Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Baubericht F3B-Modell Energija
tomye1978
23.07.2009, 10:39
Hallo DS-Flieger und Bauer,
ich habe mich entschlossen den Bau meiner nächsten Energija mal ein wenig hier im Forum zu zeigen und damit auch anderen Lust auf Eigenbau machen.
Ich nehme mir keinesfalls herraus hier perfekt oder optimal zu arbeiten, bin natürlich für Tipps und Anregungen jederzeit offen.
Da mein letzte Energija leider bei zu niedrigen DS gestorben ist soll nun eine neue gleichwertige entstehen.
So sah Sie vor kurzem noch aus:
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1262&stc=1&d=1248334382 (http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1263&stc=1&d=1248334295)
Ich werde also fast täglich den Fortschritt des Baues dokumentieren, bitte verzeiht mir, wenn ich nicht von jedem Arbeitsschritt Fotos mache.
Artur Blömker
23.07.2009, 17:26
Hallo!
Das ist klasse - bin sehr gespannt! :)
Gruss Artur
Super!
Kannst Du mir sagen, welche Schriftart Du für den Namenszug verwendet hast?
tomye1978
23.07.2009, 20:24
Ok,
dann beginne ich mal mit der Fläche.
Die Form wird mit W70 Wachs behandelt und min. 3h abgelüftet.
Dann erfolgt das Abkleben. Ich verwende 3M Maskierband und eine rückstandsfrei entfernbare Plottfolie.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1264&stc=1&d=1248369012
Abkleben der Blockstreifen auf der Unterseite. Für die Servodeckel sind einfach passende Rechtecke aus 0,35mm Mylarfolie aufgeklebt.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1265&stc=1&d=1248369012
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1266&stc=1&d=1248369012
Um die kleineren Folienstücke nach dem Lackieren zu enfernen verwende ich Balsastäbchen die mit Sek.kleber aufgeklebt sind.
Wenn alles abgeklebt ist kann lackiert werden. Ich verwende hierfür Standox Lack mit schnellem Härter. Der Vorteil bei Sichtcarbon ist vor allem das geringere Gewicht der Klarlackschicht. Für Ober- und Unterseite benötige ich ca. 90g weiß und 30g Klarlack.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1267&stc=1&d=1248369446
Erste Phase: Dünn anstäuben und dann erstmal 5min Pause machen. Erst dann die endgültige Schichtstärke lackieren, damit lässt sich das Verlaufen verhindern.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1268&stc=1&d=1248369446
Abklebung runter und nach früherstens 30min den Klarlack auf die restlichen Flächen aufbringen. ( da ich mit etwa 20% Verdünnung lackiere kann es bei früherem Aufbringen zum Verlaufen der weißen Lackschicht kommen)
Das ganze nun anhärten lassen. Ich laminiere frühestens nach 2h aber spätestens nach 5h um einen sicheren Verbund mit dem Harz zu bekommen.
Schriftzug: Die Schriftart kann ich dir leider nicht sagen, da ich die Aufkleber von einem Freund habe machen lassen.
Tobias Reik
23.07.2009, 21:53
Hallo Thomas,
super Idee Dein Baubericht. Ich Oute mich dann hiermit auch gleich mal als Leser Deines Bauberichtes ;)
Gutes gelingen !
Tobi
N.S.: Wie schwer soll die gute denn werden ? Hoffe Du plast nicht einen DS-Tauglichen-3m-Bleibomber zu bauen :(
tomye1978
23.07.2009, 22:02
Hallo Tobi,
nein das soll kein DS Flieger werden.
1,9-2,0kg wird angepeilt mit sehr stabilem Holm und doppelt Kohle im DBox-Bereich.
Tobias Reik
23.07.2009, 22:44
Super !
Wir sind bei Dir.
Tobi
leinad.w
24.07.2009, 14:33
cool... :cool: ich werde den bau auch verfolgen!!!
viel spaß beim bauen und gutes gelingen vorallem!!!
grüße aus hannover... :)
Tobias Reik
24.07.2009, 18:14
Thomas, wo sind die Bilder ? Du mußt Doch schon laminiert haben ? ;)
Bei uns war heute spontanes Energija-Treffen auf der Teck
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1270&d=1248448432
Grüße
Tobi
P.S.: Bin jetzt aber lieber ruhig - wir wollen ja Dir zuhören / lesen / sehen...
tomye1978
25.07.2009, 11:24
Ja habe ich Tobi,
Wie oben schon erwähnt soll die Energija möglichst leicht aber stabil genug für F3B und auch mal ein wenig DS. Die Form ist einteilig und der Flügel muss dann getrennt werden. Dabei hat man die frei Wahl der Aufteilung. Ich habe bisher einen Einteiligen ( sehr sperrig, nie wieder!), Zweiteiligen, Dreiteiligen und einen dreiteiligen Flügel mit kleinen 25cm Öhrchen gebaut. Die Überlegung hier war den Flügel dort zu trennen wo die Belastungen auf den Holm schon sehr klein sind, also weit nach außen, und das 245cm große Flügelmittelstück passt auch noch in einen Golf.
