Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Stromversorgung im F3X- und DS-Modell
Hallo zusammen,
jetzt hab ich mich auch mal in diesem kleinen aber feinen Forum registriert und freue mich auf ein über dem typischen Forenschnitt liegendes freundliches Miteinander sowie fachliches Niveau. Lässt sich ja auch schon gut an.
Angeregt durch Rudis Vorstellung des Emcotec-Magnetschalters im SRTL-thread und der Tatsache, dass ich gerade meinen neuen Highlander ausrüste, hier mal ein Beitrag zur Stromversorgung in unseren wertvollen Modellen. Passt nicht ganz zu Bautechnik, aber dies schien mir noch das geeignetste Unterforum zu sein. Sonst bitte passend verschieben.
Bis jetzt Standard waren bzw. sind 4-5 Zellen NiCad oder NiMh, letzteres evtl. mit Diode. Dazu dann ein guter Schalter oder eine hochwertige Steckverbindung, je nach Vorliebe, Meinung und Modellkonstruktion.
Gerade bei den NiMh´s mußten wir auch leidvollere Erfahrungen machen wie z.B. mit den Sanyo Twicells.
Im E-Flug ist dagegen der Lipo als Antriebsakku Stand der Dinge, der Rest quasi ausgestorben. Auch bei den größeren Modellen werden Lipos zur Empfänger- und Servoversorgung eingesetzt, i.d.R. zusammen mit Weichen.
Warum also den hochwertigen Segler nicht auch mit Lipos als Empfängerakku ausstatten? Diese Frage habe ich mir jetzt desöfteren gestellt und werde als Ergebnis daraus meinen Highlander so ausrüsten. Ein Muss ist dabei ein Spannungsregler um von den ~8V eines 2S-Akkus auf die benötigten 5-6V Betriebsspannung zu kommen.
Folgende Vorteile sehe ich in dieser Stromversorgung:
ausgereifte und sehr sichere Technologie bei den Lipos
hohe Energiedichte, klein und leicht (letzteres klingt vielleicht unwichtig, da wir vorne eh Gewicht brauchen. Die Gesamtgewichtsbilanz ist mit kleinem Akku recht weit vorne und u.U. etwas mehr Blei ganz vorne aber genauso gut bis besser, Stichwort Hebellänge)
Geregelte Systemspannung (oft wählbar), also volle Spannung unter allen Lastfällen
ausreichende bis überdimensionierte Kapazitäten
Doppelstromversorgung bei Wunsch problemlos und platzsparend möglich
sehr pflegeleichter Akkutyp
sichere, teils elektronische und/oder magnetische (berührungsloser Schaltvorgang, am Modell muss nichts geöffnet werden!) Schaltsysteme
ausgereifte und sichere Technik bei den Weichen, daher insgesamt eine hohe Sicherheit im Gesamtsystem
Lagerung in rel. vollem Zustand problemlosNachteile:
Kälteempfindlichkeit der Lipos. Das kommt aber letzlich nicht zum Tragen, da die nötigen Ströme von den geeigneten Zellengrößen auch kalt problemlos geliefert werden und die Spannung ja eh runtergeregelt werden muss. Ist also eher belanglos
Preis. Beim Lipos selbst ist es wenig mehr, für eine entsprechende Weiche muss man aber schon 50-80€ investieren
u.U. Platzbedarf, hängt aber sehr vom Rumpf abNach meiner Recherche gibt es inzwischen durchaus verschiedene geeignete Liporegler.
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit gefallen mir zwei Emcotec-Weichen sehr gut. Leider lassen sich die Shop-Seiten nicht direkt verlinken, daher kopiere ich die technischen Daten hierhin:
Emcotec DPSI Micro - MPS RV, Preis 69,90€
Elektronischer Schalter mit Spannungsregler für 5/6-zellige NiCd/NiMH sowie LiIon/LiPo - Akkus
Geregelte Ausgangsspannung für Empfänger und Servos (5,5V oder 5,9V einstellbar)
Doppelter Leistungsregler für konstante Ausgangsspannung und hohe Impulsfestigkeit
Vollkommen berührungsloser Schaltvorgang mit einem externen Magneten
Intelligente Spannungsüberwachung mit optischer Fehleranzeige
Durch LowDropOut-Technik für alle Akkutypen geeignet
Der verwendete Akkutyp kann einfach programmiert werden (und damit die korrekte Unterspannungserkennung)
JR/Uni-Anschlüsse mit hochwertigen Silikonkabeln (0,5qmm Querschnitt)
Integriertes Ladekabel
3A Dauerstom und 25A Spitzenstrom - für Anlagen mit bis zu 12 Digitalservos geeignetEmcotec DPSI Micro - DPSI RV (wie oben nur mit Doppelstromversorgung), Preis 74,90€
Akkuweiche (Doppelstromversorgung) für 5/6-zellige NiCd/NiMH sowie LiIon/LiPo - Akkus
Geregelte Ausgangsspannung für Empfänger und Servos (5,5V oder 5,9V einstellbar)
Doppelter elektronischer Ein/Ausschalter, doppelter Leistungsregler für hohe Impulsfestigkeit
Vollkommen berührungsloser Schaltvorgang mit einem externen Magneten
Intelligente Spannungsüberwachung mit optischer Fehleranzeige
Durch LowDropOut-Technik für alle Akkutypen geeignet
Der verwendete Akkutyp kann einfach programmiert werden (und damit die korrekte Unterspannungserkennung)
Akkuanschluss mit grünem MPX-Hochstromstecker / Ausgang mit JR/Uni-Anschluss
Hochwertige Silikonlitze (0,5qmm Querschnitt)
3A Dauerstom und 25A Spitzenstrom - für Anlagen mit bis zu 12 Digitalservos geeignet Im Shop (http://shop.rc-electronic.com/) von Emcotec gib´s alles weitere.
Dann gibt es noch von Engel den Liporegler "Die Kleine". Ähnlicher Funktionsumfang, allerdings ohne Magnetschalter. Dafür etwas günstiger mit 59,95€.
Detail auf der Engel-Seite (http://www.engelmt.de/de/index.php) unter Produktkatalog, dann RC-Elektronik, dann Akkuweichen
Bei den genannten Vorteilen ist mir beim Einsatz im F3F-Modell Highlander besonders wichtig bzw. praktisch:
Sicherheit, "harte" Spannung 5,5 oder 5,9V (damit etwas schnellere, "knackigere Servos"), pflegeleichte und zuverlässige Lipos. Und gerade auch der Magnetschalter. Ich habe zwar in dem Fall einen Konusrumpf, da wird aber bei F3F zum Werfen immer getaped und ich finde es sehr nett, dass nur einmal am Anfang gründlich tun zu müssen, da ich danach berührungslos schalten kann. Gerade bei feuchtem Wetter ist tape manchmal nervig, wenn man ewig ran muss.
Ich würde mich freuen, wenn schon wer über praktische Erfahrungen berichten kann. Stefan Siemens fliegt einen der Emcotec-Regler im 4M-Segler und es funktioniert alles bestens.
Sonstige Diskussionen über Vor- und Nachteile wären schön!
Gruß Arne
flowmotion
22.03.2008, 10:56
Hallo Arne,
schön, dass auch du dich hier registriert hast!
zum Thema:
Ich habe natürlich auch lange überlegt, was ich in mein Modell als Empfängerstromversorgung und welchen Schalter ich verbauen soll.
NiMh wurde wegen der Kälteempfindlichkeit vorab schonmal ausgeschlossen.
LiPos sind mit ihren Vorteilen (Größe, Gewicht, Kapa,...) sicher eine super Sache.
Diese haben jedoch auch das Problem der Kälteempfindlichkeit, Empfindlichkeit gegen Tiefentladung...etc..
