011, 20:12
Hi Arthur, ;)
Glückwunsch zu excalibur! Wann wird die Form gebaut?!? :D
Oder fängst Du anders an?
Grüsse,
Bob
Artur Blömker
25.07.2011, 21:39
Hi Bob,
naja - wenn alle Positive da sind ist schleifen schleifen schleifen und dann polieren angesagt ... und Formen bauen.
Herbst / Winter ...
Das ist ein Haufen Arbeit ... :eek:
Herzliche Grüße
Artur
Moin moin König Artur! :)
Das ist ein super Name!
...aber pass auf, dass das Modell nicht so in einen Stein gerammt wird, dass es niemand wieder herausbekommt. Obwohl... es war ja König Artur, der als einziger das Schwert herausziehen konnte... :rolleyes:
Bin gespannt auf die ersten Bilder der Urmodelle!
Liebe Grüße,
Jaro
Artur Blömker
27.07.2011, 15:33
Foto der Aussenfläche - Unterseite .... :)
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=2264&stc=1&d=1311769995
Herzliche Grüße
Artur
Ohhh, wie spannend! :)
Welches Blockmaterial hast du gewählt?
Lässt du eine umlaufende Nut an der Nasenleiste fräsen?
Wie viel ist schon gefräst?
Jaro
Artur Blömker
29.07.2011, 10:53
Hi Jaro,
ja, an der Nasenleiste ist ein "Schleifgraben" gefräst.
Fräsmaterial ist Necuron 1150.
Wieviel bereits gefräst ist weiss ich nicht - aber ich habe die Hoffnung, dass ich alle Teile innerhalb von ca. 8 Wochen hier habe.
Herzliche Grüße
Artur
leinad.w
29.07.2011, 14:19
hui, es geht weiter... :)
und der name ist auch gut... :)
bin gespannt auf weitere details... ;)
grüße aus hannover vom daniel...
flowmotion
02.09.2011, 13:43
na, wie ist der Stand ?
Sind die Teile schon alle gefräst?
Grüße
Hannes
Artur Blömker
02.09.2011, 19:13
Hannes,
ich hab´ alle Positiv-Flügel-Aussenteile, die Höhenleitwerkspositive - und eine neu gefräste Verbinderform 25 x 10 hier.
Bald fange ich mit dem Schleifen an! :)
Herzliche Grüße
Artur Blömker
Artur Blömker
23.10.2011, 20:17
So - weitere Teile sind da:
1. Flügel-Mittelteile Ober- und Unterseite, auf 2 Stege 30 mm dicker Birke-Multiplex aufgeklebt in der passenden V-Form
2. Aufsteckhaube
Rumpf und SLW fehlen nun noch.
Zum Schleifen ... bin ich leider noch nicht gekommen - aber ... das wird schon ... :)
Herzliche Grüße
Artur
leinad.w
24.10.2011, 09:52
moin artur, mensch, dann ist dein projekt ja fast vollständig!!! :) haste auch mal ein paar bilder von den positiven? grüße aus hannover vom daniel...
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