Materialwahl:
Außenlage wird 80er IMS-Spread-Tow
Stützstoff 51er Rohacell in 1,2mm
Innenlage DBox 80er IMS-Spread-Tow, hinten 25er Glas
Holmgurt Tenax UMS 3526 Rovinge
Ich sauge die Außenlage mit Stützstoff zunächst ein:
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1271&stc=1&d=1248509426
Auf der Unterseite spritze ich Nasenleiste und Servoabdeckungen etwas mit eingefärbtem Harz/Baumwoll-Gemisch ab.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1272&stc=1&d=1248509426
Da ich keine 25er GFK Außenlage verwende streiche ich die komplette Fläche mit Tixo-Harz ein ( unbedingt Pinsel verwenden nicht rollen )
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1273&stc=1&d=1248509426
CFK wird dünn auf der Folie eingerollt und dann eingelegt. Der Rest des Harzes rolle ich auf die Innenseite.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1274&stc=1&d=1248509426
Rohacell wird aufgelegt und ggf. an den Ecken mit einem Tropfen Sek.Kleber fixiert. Lochfolie an Nasen- und Endleiste verhindert das Verkleben mit dem Zewa.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1275&stc=1&d=1248509426
Küchenrolle drauf und mit Klebeband fixieren
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1276&stc=1&d=1248509426
Folienschlauch drüber und absaugen.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1277&stc=1&d=1248509426
Vakuumkit sorgt für 100% Dichtigkeit. Gepresst wird bei 100mbar Restdruck, je mehr desto besser.
tomye1978
26.07.2009, 23:18
So, gestern habe ich schnell mal den Rumpf dazwischengeschoben.
Möglichst leicht soll er sein, aber auch ausreichend robust um mal gesteckt zu werden und gröbere Landungen wegzustecken.
Ich blase meine Rümpfe immer auf, das spart Zeit und Gewicht. Allerdings ist es auch nicht ganz einfach immer ein guten Ergebnis zu erzielen.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1278&stc=1&d=1248638811
Lagenaufbau: außen 80IMS Spread-Tow, mitte 200UD Kohle, innen 100er Biax-Gelege
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1279&stc=1&d=1248638811
Die Rumpfform, sehr dick und steif, Der Ballon mit Druckanschluss
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1280&stc=1&d=1248638811
Zunächst Pinsel ich die Form wieder komplett mit Tixo-Harz ein, da ich keine GFK Decklage verwende. Rovinge in die schwierigen Stellen ggf etwas mit CFK angedicktes Harz
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1281&stc=1&d=1248638811
nachdem alle drei Lagen + einige Verstärkungen an den besonders belasteten Stellen eingelegt sind, wird die Form besonders fest verschraubt und Druck auf den Ballon gegeben. Ich arbeite hier mit etwa 1,5-1,6bar. Hängt aber stark von der Form des Rumpfes, Lagenaufbau und Ballon ab. Den richtigen Druck muss man für seine Anwendung selber finden.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1282&stc=1&d=1248638811
Das Ergebnis: 132g, sauber überlappt und gute Oberfläche
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1283&stc=1&d=1248638811
wie man sehen kann sogar die schwierigen Stellen sind top geworden, dem Druck sei dank! :-)
Morgen gehts mit der Fläche weiter....
Darf man erfahren was für ein Ballonmaterial du verwendest?
Ist ein sehr leichter Rumpf, bin beeindruckt!
Christian
deftones
28.07.2009, 21:12
Hallo Thommy,
ich würde Dir bei der Innenlage 49g/m^2 Glas empfehlen. 27g/m^2 reicht meiner Erfahrung nach manchmal nicht aus um ein Beulen der Schale zu verhindern. Im ungünstigsten Fall flattert es dann mal, wenn man "zu schnell" wird.
Ansonsten feiner Bau!
Weiter viel Spass mit dem Flieger und bau mal ein vernünftig großes V-Leitwerk an.
Ciao,
Benjamin
tomye1978
29.07.2009, 10:35
@Christian: Es sind Modellierballons in "besonders groß", habe ich mal in einem, darauf spezialisierten, Laden bekommen.