Die Kälteempfindlichkeit mit mehr verfügbarer Spannung "ausgleichen" zu wollen, halt ich persönlich für nicht sehr sicher.
Wo liegt da wieder die Grenze wenn man fliegt? Hört man dann auch früh genug auf, bevor der Pack zusammnebricht?
Ich denke, dies ist so kritisch wie, dass mittlerweile jeder zweite Flieger "DS-tauglich" bzw. "DS-light" ausgeschrieben wird.
(Wer kann schon im Flug (ohne Speedmessung) abschätzen ob das Ding gleich platzt)
Man müsste also, meiner Meinung nach, immer noch eine Vario mit Spannungsansage mitführen um wirklich sicher zu gehen.
Ich verwende in meinen DIVAs 2400mAh NiCd.
Die Kapa reicht ewig aus, bei Kälte hat man kein Stress und man kann auch mal vergessen den Empfänger auszuschalten ohne dass der Akku hinüber ist
(sollte nicht passieren, kommt aber immer irgendwan)
Als Schalter hatte ich bis zur letzten Diva immer den guten Graupnerschalter für 25 Euro.
Nach dem ich ihn nach dem letzten Crash mal von innen sehen konnte, musste hier auch was anderes her.
Die Magnetschalter hatte ich schonmal eingeplant als sie ganz frisch auf den Markt kamen
--> gleich zwei bestellt und Geld überwiesen.
Angekommen ist nie etwas, das Geld wurde aber stillschweigend wieder zurücküberwiesen.
Ein Bekannter bekam fünf Stück, drei waren vor vornherein defekt
--> es gingen also auch hier wieder alle zurück.
Man kann also verstehen, dass ich diese nicht mehr als erste Wahl sehe (auch wenn jetzt alles gut sein soll)
Entschieden habe ich mich jetzt mal für den normalen DPS Schalter.
Er ist auch elektronisch, wird aber mit einem Kontakt ein und ausgeschaltet und verfügt auch über eine Selbsthaltung (Kontakt muss nicht gesteckt bleiben)
Hat diesen Schalter vielleicht schon jemand verbaut...Erfahrungen...??
Hannes
Artur Blömker
22.03.2008, 11:09
Hallo!
Arne, auch von mir ein " Herzlich willkommen"!
Akkus:
Ich nehme fast ausschließlich die NICD Akkus als Empfängerakku. In manche Modelle habe ich auch schon die Eneloop eingebaut. Normale NIMH sind überall wieder herausgeflogen ... hatten mir nicht gefallen.
Schalter:
Ich habe fast immer zwei Kabel an die Akkus gelötet, bei Modellen wie Opus habe ich keinen Schalter außen, sondern verbinde einfach über Graupner- oder Multiplex-Stecker/Buchse. Es gehen dann auch immer zwei Kabel zum Empfänger.
Der SRTL hat auch 2 parallele Kabel, getrennt durch jeweils einen einfachen Graupner Schalter (Artikel-Nr.: 6-3934.1). Ich teste beide Schalter einzeln von dem Flug. Sollte einer versagen, ist die zweite Leitung noch unter Strom .... das sollte genügen! Die Schalter werden bei Regenwetter von aussen getaped, der Schieber ist abgeschliffen, so daß dieser nicht aus dem Rumpf hervorsteht.
Kabel: immer 0,5 mm oder dicker.
Gruss Artur
Tim Medhurst
22.03.2008, 15:53
Hallo Jungs,
ich halte persönlich auch nicht sehr viel von den normalen Schaltern die
von Grp. etc. geliefert werden. Wenn es geht nehme ich immer eine Lösung
ganz ohne Schalter, d.h. ich stecke die Akkus über 2mm Goldkontakte an.
Auf der Empfängerseite teile ich das Kabel auf, ein Servostecker mit Kabeln
großen Querschnitts geht zum Empfänger, ein weiteres direkt zum Flächen-
stecker. Das heist, dass meine Flächenservos ohne Umweg über den
Empfänger Strom aus dem Akku beziehen. So umgehe ich die doch erheblichen
Verluste der Servostecker und der dünnen Empfängerplatine. Es bleiben natürlich
alle Adern der Servokabel angeschlossen.
Sollte ein Kabel ausfallen, wird der Empfänger immer noch durch das andere (
wenn auch über dem Umweg des Flächensteckers bzw. durch den Empfänger)
mit Strom versorgt.
Wenn kein Zugang gegeben ist, finde ich den SM Modellbau Infoswitch ganz gut,
dieser misst die entnomme Kapazität (und andere nützliche Dinge) mit, und
kostest mit circa 50€ nicht die Welt.
Elektronenreiche GrüßeTim
Moin zusammen,
@ Artur
Klingt schon nach einer sicheren Lösung, allerdings mag ich die von dir verwendeten Schaler auch nicht so. Ist aber ja zumindest redundant ausgelegt.
NiCad halte ich, wenn schon Becherzellen, auch für robust und sicher, teils sind aber die dann vorhandenen Kapazitäten doch nicht mehr so riesig, wenn eben nicht viel Platz ist für größere Zellen. In aller Regel ist das auch egal, aber ich finde eine Auslegung, mit der ich auch im Hangflugurlaub mehrere Stunden fliegen kann ohne mich um den Akku zu scheren sehr angenehm.
Die mechanischen Schalter haben trotzdem den Nachteil, dass sie entweder von außen bedienbar und damit dem Wetter ausgesetzt sind oder innen liegen. Das ist bei einigen Modellen wiederum umständlich in der Bedienung.
Steckverbindung ohne Schalter habe ich auch oft verwendet, halte ich auch für gut. ist aber in einigen Modellen je nach Rumpfkonstruktion eben sehr unpraktisch. Außerdem besteht die Gefahr eines Kabelbruches, da man ständig Bewegung in selbigen hat. Auch wenn das bei richtiger Ausführung, Querschnitten etc. vermutlich eine sehr kleine Gefahr sein sollte.
Die Verbindung von Akku bzw. Schalter zum Empfänger führe ich auch wenn möglich doppelt aus, das ist auf jeden Fall sinnig. Die Emcotec-Regler scheinen da leider nur eine Leitung zu haben, aber man könnte zumindest direkt danach splitten und doppelt zum Empfänger führen.
Die separate Versorgung der Servos vorbei am Empfänger ist natürlich schon sinnvoll. Allerdings sehe ich auch die Versorgung über den Empfänger bei unseren Einsätzen als eher unkritisch an. Die vergoldeten Servostecker sind besser als ihr Ruf, bis zu 5 Ampere kann man da mit vetretbarem Spannungsabfall drüber lassen, das Kupfer auf den Empfängerplatinen ist meist auch ausreichend dimensioniert. Typisch 6 Servos mit sagen wir mal 800mAh Blockierstrom, max. könnten also 4,8A fließen. In der Praxis wird das nicht passieren, da werden auch die Spitzenströme sehr deutlich kleiner sein. Zumal wir ja nur über höhere Spitzenströme reden, der Durchschnittsstrom ist eh sehr niedrig, selbst in härterem DS ist es erfahrungsgemäß nicht allzuviel.
Aber schaden tut es natürlich keinesfalls, also schon eine sinnige Option.
Mit NiCad oder NiMh sind eben nur die diversen Vorteile, die ich bei Lipo sehe und oben beschrieben habe eben nicht da. das ist der Hauptgrund, warum ich darauf wechseln möchte.
Gruß Arne
@ Hannes
Deinen Post hab ich grad komplett übersehen :rolleyes:
Beim Kältethema teile ich deine Bedenken nicht bzw. sehe das anders.