@Benjamin: Bei der Innenlage bin ich da anderer Ansicht. Empfindlicher auf Beulen der Schale kann sein. Aber um Torsion der Fläche vorzubeugen verbaue ich ja die DBox in doppelt Kohle. Die Ruder bekomme ich auch mit 25er Innenlage mehr als ausreichend steif und deutlich leichter was sich auch auf die Flatterneigung auswirkt. Ich hatte dieses Thema erst letztens mit einem F3B Hersteller der nur in doppelt Kohle baut. Er war auch der Ansicht, dass man nur mit doppel Kohle ausreichend steife Klappen bekommt. Ich konnte ihn nach dem Testen allerdings davon überzeugen, dass es auch mit 25er geht. Von welchem Stützstoff gehst du bei deiner Annahme aus. Herex ergibt "weichere" Schalen.
Also zur Innenlage
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1284&stc=1&d=1248851860
Aussparen der Oberseite. Im Bereich Klappe schleife ich schräg an, dadurch fährt die Klappe später sauber ein.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1285&stc=1&d=1248851860
Unterseite: Hier nehme ich im Bereich Scharnier deutlich mehr aus. Warum wird man später noch sehen.
Die Gurte werden aus UMS Rovingen hergestellt. In der Mitte 190 oben und 170 unten ( 800tex UMS ) entsprechend nach außen reduziert. Das sollte so ziemlich alles aushalten was in der Realität vorkommen kann. Die Rovinge werden schön nass getränkt und eingelegt.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1286&stc=1&d=1248851860
Kohle DBox und GFK wird auf der Lochfolie getränkt, Kevlarscharnier und CFK Verstärkungen werden vorher aufgelegt
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1289&stc=1&d=1248851860
Viel Zewa hilft viel! 2 Lagen über die gesammte Fläche und 6 Lagen im Gurtbereich.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1287&stc=1&d=1248851860
Sack drüber und ablaugen.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1290&stc=1&d=1248851860
nach 20min ist das überflüssige Harz abgesaugt. Pro Gurt verwende ich etwa doppelt soviel Harz wie rechnerisch benötigt.
Als nächstes steht nun verputzen und Stege einkleben an.
Artur Blömker
29.07.2009, 13:24
Die Gurte werden aus UMS Rovingen hergestellt. In der Mitte 190 oben und 170 unten ( 800tex UMS ) entsprechend nach außen reduziert. Das sollte so ziemlich alles aushalten was in der Realität vorkommen kann. Die Rovinge werden schön nass getränkt und eingelegt.
Hallo!
Nicht wenig .... ;) Also entsprechend ca. 95 x 24-K-Rovings, das ist schon was.
Du nimmst lieber Rovings, kein Unidirektional-Gelege?
Gruss Artur
tomye1978
29.07.2009, 16:06
Ich bevorzuge ganz klar Gelege.
Aber in UMS schwer zu bekommen bzw. extrem teuer.
Daher arbeite ich dann auch mal mit Rovingen, leg dafür ein paar mehr rein.
Ich lese hier seit einiger Zeit mit und kann nur meinen Hut ziehen vor dieser Bauleistung/Geschwindigkeit. So einen Formensatz müsste man besitzen.
Weiter so! und Danke für die Impressionen.
Aurel
deftones
31.07.2009, 02:09
Hallo Thommy,
vielleicht hab ich mich etwas zu kurz gefasst.
Die Ruder müssen leicht und steif sein, damit sie nicht flattern - stimmt! Allerdings kann das Stück Schale zwischen Flächenabschlusssteg und Holmsteg ein Problem werden. Vor allen, wenn der Flügel zurückgepfeilt ist, wird der Abstand zwischen den beiden Stegen nach aussen deutlich größer. Dann wird auch die D-Box schmal und hilft nicht mehr so viel. Die 49g/m^2 Glaslage bringt wirklich nicht viel Zusatzmasse, aber eben doch eine erheblich größere Beulfestigkeit. Deswegen würde ich Dir empfehlen die einzubauen.
Bei der Energija ist der Flügelgrundriss schon so ausgelegt, dass die Stegabstände nicht zu groß werden, wenn man einen ungepfeilten Holm baut.
Ansonsten echt ein sehr schöner Bau: Erstklassige Materialien sinnvoll eingesetzt!
Beste Grüße und weiter so:
Benjamin
tomye1978
31.07.2009, 09:29
So, heute mache ich mich an die Stege, Steckung und Taschen für RDS.
Ich werde das RDS System einbauen von Formenzauber.de.
Den Einbau vor dem Schließen der Form werde ich aber nicht machen, da ich bei einem F3B doch auch die Servos ggf. warten will.
Bilder folgen...
Artur Blömker
31.07.2009, 12:36
Hallo!
Gibt´s Rippchen ;) ...? Ich denke dabei diesmal nicht an Gegrilltes ... :D
Vielleicht in dem von Benny angesprochenen Bereich zwischen Holm und Flächenabschluss-Steg?
tomye1978
01.08.2009, 10:01
Rippchen gibts heute ( vom Grill und auch in die Fläche! )
So nun stand Vermessen, und Stege Einkleben auf dem Programm.
Ich baue meine Stege nur in der "Doppelstegvariante". Meiner Meinung nach die sinnvollste Art einen Steg zu fertigen. Schlauch mit Kern halte ich erst bei extremen Materialeinsatz für stabil und steif genug. Vollkern Balsaholz funktioniert sicher auch.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1294&stc=1&d=1249108845
Die Unterseite ausmessen
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1295&stc=1&d=1249108845
Oberseite ausmessen und die beiden Höhen addieren.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1296&stc=1&d=1249108845
Um eine besonders stabile Verklebung in der Nase zu bekommen, feile ich auf beiden Seiten etwa 2mm tief zwischen die CFK-Lagen. Beim Verkleben wird auf beiden Seiten mit Mumpe gearbeitet.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1297&stc=1&d=1249108845
Passen zugeschnittene Rohacellstücke klebe ich auf den Gurt der Oberseite. Die Stücke sind an der Unterseite angefast. Aufbau der Stege: 100erBiax-2mmBalsa-100erBiax-2mmBalsa-100erBiax.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1300&stc=1&d=1249108845
Eingeklebt werden die Stege zuerst auf der Oberseite mit einer Verklebemischung aus: L285 - 3% Nanotubes - Baumwollflocken. Zunächst Pinsel ich dünn den Gurt mit Harz ein, setze ein Raupe auf den Steg, klebe ihn auf und ziehe dann komplett eine Raupe an alle Verbindungsecken.
Hier muss man extrem sauber und stabil arbeiten, da diese Verklebung über Leben und Tot des Modells entscheidet.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1299&stc=1&d=1249108845
Beschweren der Stege.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1298&stc=1&d=1249108845
Die Hilfstege: Gefertigt aus CFK-Schlauch über einem Rohling. Nach dem Aufschneiden erhält man zwei U-Profile.
Steckung für die "Öhrchen" 8x8mm in UMS-CFK. Die Taschen müssen erst noch gemacht werden genau so wie die RDS Taschen.
Tobias Reik
01.08.2009, 14:08
Hallo Thomas,
da habe ich doch gleich einmal ein paar Fragen zu Deinem Bau.
-Welche Funktion soll das Aramidband auf der Unterseite übernehmen ?
-Bei dem Anfeilen der Nase hätte ich sorge die Form zu beschädigen - wäre es für Dich nicht auch einfacher gewesen unter die Lochfolie an Nasen und Endleiste Abreisgewebe einzulegen ? Bei mir funktiioniert das prima.
-Welche Ausrichtung verwendest Du für das Biax-Gelege am Steg ?
Bei meiner wegen Stegversagen gestorbenen Energija #3 ist mir aufgefallen, daß der Winkel zwischen dem gebrochenen Gurt Oben und Unten extrem flach war...
-Was sind Nanotubes ?
Viele Grüße
Tobi
Mehmed Borovac
01.08.2009, 14:33
Hi!
Ich hätte da auch drei Fragen.
Macht es Sinn den Gurt so extrem aus zu legen um dann an den Stegen zu sparen?
Reicht da die Krafteinleitung wirklich?
Sind die freischwebenden Rovings totes Gewicht?
Ich frage da ich demnächst eine leichtere Europhia baue.
Bei meinem letztem Bomber sah das so aus, allerdings hab ich auch einen Verbinder und die Mittelstege dienen zu Krafteinleitung für den Verbinder. Das war ein Trockenversuch, später kam ein dicker Schlauch zwischen der Verbindertasche und den mittleren Stegen.
Sonst, sehr feiner Baubericht, sehr saubere Bauweise, so mag ich das.
Grüße, Memo
Tobias Reik
01.08.2009, 14:51
Hi Memo,
die Krafteinleitung ist bei Thomas und mir genau so wie bei Deiner Bomber-Fläche - die ersten Shooter hat es auch an der Stelle zerlegt wo die Tasche endet und der Steg anfängt - Du hast genau an der Stelle auch Deinen Schwachpunkt.
Bei meiner #3 war der Festigkeitssprung an der Stelle wo aus den 2 Stegen einer wurde - unachtsamer weise war diese Stelle identisch mit dem Durchbruch des hinteren Klappensteges für die Querruderanlenkung - daher führe ich die Stege nun nicht mehr bei 75cm zusammen sondern erst auf 100cm.
Meine damaligen Stege waren aus 200K, 3mm Balsa längs, 200K und haben erst bei 450m senkrecht aufgegeben (also dem anschließenden Looping ;) ). Die Aktuellen baue ich aus 200K, 2mm Balsa, 200K, 2mm Balsa, 200K.