Die in Frage kommenden Lipos werden mit den Strömen, wie wir sie im Empfangssystem haben nur minimal belastet. Ein z.B. 1300er Akku kann bei 20C Belastbarkeit 26A Strom und muss bei uns max. 1A Dauer und vielleicht mal Spitzenströme von 3-4 A liefern. Bei dieser sehr kleinen Belastung macht sich der bei Kälte steigende Innenwiderstand noch nur sehr wenig bemerkbar. Weiter will keiner was mit mehr Spannung ausgleichen, die Lipos haben eben einfach ihre Systemspannung, die man dann Empfänger- und Servogerecht herunter regeln muss. Das ist ja nun gesetzt.
Wenn nun im beschriebenen System der 2S Lipos aufgrund der Kälte unter den Spitzenlasten nur sagen wir mal übertrieben 3,5V Spannung hat, muss die Weiche lediglich von 7 statt sonst vielleicht 8V auf die z.B. 6V Systemspannung runterregeln. Außer etwas weniger Last am Festspannungsregler ändert sich also nicht und es gibt dadurch absolut kein Sicherheitsrisiko.
Bei NiMh ist das ganz anders, der Akku liefert ja "nur" die Systemsspannung und alles an wie auch immer bedingter schlechterer Spannunglage wirkt direkt auf die Versorgungsspannung von Empfänger und Servos!! Das ist also was ganz anderes. Zumal der Ri bei NiMH und NiCad auch steigt bei Kälte. Wobei NiCad da am umempfindlichsten ist. Als Antriebsakkus mit hoher Last bringen die aber auch keine Leistung, wenn es kalt ist. Also bitte immer alles im Zusammenhang und den jeweiligen Rahmenbedingungen betrachten.
Gut, anlassen und damit die Akkus komplett leersaugen sollte man bei Lipos nicht, das mag aber auch kein NiMh.
Ansonsten wird man wegen der eher großzügigen Kapazitäten wohl nie in den Bereich kommen, das sollte man eh bei keinem Akkutyp bei der Empfängerstromversorgung.
2400er NiCad passen ja in kaum noch in einen der betreffenden Flieger rein. Da ist die Diva in dem Punkt sicherlich eine Ausnahme.
Hattest du die Magnetschalter bei Emcotec bestellt? Die genießen eigentlich einen sehr guten und zuverlässigen Ruf. Kann aber trotzdem mal was schief gehen, ist ja klar.
Gruß Arne
Bob Hopman
22.03.2008, 18:13
Hi Arne,
ich setze schon laengere Zeit 2S 1760mAh (20-25C) von Tanic ein... Die Laenge vom Lipo ist meistens nicht so ein Problem beim einbauen sondern Breite/Hoehe bzw. Dicke. Die Tanics sind gerade mal 31mm hoch... passt sogar im enge SRTL Rumpf mit enge Eingang! Auf dem Lipo habe ich den Helitron VS-5 im Einsatz, das Kuehlkorper auf dem Lipo (zum heizen hahaha). Schalter dazu Infoswitch von SM-Modellbau. Diese Kombi schon knappe 2 Jahren im Einsatz in Viking bzw. Ascot und SRTL. Nicht im DS geprueft, aber sehe keine Schwierigkeiten, keine Schleifkontakten (Korosion) alles mit FET's oder MOSFET's fuer's Stromschalten.
Ich bin noch nicht mit Datenlogger im Winter geflogen, damit ich die Temperatur vom Akku mal pruefen konnte. Aber im 'normale Einsatz' am Hang bin ich mit 6xS3150 noch nicht ueber 2A gekommen (bei Spannung von 5,5V geregelt) und da bricht die Spannung auch bei Kaelte noch nicht so schnell zusammen, E-Antrieb ist was anderes.
Viel spass beim Entscheiden ;)
Bob
Artur Blömker
22.03.2008, 19:16
Hallo Jungs!
Bei Kälte ginge also doch ein Lipo (als Empfängerakku)? Dann könnte ich noch einmal darüber nachdenken. Was mich etwas stört ist, daß ich einen Lipo bei manchen Modellen wie Opus oder SRTL nicht optisch kontrollieren könnte (aufblähen). Denn so manche Stecklandung .... ;)
Eneloop 2000 mAh hat sich in meiner MX 22 und auch schon als Empfängerakku bewährt, sollen auch bei Kälte NICAD-ähnliche Eigenschaften haben. 2 Ampere Dauerentladung machen die Zellen mit (beim Entladungstest). Sollte für ein f3x-Modell genügen?
Ciao Artur
flowmotion
22.03.2008, 20:02
@Arne
hört sich jetzt doch recht interessant an !
Vielleicht sollte ich mich damit doch nochmals genauer befassen.:o
Den Schalter habe ich direkt in Sinsheim mitgenommen. Bekam man dort für 25 Euro.
Hannes
Hi,
danke für deinen Erfahrungsbericht, klingt doch schon mal sehr gut.
Wie ich schon sagte sind meiner Erfahrung nach die fließenden Ströme sowohl im Schnitt wie auch peak nicht so besonders hoch. Gerade auch die 3150 scheinen mir recht stromsparend zu sein.
Bei Kälte ginge also doch ein Lipo (als Empfängerakku)? Dann könnte ich noch einmal darüber nachdenken. Was mich etwas stört ist, daß ich einen Lipo bei manchen Modellen wie Opus oder SRTL nicht optisch kontrollieren könnte (aufblähen). Denn so manche Stecklandung .... ;)
Bei Kälte sehe ich aus den genannten Gründen kein Problem.
Beschädigung halte ich auch für unkritisch, wenn man sie etwas geschützt und mir Schaumstoff abgepolstert einbaut. Ein wenig mehr Acht sollte man auf den Punkt aber wohl geben.
Gruß Arne
Bob Hopman
23.03.2008, 10:13
Beschädigung halte ich auch für unkritisch, wenn man sie etwas geschützt und mir Schaumstoff abgepolstert einbaut. Ein wenig mehr Acht sollte man auf den Punkt aber wohl geben.
Hi Arne,
auch darum habe ich fuer Tanics gewaehlt. Die sind meiner Meinung nach in der 'obere' Klasse wenn's um Einpackung geht. Da ist keine duenne Folie d'rum, sondern etwas dickere...
Gruss,
Bob
Hallo,
mein gedanklicher Ansatz geht in folgende Richtung (denk gerade über eien F3F/F3B-Rumpf nach, da mir der Europhia 1 Rumpf nicht so zusagt, Insiderinfo für Arne ;)) :
- Platz für 4 NiCD 4/5 SUB-C mit 23*33mm (habe ich im Masterpiece drin)
oder
- 2 Konion 1600 (18*65mm) + Emcotec Power Switch DPSI 73*19*10
Die Konions sind etwa so lang wie 2 4/5Sub-C , aber schmäler. D.h. die Lösung sollte auch im Masterpiece / Highlander gehen. Ich habe die als Stange drin und daneben noch das Piccolario liegen, Servos in Reihe auf einer Seite des Schwerts, Simprop SCAN9 gegenüber den Servos. Alles dicht gepackt.
An dem Power Switch gefällt mir der Magnetschalter. Wenn der kaputt geht, schaltet der laut Angaben ja nicht aus, also kein Sicherheitsproblem im Flugbetrieb.
Mit der Überlegung liege ich ja auf Arne's Schiene. Die Konions eben deshalb, weil sie mechanisch robuster und driftarm sind.
Hans
Hallo Hans,
die Idee mit den Konions finde ich nicht schlecht. Hatte ich gar nicht dran gedacht da die für mich beim E-Flug nie interessant waren.