Da ich sie relativ zentral unter den Gurten verlege mache ich mir keinerlei sorgen mehr über den Kraftschluss des oberen und unteren Gurtes...
Welche frei schwebenden Rovings ?
Grüße
Tobi
Mehmed Borovac
01.08.2009, 15:07
Hi!
Freischwebende Rovings? Das sind die zwischen den 2 Stegen?
Ich hab bei mir in dem eingezeichnetem Bereich einen 600gr. Kohleschlauch drüber gezogen, sonst würden die Mittleren Stege keinen Sinn machen.
Grüße, Memo
Tobias Reik
01.08.2009, 15:17
Die Hilfstege: Gefertigt aus CFK-Schlauch über einem Rohling.
Freischwebende Rovings? Das sind die zwischen den 2 Stegen?
Rohling <> Roving ;) (für 9,55mm Bauhöhe reichen keine 2 Rovings)
Ich hab bei mir in dem eingezeichnetem Bereich einen 600gr Kohleschlauch drüber gezogen, sonst würden die Mittleren Stege keinen Sinn machen.
Memo, Sprung ist sprung - daß er bei Dir auf einem extremen niveau ist ändert doch an der Tatsache nichts.
Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
Tobi
P.S.: Die Bauhöhe an der Europhia ist echt frech. Wir haben die ersten 5 Energija´s mit 15mm hohen verbindern gebaut und da mußte ich an der Tasche um jeden halben mm geizen damit ich sie noch in die Fläche bekomme - an einen zusätzlichen 600g-Kohleschlauch ist nicht im Traum zu denken :rolleyes:
tomye1978
01.08.2009, 20:44
@Tobi: Das Kevlar ist das Scharnierband. Habe ich bisher auch immer nach außen gelegt, aber dort hat es sich bei Sichtkohle abgezeichnet. Jetzt nach innen und da es davor und dahinter mit der Außenlage verbunden ist sollte das sicher halten.
Beim Anfeilen passiert der Form nichts, da die Feile genau so breit ist wie das Rohacell, ich ziehe Sie einfach zwischen den CFK-Lagen entlang und berühre die Form nicht. Erkläre mir deinen Vorschlag mal genau, habe ich nicht verstanden.
Das Biax liegt 45° auf den Stegen, wie theoretisch auch am sinnvollsten.
Bei den Nanotupes hadelt es sich um Multiwall Carbonröhrchen in Pulverform. Erste Tests haben eine etwa 30%ige Verbesserung der Festigkeit gezeigt. Leider ist das Thema etwas eingeschlafen, aber da werden wir uns bis Ende des Jahres nochmal ausgiebig beschäftigen und dann auch die Ergebnisse veröffentlichen.
@mehmed: Zu deiner Frage ob es Sinn macht am Steg zu sparen: Ich betrachte mir einen Steg, der aus 8x Kohleschlauch mit Depronkern gefertigt ist. Sicher kann man davon ausgehen der Schlauch liegt nicht überall 100%ig am Depron an verringert sich also die Festigkeit dieser Lagen deutlich, da auf Sie auch Druckbelastungen in 45° ausgeübt werden und Sie dann beulen. Depron an sich ist Balsa als Stützstoff sicher auch deutlich unterlegen, was die Festigkeit nochmal verringert.
Bei den Zwei Stegen gelingt die Kraftaufnahme deutlich besser da die Biax-Lagen perfekt ausgerichtet und gestützt werden. Aber hier muss man für eine gute Krafteinleitung sorgen, da deutlich weniger Kontaktfläche vorhanden ist. Die zwei Balsastege halten wahrscheinlich als Steg an sich mehr als die 8 Schläuche mit Depron. Ich denke man darf nicht immer nur den puren Materialeinsatz sehen, sondern der Belastung entsprechend optimieren. Ideal wäre sicher eine Version so breit wie der Gurt mit gleichmäßig angeordneten Verbindungslagen die optimal ausgerichtet an stabilem Stützstoff liegen.
Die freischwebenden Rovinge gehören zu der Einheit "Gurt" bei bis zu 2,5mm Gurtdicke sollte die Krafteinleitung in die Stege auch gewährleistet sein. Stell dir das als T-Träger vor, da gibts ja auch kein freischwebendes Metall was dann nichts bringt.
Sprünge sind immer schlecht. Daher gehe ich mit den zwei Stegen auch weiter nach außen als vielleicht nötig. Steckungen umschließe ich immer mit den Stegen.
tomye1978
02.08.2009, 23:07
So der Innenausbau geht weiter.