Hauptvorteil robuster im Umgang und mechanisch unempfindlicher. Wobei ich bei ersterem mit Lipos auch absolut keine Probleme sehe.
Gruß Arne
Hi,
habe gerade die DPSI Micro - MPS RV von Emcotec bestellt.
Vom Einbau im Highlander gibt´s die Tage mal ein paar Bilder.
Bei mir kommen wohl Lipos rein, auch wenn ich die Konion-Idee nicht schlecht finde. Welche Zellen werde ich jetzt noch entscheiden und mir dazu auch mal Dummies von der Weiche und möglichen Zellen machen um den Einbau zu simulieren.
Gruß Arne
Hallo zusammen,
der Rumpfausbau beim Highlander ist abgeschossen. Hier mal ein paar Bilder.
Zur generellen Anordnung der Technik jetzt nicht soviel, da das ja auch modellspezifisch ist. Anforderungen waren u.a. Servos demontierbar in Rahmen und rel. weit vorne, die DPSI wegen Gewicht und Kabelllängen auch halbwegs weit vorne und dazu max. 8mm von der Außenseite des Aufsteckkonus´entfernt, damit man den Magnetschalter auch von außen bei aufgeschobenem Konus bedienen kann. Dazu erreichbare Scantaste am SMC 16 für einen schnellen Kanalwechsel sowie befüllen des unten im Rumpf liegenden Ballastrohres durch die seitliche große Öffnung um eine weitere Schwächung zu vermeiden. Daher liegt der Empfänger da oben und der Bereich unten bleibt frei für den Einschub von 50mm langen 14er Rundstangen.
Die DPSI liegt jetzt auf den hintereinander im Rumpf in Rahmen befestigten Servos. Sie hat am Spannungsausgang nur einen Anschluß, an den habe ich zwei Kabel mit Servosteckern zum Empfänger angelötet. Die Verbindung Akku DPSI ist steckbar ausgeführt. Der dritte Anschluß der DPSI zum Laden des Akkus ist zur "glatten" Schwertseite durchgeführt als Ladebuchse. Zusätzlich könnte man den Akku noch laden, indem man ihn von der DPSI trennt oder über den Balanceranschluß mit Balancer lädt.
Als Akku kommt ein 1760er Tanic zum Einsatz. Der hat fast genau die identischen Abmaße wie ein 4er Eneloop in liegender Viereranordnung und ist genauso schwer. Dafür hat man ca. 50% mehr Energie an Bord, wird also wohl ewig fliegen können.
Die LED leuchtet deutlich durch den Konus (liegt direkt unter dessen Wand, war auch eng), so dass die Akkukontrolle über die LED gut erfolgen kann. Den roten Leuchtpunkt dürfte man selbst im Flug im Nahbereich noch gut sehen. Evtl. kann man auch noch ein kleines Loch in den Konus machen und mit Tesa verschließen, wenn es im Flug noch heller sein soll.
Die Kabel sind noch nicht alle endgültig verlegt und die Bowdenzüge der Leitwerksservos werden vor diesen noch mit einem Stück Außenhülle abgefangen.
Soweit,
Gruß Arne
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=266&stc=1&d=1207507875 (http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=270&stc=1&d=1207507716)
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=268&stc=1&d=1207507959
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=269&stc=1&d=1207507959
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=270&stc=1&d=1207507959
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=267&stc=1&d=1207507959
Bob Hopman
06.04.2008, 22:15
Sauber Arne!
Gruss,
Bob
Danke Bob :)
Das Ein- und Ausschalten erinnert ein wenig an Doktorspiele, so Thema Abhören... ;)
Klick (http://www.youtube.com/watch?v=dItZ5yNtt58)
Gruß Arne
vor allem das "Abhören".
Sehe ich es richtig, dass der Highlänger ein hohles "Schwert" besitzt, in dem alle Einbauten sind?
Da ich ja gerade selbst an einem Rumpflayout bastele bin, schaue ich mir solche Dinge gerade genauer an. Meine Gedanken gehe in eine ganz ähnliche Richtung. Wobei das Design eher noch einem konventionellem Rumpfboot ähnelt und nur im Servobereich eine glatte Fläche zur Montage von Servovorahmen hat, aber man muss Dinge ja nicht unnötig komplizierter (vor allem Formentechnisch ;) ) machen als notwendig.
Hans
flowmotion
07.04.2008, 08:47
Morgen Haru,
da du ja im Moment wohl an einem Rumpflayout arbeitest, wäre dies für dich vielleicht interessant:
http://servorahmen.de/index.php?id=16
Find ich im Rumpf eine schöne Alternative zu Servorahmen.
Da du ja noch in der Entwurfsphase steckst, könntest du diese Rahmen masslich berücksichtigen
Hannes
Hallo Hannes,
das Rumpfboot wird dem des Highländer sehr ähnlich, d.h. die Leitwerksservos sind hintereinander angeordnet auf einer planen Fläche. D.h. ich brauche Rahmen wie zum Einbau in den Flächen. Trotzdem gut zu wissen, was es gibt.
Die Rahmen von Memo mit Gegenlager dienten als Platzhalter beim Entwurf ;)
Durch die Bilder von Arne bin ich nur drauf gekommen, dass ich die Form viel einfacher und damit vor allem baufreundlicher halten kann.
Hans
Bei Schulze gibt es komplett integrierte LiPo Empfängerakkus mit Ladeüberwachung.
http://www.schulze-elektronik-gmbh.com/LiPoRx-d.htm
Finde ich auch ganz interessant. 2000er LiPo inkl. Elektronik in den Abmessungen: 95x40x22 Gewicht 137g. Der könnte schon hochkant in einen Seglerrumpf 'reinpassen.
Zum Vergleich ein langer 4er AA Pack hat etwa: 102x30x15 Gewicht: 110g
Der Preis ist mit 122,08€ einen Tick höher, als die Kombi emcotec + tanic 1760.
-- Barney
Moin,
es sind zwar erst zwei Flugtage mit dem neuen Highlander, trotzdem schon mal ein feedback zur verbauten Lipo-Stromversorgung.
Als erstes und wichtigstes, es funktioniert alles problemlos :) Das Schalten mit dem Magnetschalter ist sehr einfach und komfortabel. Am Konusrumpf nicht so kriegsentscheidend, bei anderen Rümpfen bringt es noch mehr Vorteile.
Stromverbrauch gestern bei knapp 2h Flugzeit ~500mAh, also ca. 250mA.
Das ist eine gängige Größenordnung. Flugstil eher großräumig in gutem Tragen, daher aber auch mit genug Ablassern und Geturne und ebenfalls ruhigem nach oben parken, dabei Snap-Flap dauerhaft an. Servos 4X3150 und 2X 3155.
Was ich doch deutlich zu merken meine ist die etwas höhere und geregelte Ausgangsspannung, die in dem Flieger jetzt anliegt.
U.a. dadurch habe ich gefühlt unheimlich gut und direkt ansprechende, weil schnell stellende Servos. So ist der Flieger gerade auf dem QR sehr direkt und rastet auch super wieder ein. Die Rollgeschwindigkeit ist für die Fliegergröße sehr hoch und wird mit steigendem Speed auch immer höher. Die Servos drücken die Ausschläge also auch dann weiter und problemlos durch, bekommen bei der dann höheren Last ja auch nach wie vor ihre 5,9V.
Das habe ich bei F3B-und F3X-Modellen doch schon anderes erlebt, wo dann irgendwann bei höheren Speeds die Rollrate nicht mehr höher wird und sich die Servos schwer tun, das alles überhaupt und noch schnell durchzudrücken.
Der Eindruck ist zugegeben ein bauchmäßiger und taugt nicht für ganz harte Vergleiche. Dafür ist er aber kräftig.
Rollrate und Ansprechverhalten hängen natürlich auch(maßgeblich)von diversen anderen Faktoren ab, man müsste also dieselbe Ausrüstung mit anderer Stromversorgung testen für nen echten Vergleich.
Im Highlander sind die QR-Anlenkungen so abgestimmt, dass die Servos für die vollen Klappenausschläge nicht ihren vollen Weg benötigen. Das ist Extra so ausgelegt, um auch mit dem mittelmäßig schnellen 3150 ein schnelles QR zu bekommen, was mir grad für F3F wichtig war.Das trägt sicherlich zum guten Ansprechen auf QR bei. Dadurch verschenke ich aber auch Kraft (für die Anlenkung ist es auch nicht vollkommen optimal, die sind aber trotzdem sehr gut geworden). Das wiederum kann ich mir durch entsprechende Reserven erlauben wie eben auch durch die Tatsache, dass die Servos eben konstant und auch unter hoher Last (großer Ausschlag bei hoher Geschwindigkeit) mit voller Spannung versorgt werden. Ich denke, dass sich die Lipo-Stromversorgung da deutlich bemerkbar macht!
Übrigens habe ich so auch mit den 3155 auf 5,9 V ein recht böse schnelles HR, das macht auch Laune z.B. für Vieleckloops etc.
Sonst gibt´s nichts weiter zu sage, da alles bestens funktioniert. Flugzeit dürfte mit dem 1760er Tanic auch für sehr lange Hangflugtage locker ausreichend sein, ohne das man nachladen müsste.
Gruß Arne
Mehmed Borovac
16.04.2008, 23:37
Hallo Zusammen!
Ich hab jetzt hier kräftig mitgelesen und habe mich entschieden bei meinem nächstem Flieger den ich in knapp 10 Tagen bekomme auch eine Lipo-Stromversorgung zu realisieren.
Da der Flieger ausnahmsweise genügend Platz
bietet, dachte ich auch an eine Doppelstromversorgung. (keine Angst, ist kein Discus-Ventus-Nimbus oder der gleichen;))
Wie ist das eigentlich bei einer Doppelstromversorgung? Wenn ich 2x2000mAh verwende, hab ich dann auch 4000mAh oder sind das doch nur 2000mAh:confused:
Ich dachte in dem Fall an die Emcotec http://shop.rc-electronic.com/shop/prodpic/A11050_s_0.GIF (http://shop.rc-electronic.com/e-vendo.php?shop=shop&SessionId=1068xc8ba602a533a04f1ddaf35cf9fd96976&a=article&ProdNr=A11050&t=6&p=541&c=541) DPSI Micro - DPSI RV (http://shop.rc-electronic.com/e-vendo.php?shop=shop&SessionId=1068xc8ba602a533a04f1ddaf35cf9fd96976&a=article&ProdNr=A11050&t=6&p=541&c=541) (Quelle, Emcotec) und 2 Lipos mit 2S 1500-2000mAh.
Grüße, Memo!
Moin Memo,
nach meinen bisherigen Erfahrungen kann ich sagen gute Entscheidung.
Zur Kapazität, du hast in dem benannten Fall natürlich 4000mAh, also die Summe der beiden verwendeten Akkus. Da die Betriebsanleitung eine kombinierte ist, habe ich nochmal schnell nachgeguckt: Bei der DPSI RV werden im Betrieb beide Akkus gleichmäßig entladen.
Gruß Arne
PS: Lass uns mal nicht dumm sterben, für welches Modell es ist? Ich tippe auf Allegro
Mehmed Borovac
17.04.2008, 10:28
Moin, Moin!
Danke für die schnelle Antwort, bin in der Hinsicht Leihe, bis jetzt war ich froh das überhaupt ein Akku in meine Modelle gepasst hat;)
@Arne, du kennst meine Vorlieben einfach zu gut, ja es wird ein Big Ceres/Allegro (very heavy version ;))
Bin aber noch am überlegen ob ich wirklich anstatt NiCd/NiMh Lipo nehmen soll, bei dem Big Ceres werden die beiden Leitwerksservos in der SR-Flosse verbaut und dadurch benötige ich sowieso Gewicht vorne?
Grüße, Memo!
So,
damit ich mir das besser merken kann, hier nochmal ein Link auf den Digi-Switch von PowerBox Systems, den ich mir in meine F3F Kisten einbauen werde, falls ich auf LiPo umrüsten sollte: http://www.powerbox-systems.com/d/powerbox_systeme/digi_switch/start.php
Vielleicht benuzt den ja jemand von Euch und kann da was zu sagen?
Mit bestem Gruß
-- Barney
segelflieger
07.05.2008, 14:48
@barney
Ich habe diesen Schalter in einem meiner Modelle im Einsatz. Funktioniert völlig unspektakulär und ist aus meiner Sicht ebenfalls gut geeignet.
In meinen neueren Modellen verbaue ich allerdings lieber die Emcotec Magnetschalter, weil ich das Ein-/Ausschalten durch den geschlossenen Rumpf (z.B. beim SRTL) einfach genial finde.
Ist aus meiner Sicht eine Frage der persönlichen Vorliebe und der Platzverhältnisse im Rumpf....
Als Akku kommt ein 1760er Tanic zum Einsatz. Der hat fast genau die identischen Abmaße wie ein 4er Eneloop in liegender Viereranordnung und ist genauso schwer. Dafür hat man ca. 50% mehr Energie an Bord, wird also wohl ewig fliegen können.
hallo arne,
stehe ich jetzt auf dem schlauch ? da hast du ca 25% weniger energie an bord als mit den eneloops...meine haben 2000mah also 250 mehr....oder habe ich da was übersehen :confused:
iss ja auch schon spät :D
also guten n8
grüsse
christoph
Tim Medhurst
17.05.2008, 11:29
Christoph,
Du stehst nicht ganz auf dem Schlauch ;)
Arne schreibt er hat mehr Energie an Bord. Das ist insofern richtig, als
dass Energie Produkt aus Leistung mal Zeit ist (Wh oder Joule). Er hat
also 7,4Volt mal 1,76Ah = 13Wh zur Verfügung.
Eneloops haben 4,8Volt mal 2Ah= 9,6Wh.
Mit einem getakteten Regler
(nicht linearer Regler) hat man die gesamte Akkuenergie für die Anlage zur
Verfügung, also auch die 13Wh (abzüglich sehr geringer Schaltverluste).
Mit dem eingesetzten Linearregler allerdings wird die überschüssige Spannung
in Wärme gewandelt, es entsteht eine Verlustleistung von Strom mal Spannungs-
differenz. Grob vielleicht 2Volt mal Stromverbrauch des Modells. Diese Energie
ist dann verloren und kann nicht genutzt werden.
Kurzum, mit Linearregler hat er nur 1,76Ah zur Verfügung, weniger als mit
herkömmlichen Akkus.
HTH
Tim
Moin zusammen,
danke Tim für die Richtigstellung, genau passend erklärt. Ich hatte mich da in der Anfangsdarstellung des Systems in dem Punkt vertan und wollte das immer noch richtig stellen.
Ich habe also in der Tat 1760mAh an Bord, die höhere Eingangsspannung wird vom Festspannungregler verbraten. Wobei dieser meine beiden V-Leitwerksservos auf einer gutenBetriebstemperatur hält, so dass diese bei Kraft, Speed und Rückstellung nochmal deutlich gewinnen. Klar, ne? :D:D:D:rolleyes::rolleyes:
Etwas mehr Energie ist es trotzdem, da mein System auf 5,9 V arbeitet und nicht auf 4,8. Das sind dann auch noch 23% mehr Spannung, von der Spannungsstabilität mal abgesehen. Ob die Servos bei der höheren Spannung mehr Strom brauchen oder weniger darüber haben wir schon schön diskutiert, noch ohne eindeutiges Ergebnis.