Da ich mich nach Rücksprache mit dem Hersteller doch dazu entschieden habe die Servos gleich einzubauen wirds ein wenig länger dauern.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1308&stc=1&d=1249242461
Einkleben des Hilfssteg.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1309&stc=1&d=1249242461
Hier die Rippen. Fräse ich mir aus Rohacell. Die Dicken oben sind für die Trennstellen der Öhrchen.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1310&stc=1&d=1249242461
Die Rippen klebe ich mit Harz-Baumwollflocken-Microballons ein.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1311&stc=1&d=1249242461
Die Rippen der Öhrchen inc. Steckung. Da die Belastung hier nicht mehr sonderlich hoch ist klebe ich Sie nur zum Teil auf den Gurt, aber mit guter Verbindung zum Steg. Wird nachher einfach durchgesägt.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1312&stc=1&d=1249242461
Schlecht zu sehen aber in den Hilfssteg klebe ich ein CFK-Rohr ein. Da kommt dann später die Steckung mit einem 2mm Stahl rein. Hinten in der Klappe das gleiche nochmal diesmal für die Rudermitnahme am Querruder, funktioniert mit einem 2mm Stahl wunderbar.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1313&stc=1&d=1249242461
Der RDS einbau mit den Servorahmen von Formenzauber. Vereinfacht die Sache ungemein. Nur das leidige Thema "Tasche" bleibt immer noch.
Hier das Querruder 35°Winkel des Dorns und 30° Einbauwinkel.
Bei Wölbklappe habe ich 45° und 30° Einbauwinkel. Das sind Erfahrungswerte der letzten Fläche und hat so gut funktioniert, mal schauen wie es diesmal klappt.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1314&stc=1&d=1249242461
Hier kann man die Stüttzrippen in den Klappen sehen. Ich verkastel jeweils außen mit einem breiten Rohacellstreifen. Dieser wird nachher in der Mitte durchgesägt. zwei weitere dünne Rippen aus Rohacell versteifen das Ruder zusätzlich. Einkleben mit Sek.Kleber reicht völligst.
So morgen noch die Kabel verlegen und Klappenstege vorbereiten. Dann kann die Fläche geschlossen werden.
Tobias Reik
03.08.2009, 09:43
Hallo Thomas,
hatte auf dem ersten Bild ausgesehen als läge das Aramidband auf dem Gurt ;) - Als scharnier leuchtet mir die Funktion ein :)
Zur Feilerei:
Wenn ich das jetzt richtig gesehen habe hast Du an der Nasenleiste doch 80K, Rohazell, 80K.
Ich lasse den Stützstoff 1-2mm vor der Nasenleiste enden, wo er mit ca. 45° geschliffen ist. Die Aussenlagen, Stützstoff und die Innenlage lege ich in einem Arbeitsgang in die Forum. Auf die Nasen-, Endleiste und den Gurt kommt Abreißgewebe. Abgesaugt wird mit Lochfolie und Absaugflies.
Nach dem Auspacken steche ich nur das überstehende Glas in der Nase ab (Kohlegewebe wird passend eingelegt) und fertig.
Viele Grüße
Tobi
Mark Walz
03.08.2009, 10:45
Wirklich toller Baubericht!
Grüsse Mark
tomye1978
03.08.2009, 23:09
So, heute noch den Kabelbaum rein, die Steghöhen mit Knete kontroliert und zugemacht.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1320&stc=1&d=1249329848
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1321&stc=1&d=1249329848
Als Klappensteg kommt ein Depronkern mit CFK-Schlauch zum Einsatz. Ich versuche ihn so passen wie möglich zu schneiden, daher auch die zusätzliche Verklebemumpe. Man sieht auch den mit Harz eingepinselten Gurt.
Hallo Thomas,
wirklich toller Bau und schöne Detaillösungen!!!
Dazu eine sehr gelungene Dokumentation - vielen Dank dafür! Ich lese gerne mit. :)
Liebe Grüße!
Jaro
tomye1978
06.08.2009, 10:41
So, die Fläche ist entformt und verputzt.
1380g beträgt das Gewicht. Somit liegt Sie flugfertig bei etwa 2050g - 3400g, genau richtig für meinen Einsatzzweck.
Die Klappen müssen noch bearbeitet und die Ohren abgetrennt werden.
Bilder folgen sobald das bestellte Sägeblatt eingetroffen ist.
Thomas
Tobias Reik
06.08.2009, 11:08
Hallo Thomas,
das hört sich ja sehr gut an.
Mit welchem Sägeblatt willst Du denn arbeiten ?
Einige verwenden ja wohl so "Japan-Sägen" - wir sind seither mit einem kleinen Proxon-Blatt ganz gut zurcht gekommen.
Grüße
Tobi
Mehmed Borovac
06.08.2009, 23:50
Hi!