Ich habe übrigens je nach Einsatz Verbräuche zwischen 250-400mAh pro Flugstunde. Auch bei forcierter Gangart kann ich also sichere drei Stunden fliegen. Bei Dauer-DS würde ich das dann reduzieren, bin bisher aber auch noch keine 3 Stunden dauergedizzed ;)
Gruß Arne
Hat jemand eigentlich schon mal Messungen gemacht, mit welchen Spitzenströmen man in einem DS-Modell rechnen muß? Ich kann nicht einschätzen, ob die maximalen 25A eines DPSI - Micro nicht deutlich überdimensioniert sind?!
Gruß, Ted
Hallo zusammen,
hat jemand von euch Erfahrungen mit dem getakteten BEC System von Staufenbiel?
http://modellhobby.de/LiPo-Zubehoer-Balancer-e-t-c/SWITCH-BEC-3A.htm?shop=k_staufenb&SessionId=&a=article&ProdNr=03121601&t=130&p=104&c=104
Sieht doch eigentlich ganz gut aus? 5A max, 3A Dauer und getaktet. Damit dürfte es nicht so warm werden, wie die linearen Regler und es nutzt die gesamte Energie, die in dem LiPo steckt.
Ok, kein so schicker Schalter dran, aber darum geht es ja auch gar nicht.
Kann man das in teure F3X Modelle einbauen oder sollte man das erst mal mit dem Opus testen :rolleyes:
-- Barney
Hi Barney.
Ich hatte auch schonmal mit diesen Teil geliebäugelt, denke aber, daß das eher was für kleine Fieger ist. Denn mit 6 Servos kommt man mit 3 bzw. 5A im DS nicht sehr weit:D. Ich will mir das BEC System auf jeden Fall mal zulegen und in einem kleinen Segler einsetzen.
Gruß, Ted
Denn mit 6 Servos kommt man mit 3 bzw. 5A im DS nicht sehr weit:D.
Hallo Ted,
ich denke, für ein DS- oder F3X Modell, welches mit "normalen" Servos (keine 10kg-Powerservos, sondern die üblichen: Volz, S3150, Airtronics usw.) ausgerüstet ist sollten die 3 bzw. 5A locker ausreichen!
Interessant wäre vielleicht noch: Was passiert, wenn mehr Strom fließt???
Liebe Grüße
Jaro
Hi Jaro.
Deshalb weiter oben schon meine Frage: Hat jemand eigentlich schon mal Messungen gemacht, mit welchen Spitzenströmen man in einem DS-Modell rechnen muß?
Ich würde dieses BEC-System in einen über 1000€-teurem Modell nicht einsetzen, solange ich nicht weiß, ob es den dort fließenden Strömen auch gewachsen ist. Man sollte mal mit einem Datenlogger im DS mitmessen, bevor man sowas einsetzt (habe leider das dafür notwendige Equipment nicht).
Gruß, Ted
PS: Blöde Frage: könnte man nicht zwei dieser Dinger parallel einsetzen? Wäre immer noch deutlich billiger als ein DPSI - Micro
Hab' gerade noch dieses hier http://www.cnc-modellsport.de/product_info.php?cPath=43_133&products_id=1102 gefunden. Sieht auch ganz interessant aus, ist aber deutlich teurer als das Teil bei Staufenbiel.
5A Dauerstrom, 12A Spitze bei 6V. Das sollte reichen...
Ted
5A Dauerstrom, 12A Spitze bei 6V. Das sollte reichen...
Hi Ted,
ja, das Teil sieht sehr gut aus! Ist aber ein Linear Regler -> wird warm/heiß.
Ich habe grundsätzlich damit ein Problem, eine zusätzliche Komponente in den Flieger aufzunehmen. Damit sinkt die Gesamtausfallwahrscheinlichkeit auf jeden Fall. :eek: Wenn mir jetzt jemand sagen könnte, ich benutze das Teil XYZ schon seit 100.000 Flugstunden ohne Probleme, dann würde ich das auch locker einbauen. So bleibt immer ein kleines, mulmiges Gefühl übrig.
Der Preis ist zweitrangig. (Jedenfalls in gewissen Grenzen :o)
Für mich ist der entscheidende Punkt, dass ich vom Start bis zu einem definierten Endpunkt geregelte 6V an den Servos habe, egal wie belastet die gerade sind. (Ob ich das dann auch im Flug bemerke ist natürlich eine zweite Frage ;))
Wir haben haben bei unseren F3F Fliegern 2A Spitzenstrom gemessen. (Krähe an 4 Volz Servos). In der Flugaufgabe und beim Rumbolzen werden diese Ströme nicht erreicht. Beim DS stehen diese Messungen noch aus.
Mit dem Sehan 2100 2S1P, der genau die gleichen Abmessungen, wie ein 4er AA Pack hat, ist das schon eine sehr schmackhafte Alternative.
Hmmm, ich bin echt hin- und hergerissen :D
-- Barney
Bob Hopman
20.06.2008, 11:07
Hi,
ich kann Barney nur bestätigen; ich habe die Spitzenströme nur bei Krähe gemessen und dies habe ich dann bei höhere Geschwindigkeit versucht um zu schauen wo das hingehen kann. 4xS3150 und 2xS3155 komme ich nicht über 3A. Im DS werden die Kraften im Flug nicht schnell höher als 3A sein (in dieser Servo Konf.)... meine ich... ausser man zieht mal Krähe bei Topgeschwindigkeit :eek:
Aber ich gebe dir recht; auf Papier bzw. gemessen habe ich es nicht.
Gruss,
Bob
Moin,
ich habe 2 UBECs von UH in E-Seglern im Einsatz. Keine Auffälligkeiten bis auf ein recht hohes rauschen auf den Servos. ( Unilog ) Das kann, muß aber nicht vom Reglertakt kommen.
Zusammenschalten von UBECs sollte eigentlich mit einer üblichen Diodenweiche machbar sein.
Ich überlege aber eher demnächst A123 Zellen zu nehmen. Da gibt es inzwischen ja auch 1100er Zellen. Die Spannungslage ist ähnlich einem 5-zelligen Akku. Es reicht also maximal eine kräftige Diode, wenn überhaupt.
Gruß
gecko
hallo gecko,
das hört sich ja interessant an. welche ubec's hast du in betrieb ? diese hier ?
http://www.hobbycity.com/hobbycity/store/uh_viewItem.asp?idProduct=6320
das sieht eigentlich sehr solide aus (bis auf den schalter :D)
4xS3150 und 2xS3155 komme ich nicht über 3A. Im DS werden die Kraften im Flug nicht schnell höher als 3A sein (in dieser Servo Konf.)... meine ich... ausser man zieht mal Krähe bei Topgeschwindigkeit :eek:
Aber ich gebe dir recht; auf Papier bzw. gemessen habe ich es nicht.
Hi Bob,
das ist genau meine Konfiguration :)
Ich hab jetzt nochmal den ganzen Thread durchgelesen und du hast ja gesagt, du fliegst das seit 2 Jahren ohne Probleme. Das war eigentlich die Aussage, die ich hören wollte :D. Ich flieg jetzt erst mal meine Eneloops zu Ende und dann steig ich um. (Wenn der Regler noch Platz findet in dem Freestyler Besenstiel :D)
-- Barney
hallo gecko,
das hört sich ja interessant an. welche ubec's hast du in betrieb ? diese hier ?
http://www.hobbycity.com/hobbycity/store/uh_viewItem.asp?idProduct=6320
das sieht eigentlich sehr solide aus (bis auf den schalter :D)
Da gibts dann auch noch die nächste größe bis 15A. (Das Teil geht dann auch wieder mit 1S2P)
http://www.hobbycity.com/hobbycity/store/uh_viewItem.asp?idProduct=6233&Product_Name=TURNIGY_8-15A_UBEC_for_Lipoly
Mit Test von Gerd Giese :)
http://www.elektromodellflug.de/Projekte/sbec-messungen.htm#TURNIGY_SBEC_8A/15A
Moin,
nein die großen gab es letztes Jahr mE noch nicht.
Ich weiß auch nicht was ich mit einer 15A Empfängerversorgung soll :confused:
Ich habe diese hier: http://www.hobbycity.com/hobbycity/store/uh_viewItem.asp?idProduct=3735&Product_Name=HXT_UBEC_5/6v_output,_5.5~23v_Input
Bei einem habe ich letztens den roten Steckverbinder rausgeworfen weil er einen Wackler hatte. Kann aber auch am Gegenstück gelegen haben.
Da ich eigentlich immer ein Unilog im Flieger habe kann ich mir hinterher ansehen ob die Spannungsversorgung eingebrochen ist oder ob ich Failsafes hatte.
Also wegen dem Servorauschen würde ich im reinen Segler eher eine Versorgung ohne Regler einbauen.
Gruß
gecko
hallo gecko,
im prinzip gebe ich dir recht, aber die turnigy ubec sehen doch etwas aufwendiger aus, und wenn man den test von gerd giese anguckt, scheinen sie wirklich top zu sein....auch sollte das rauschen besser sein....
habe mal ne bestellung rausgelassen - bin mal gespannt.
Moin Christoph,
ich hoffe der Gerd liest Deinen Beitrag nicht ;)
Naja gut aussehen und gut funktionieren hat ja nicht ursächlich was miteinander zu tun.
Ich hatte von UH einen BL - Regler, der sah genauso gut aus wie die anderen 3 die ich von UH hatte - nur dieser eine sagte keinen Mucks...
Ähnlich schlechte Erfahrungen habe ich mit den LiPos von UH gemacht - alle für die Tonne.
Mit anderen Worten - kann funktionieren - muß aber nicht.
Ich würde mich aber freuen wenn das Teil gut funktioniert und Du dies hier berichtest.
Bei einer Versorgung mit 2s LiPo macht auch ein Linearregler noch Sinn. Dann aber besser LowDrop für 6V.
Gruß
gecko
ich hoffe der Gerd liest Deinen Beitrag nicht ;)
wieso ? :o:p
Moin,
Du hast Gerd Wiese geschrieben ...
Der Bruder heißt Giese.
Gruß
gecko
Hallo Bob,
Hast Du zufälligerweise ein Bild vom eingebauten Infoswitch in Deinem SRTL?
Gibt es Löcher im Rumpf (für Schalter und LED-Anzeige)?
Gruss aus dem Berner Oberland!
Martin
hallo martin,
habe kein foto zur hand, abe ja, bei mir sind 3 löcher im rumpf hinter der fläche unten am boden. 2 für die schrauben und eines für das LED.
Bob Hopman
02.12.2008, 23:04
Hallo Martin,
habe gerade mal ein paar Bilder gemacht... hoffe es hilft Dir weiter :)
1. wenig Löcher im Rumpf... Flitsche, Schalter und Servobrett-Arretierungsschraube!
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=692&d=1228251470
2. Clos-up kleines <1mm Infoswitch-Loch und Schraube
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=694&d=1228251527
3. Von oben.... Alpha 835w (ohne Punkt) mit Goldkontakt für Verlängerung und der Rest ist angezeigt im Bild.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=695&d=1228251597
Vorne ist eine Helitron Regler mit 1760mAh Tanic 2S Lipo. Der Vorteil vom T-Rumpf ohne Seitenruder... keine Servos vorne!
Nachtrag: Achja... Infoswitch ist mit TESA um das Servobrett befestigt... reicht ja... und ich brauche auch keine LED Anzeige...
Liebe Grüsse,
Bob
Hallo Bob, danke für die Bilder.
muss mir noch etwas Gedanken machen, da ich zusätzlich noch die V-LW-Servos und ein kleines Schleppkupplungsservo einbauen will.
Beim Schalter werde ich evtl. direkt einen Emcotec-Magnetschalter einsetzen, da mir dieser ebenfalls die Spannung runterregelt.
Zudem wäre das unten eingebaute LED im Flug sichtbar, was eine zusätzliche Sicherheit bedeuten würde. Ich werde noch testen, wie gut sichtbar das Blinken der LED ist.
Gruss Martin
Hallo,
die A123-Zelle wäre doch in Verbindung mit dem emcotec-Schalter eine gute
Alternative zum Lipo-Akku?
Passt ein1s2p in den SRTL ?
A123 LiFePo Einzelzelle 2300 mAh, ANR26650
Eine neue Zelltechnologie auf der Basis von Nanotechnologie. Vereint die Vorteile der Litium Technologie mit einer stabilen Becherzelle. So entsteht eine sichere extrem Hochstrom feste und Schnelllade fähige Zelle. Und dazu noch eine hohe Zyklenfestigkeit bei Nutzung der Zellen im Rahmen der Herstellerangaben.
Technische Daten:
Lötblättchen am Alubecher
Nennkapazität: 2300 mAh
Nennspannung: 3,3 V
Innenwiderstand: 10 mOhm typisch (10A, 1S)
Entladerate (max.): 46A (20C), Burst 10s bis 120A pulsierende Entladung)
Entladeschlussspannung: 2,0V
Ladestrom (max.): 10A (4C)
Standard Laden: 3A bis zur Zellspannung von 3,6 V = 45 min
Schnellladen: 10A bis zur Zellspannung von 3,6V = 15 min
Ladespannung (max.): 3,6V, auch bis 4,1V/Zelle ladbar -- Li-Ion-Einstellung- bei max. 1C Strom und reduzierter Lebensdauer
Gewicht: 70gr.
Maße (LBH) : 65 x 26 x 26 mm
ohne Lötfahne - am Becher befindet sich der Pluspol!!
Pappmantel
Martin Tazl
17.03.2009, 21:31
Wie bereits weiter oben beschrieben, kommen bei mir ja LiIon Becherzellen in Kombination mit einem Emcotec Magnetschalter/Spannungswandler zum Einsatz. Die Zellen stammen aus einem Laptopakku und haben rund 1600mAh Kapazität. Die Bauform nennt sich übrigens "18650", was die Maße: Durchmesser 18 mm und länge 65 mm beschreibt.
Da man ja immer einen Ersatzakku haben sollte, man weiß ja nicht was mal passiert :p, sind mir heute zwei brandneue Sanyo LiIon Zellen zugelaufen (ebenfalls aus einem Laptop):
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1023&stc=1&d=1237316684
Aufgeprägt ist eine Kapazität von 2400mAh:
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1025&stc=1&d=1237316684
Laut meiner gut informierten Quelle beinhalten diese rund 42g schweren Zellen sogar einen Tiefentladeschutz und sind mit bis zu 4C dauerhaft belastbar.
Fertig verlötet bringt das Paket knapp 93g auf die Waage, 3g (kürzere Kabel?) weniger als der 1600er Pack!
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1024&stc=1&d=1237317386
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1027&stc=1&d=1237317802
Das Zellengewicht scheint damit in etwa gleich zu sein bei 50% mehr Kapazität. Zum Vergleich:
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1026&stc=1&d=1237317386
Ein 4 Zellen AA Akku gleicher Nennkapazität wiegt rund 30g mehr. Da allerdings noch Blei in der Nase notwendig ist, ist diese Erkenntnis zwar interessant, hilft aber nicht leider nicht weiter. :o
Pflegeleichter als hochgezüchtete NiMH Zellen sind die LiIons allemal... und mit ein bisschen suchen bekommt man solche Zellen bei eb** für ca. 5€/Zelle (hier ein Laptopakku mit 6 Zellen für 26€)!