Ich persönlich schwöre ja auf die hier, einfach geiles Werkzeug
http://www.mehr-als-werkzeug.de/product/712808/Dozuki-Universal-240-Holzgriff/detail.jsf
Grüße, Memo
Mark Walz
07.08.2009, 08:37
Morgen zusammen,
wenns kerzengerade in allen Achsen sein soll einfach ne Gehrungssäge nehmen!
...siehe auch Diskussion bei der Donnerlotte:
http://www.dynamic-soaring.de/forum/showpost.php?p=2437&postcount=13
Gerader gehts nich! :-)
Grüsse
tomye1978
07.08.2009, 09:33
Ich arbeite momentan bei Klappenauschnitten mit einer Fein, wenn das Blatt mal kommt!
Da das Leitwerk bei dem Absturz überlebt hat muss ich hier kein neues bauen.
Sollte da dennoch Bedarf an Infos sein, dann kann ich dies bei dem Leitwerk für die Elektroversion dokumentieren.
Thomas
Sehr gerne, Thomas!
So ein schöner Baubericht - da sollte auch ein Leitwerk nicht fehlen... ;)
Liebe Grüße und besten Dank für Dein Engagement!
Jaro
tomye1978
10.08.2009, 21:27
Stege, Steckung, Taschen = Schwachpunkt?
Bei der nun folgenden Fläche für eine Elektroversion wird die Fläche zweiteilig.
Da eine Tasche nie die gleichen Kräfte aufnehmen kann wie die Stege und direkt nach den Taschen ein Schwachpunkt entsteht versuche ich das durch verlegen der Stege bis zur Mitte etwas zu verbessern.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1322&stc=1&d=1249928639
Die unteren Stege bilden den Kasten für die Aufnahme der Lipozellen, keine zusätzliche Verstärkung.
tomye1978
10.08.2009, 21:33
Da gewünscht hier die Entstehung des V-Leitwerks.
Da dies für die Elektroversion is,t gibt es eine Premiere für mich: Es wird RDS mit Hyperion Atlas 09 verbaut. Mal schaune ob es gelingt.
Aufbau:
80er Spread-Tow
0,8mm 51er Rohacell
25er Glas
Gurte 5 unten / 6 oben 24k UMS Rovinge abgestuft auf 1 außen
Steg CFK-4mmBalsa-CFK
Lackieren, mit Tixoharz einpinseln, 80er CFK und Rohacell einsaugen.
Genau wie bei der Fläche.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1323&stc=1&d=1249928925Nach dem Einsaugen
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1324&stc=1&d=1249928925
Endleiste schleifen, Gurtbereich ausnehmen und Bereich der Einlauflippe sowie Scharnier ausschleifen.
....
Bob Hopman
11.08.2009, 12:18
Hi Tom!
tolle Lösung mit dem Lipos im Flügel! Gibt's da keine Probleme mit Wärmestau? Wie viele kriegst du rein?
RDS im V-Leitwerk... toll!
Liebe Grüsse,
Bob
tomye1978
11.08.2009, 20:50
In die Fläche passen so 5S 3700mAh. Die Wärmeentwicklung bei Lipos hält sich ja eh in Grenzen, ich kenne auch ein Modell bei dem es problemlos funktioniert. Der Vorteil besteht in dem zierlichen Rumpf den man dann verwenden kann.
tomye1978
12.08.2009, 22:58
So ein wenig weiter am Leitwerk.
Nachdem Die Innenlage, Holmgurte und Kevlarscharnier eingesaugt ist, wurde heute verputzt, gemessen ( RDS wird extrem eng, sollte aber passen ) habe ich noch den Holmsteg eingeklebt.
Da die Belastung auf den Steg wegen der Durchführung höher sind verbaue ich im Innenbereich einen Zusätzlichen.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1325&stc=1&d=1250106933
Der Stutzstoff im Seervobereich wurde entfernt und mit einer zweiten Lage aufgedoppelt.
tomye1978
12.08.2009, 23:26
So das Sägeblatt ist endlich mal gekommen.
Stehen nun die Endarbeiten an der Fläche an. Da ich zwischenzeitlich schon die Elektrofläche fertig habe zeige ich Sie an dieser.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1326&stc=1&d=1250107273
zunächst klebe ich die Klappenauschnitte ab, zeichne die Klappentiefen ein, lege ein Stahlliniel an ( fixieren mit Klebeband ) dann feile ich mit einer Diamantfeile die CFK Außenlage weg.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1327&stc=1&d=1250107273
in der Mitte sieht man die helle Färbung, da sollte man dann mit dem Feilen aufhören, ansonsten brauch man nacher doch Silikon :-)
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1328&stc=1&d=1250107273
Ist die Scharnierlinie fertig geht es an die Klappenauschnitte. Ich verwende eine Fein Vibrationssäge mit 80mm HSS Blatt. Sauber ohne viel Druck am Stahllineal entlang und ganz wichtig: ab und zu das Blatt mit Wasser kühlen ansonsten wird es zu heiß und beschädigt den Lack.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1329&stc=1&d=1250107273
Dann folgt der obere Schnitt. Diesen mache ich mit Proxon und dünnem Diamantsägeblatt. Ich versetze den Schnitt gegenüber der Scharnierline um 2mm (innen) auf 1mm (außen) nach vorne. Somit kann die Klappe sauber einfahren und der Spalt kann möglichst schmall gehalten werden.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1330&stc=1&d=1250107273 sauber schräg verschleifen, dann läuft die Klappe besser ein
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1331&stc=1&d=1250107273
hier sieht man den Klappensteg, die Verstärkung am Ende der Klappe und den möglichen Winkel mit dem eingesetzten RDS.
Als Anmerkung zum RDS-Einbau:
Die Servorahmen von Formenzauber ( Seven Hollenbeck) erleichtern den Einbau eines RDS Systems schon deutlich. Des Weiteren hat man kein Spiel in der Lagerung und der Abtrieb am Servoritzel hält sicher jede Belastung stand.
Den Einbau direkt bei offener Form ohne dannach Änderungen vornehmen zu können ist aber trotzdem eine heikle Angelegenheit. Ich empfehle jedem erst genügend Erfahrung an einer fertigen Fläche zu sammeln und sich erst beim zweiten Mal daran zu wagen.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1334&stc=1&d=1250107273
Hier sieht man den Vorteil solch eines RDS Einbaus: Keine Klappen keine Anlenkungsteile, perfekte Aerodynamik
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1332&stc=1&d=1250107273Die Querruder bekommen Tesa-Einlauflippen, aber die Wölpklappen erhalten angeformte Lippen aus Micro/Flocken-Harz. Zunächst klebe ich alles ab und klebe einen Tesastreifen an die Klappe.
Die Fläche stelle ich senkrecht und lege eine Raupe Harz hinter den Tesastreifen.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1333&stc=1&d=1250107273
Die Raupe wird verstrichen und das Tesa in den Flügel eingelassen. Ich lege als Abstandshalter 0,6mm Balsa zwischen Klappe und Flügel, somit erhalte ich eine stärker gebogene Lippe, was das Einlaufen sicherer macht.
tomye1978
16.08.2009, 11:54
So, das Leitwerk ist nun auch fertig und auch das RDS funtioniert einwandfrei.
Bei einem Elektrosegler sicher eine gute Lösung, bei reinen Segler wahrscheinlich zu schwer. Etwa 20g Mehrgewicht muss man rechnen.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1335&stc=1&d=1250412473
Hier gut zu sehen: RDS System aus den DLG's
Der Holmsteg ist im Innenbereich extra sehr breit, da ich so die Schwächung durch das RDS kompensieren wollte. Normallerweise verwende ich nur 100erCFK-4mm Balsa - 100er CFK als Stegmaterial.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1336&stc=1&d=1250412473
Fertig verschliffen und die Klappen bearbeitet.
Nun geht es noch um den RC-Einbau und dann gibt es noch ein paar Bilder der flugfertigen Modelle mit Gewichtsangaben.
Etwa 20g Mehrgewicht muss man rechnen.
Mehrgewicht hinten Servos 8,4gr, abgemagert zusammen 15gr.
RDS -Anlenkung zusammen 5gr ?
Servozuleitung gleich schwer wie Gestänge
Macht zusammen hinten 20gr. mehr. + 80gr. vorne als Ausgleich
macht 100gr. mehr.
Oder?
Hans
Mark Walz
16.08.2009, 18:24
....
Macht zusammen hinten 20gr. mehr. + 80gr. vorne als Ausgleich
macht 100gr. mehr.
Oder?
Hans
...eher 40g als Ausgleich und zusammen 60g.
Das Längenverhältnis entspricht doch nicht 1:4, oder habe ich den Rumpf so falsch in Erinnerung. ;)
Bin gespannt auf die Gewichtsangaben der Einzelteile.
Klasse Arbeit.
Gruss
tomye1978
16.08.2009, 21:10
Jupp, 20g Mehrgewicht des Leitwerks.
Was das im Endeffekt ausmacht kann man ja ausrechnen.
Wenn man eine ordentliche Anlenkung mit Stahl, Messinghüllse und Kugelkopf einbaut liegt man sicherlich auch bei etwa 7-10g. GFK Züge sind etwa gleichschwer wie das Kabel, bei Schubstangen spart man 5-10g.
Macht sicher nur Sinn bei Platzproblemen.
Thomas
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