Ich werde demnächst mal ein Lade- und Entladekurve der Zellen hier einstellen.
Gruß Martin
Martin Tazl
17.03.2009, 21:34
Hallo,
ist für Euch vielleicht auch interessant:
http://www.dynamic-soaring.de/forum/showpost.php?p=2625&postcount=32
LitiumIonen Zellen mit 2400mAh Kapazität und ca. 10A Dauerstromfestigkeit
Gruß
Martin
Bob Hopman
18.03.2009, 11:14
Hi Martin,
klasse Nachricht... Sind die Zellen einzeln zu erwerben oder 'nur' als 6er Set? Sind die Zellen gut zu löten?
Liebe Grüsse,
Bob
hallo martin,
super idee, aber haben die zellen nicht 3,7 volt ? dh geladen 4 volt ?
oder sehe ich da was falsch ? da müsste doch noch ein U-BEC zwischen,
wie bei den 2s lipos.......
oder irre ich ?
Sind die Zellen einzeln zu erwerben oder 'nur' als 6er Set?
hallo bob,
yupp die zellen gibt es auch einzeln. 18650 oder 17670 sin LiIon zellen wie beschrieben für den Laptop. hannes und ich haben die dinger auch in unseren futaba t12 sendern. 4 stück 2p2s verlötet. wir haben sie vom chinamann :p
http://www.qualitychinagoods.com/battery-charger-186501850017670-c-164_176.html?osCsid=dea5cc275cf7344ca0fa3de9bb8e5d 15
aber achtung die 18650 passen nicht in die T12....muss man die 17670 nehmen....nur als anmerkung für die, die das machen wollen ;)
Martin Tazl
18.03.2009, 12:17
Hallo Bob, Hallo Christoph
Hi Martin,
klasse Nachricht... Sind die Zellen einzeln zu erwerben oder 'nur' als 6er Set? Sind die Zellen gut zu löten?
Ich habe jetzt von einem Bekannten zwei Zellen aus einem brandneuen Laptopakku (Ersatzteil) bekommen. Er brauchte nur vier und hatte zwei über. Beim großen Online Auktionshaus gibt es die Zellen häufig auch einzeln oder als Doppelpack. Dann kosten sie aber meist um 10€/Zelle. Es lohnt sich also zu zweit oder dritt einen Laptopakku zu kaufen und zu zerlegen.
Löten lassen sich die Zellen genauso wie normale AA-Zellen. Ich habe zuerst mit einem Schleifstift im Dremel die Oberflächen aufgeraut und anschließend mit Aceton gereinigt. Danach nahm die Oberfläche das Lot gut an, ein Abperlen war nicht zu erkennen. Ein potenter Lötkolben (>80W) sollte es allerdings schon sein. Ich verwende eine "Ersa RDS 80" Lötstation mit dicker Lötspitze. (http://www.ersa.de/art-0rds80-257-1343.html)
super idee, aber haben die zellen nicht 3,7 volt ? dh geladen 4 volt ?
Stimmt, sie haben voll sogar 4,1 Volt. Die Spannungswandlung besorgt bei mir der Emcotec Mini DPSI RV. Tim setzt in seinem Shadow, so weit ich mich erinnere, ein BEC von Jeti erfolgreich ein.
http://www.hoelleinshop.com/hoellein/prodpic/H22985464_b_1.JPG
(Quelle: Höllein Onlineshop; http://www.hoelleinshop.com/P-R-O-D-U-K-T-E/Flugregler-und-externes-BEC/Externe-BEC-Systeme/JETI-Max-BEC-Empfaengerstromversorgung-aus-2-Lipo-Li-Ion-Zellen.htm?shop=hoellein&SessionId=&a=article&ProdNr=H22985464&t=10&c=13486&p=13486)
Gruß
Martin
hallo martin,
danke für die antwort....ist noch wichtig der punkt, nicht das sich noch einer den empfänger verbruzelt. auch müsstest du den wohl fairer weise mit auf die waage legen bei deinem vergleich ;-) und die kosten des akkus plus bec.....naja, da frage ich mich langsam wo der vorteil liegt.... :confused:
nicht böse gemeint, aber ich sehe noch nicht so ganz den vorteil gegenüber sagen wir mal nem 5 zellen eneloop....ok 400 mah aber meine erfahrung ist, das die laptopzellen meistens nicht das bringen, was drauf steht...versuche mal ein paar zyklen entladen und laden und berichte mal was da so rauskommt bzw reingeht....
meine bringen jedenfalls nur 2400mah statt der aufgedruckten 3600 :-( ok, besser als die serienmässigen 1700 von futabas senderakku.
just my 2 c
Bob Hopman
18.03.2009, 13:01
naja, da frage ich mich langsam wo der vorteil liegt.... :confused:
nicht böse gemeint, aber ich sehe noch nicht so ganz den vorteil gegenüber sagen wir mal nem 5 zellen eneloop....
Hi Christoph,
das Ladeverfahren ist einfacher.... man muss 'nur' nachladen.
Liebe Grüsse,
Bob
muss ich bei den eneloops auch......nur.....
ich habe mal ein ganz interessantes pdf angehängt.
Quelle http://www.accu-select.de/
also wenn ihr kauft, kauft dort ;-)
habe mit dem laden aber nix zu tun weder finanziel noch familiär :D
Martin Tazl
18.03.2009, 13:29
Hi Femo,
danke für die antwort....ist noch wichtig der punkt, nicht das sich noch einer den empfänger verbruzelt. auch müsstest du den wohl fairer weise mit auf die waage legen bei deinem vergleich ;-) und die kosten des akkus plus bec.....naja, da frage ich mich langsam wo der vorteil liegt.... :confused:
Ok, ich lege die 25g BEC mit auf die Waage und Du die 5te Eneloop. Ich denke den Gewichtsvergleich gewinne ich immer noch, wenn auch knapp.:p
Aber das Gewicht ist ja häufig nicht wirklich entscheidend bei einem Segler, da sowieso Blei in der Nase erforderlich ist. Was bleibt, ist die geringere Größe bzw. das in meinem Fall günstigere Format,die einfache Handhabung und 1,2 Volt mehr Spannung auf der Eingangsseite.
nicht böse gemeint,
Habe ich auch nicht negativ aufgefasst.
aber ich sehe noch nicht so ganz den vorteil gegenüber sagen wir mal nem 5 zellen eneloop....ok 400 mah aber meine erfahrung ist, das die laptopzellen meistens nicht das bringen, was drauf steht...versuche mal ein paar zyklen entladen und laden und berichte mal was da so rauskommt bzw reingeht....
Werde ich machen, sobald mein neues Schulze Next eintrudelt :D.
Die 1600er Zellen gaben bei meinen Tests zwischen 1500mAh und 1600mAh her. Und das bei eher konservativer Entladeschlussspannung von 3,3V/Zelle. Meine drei Eneloop-Packs geben da im Vergleich bei 1A nur ca. 1600mAh her.
meine bringen jedenfalls nur 2400mah statt der aufgedruckten 3600 :-( ok, besser als die serienmässigen 1700 von futabas senderakku.
Bei welchem Entladestrum und welcher Schlussspannung? Evtl. ist es bei den Dingern genauso wie bei den AA-Zellen: Irgendwo gibt es eine maximal sinnvolle Kapazität und darüber ist es Werbung?
Gruß
Martin
hallo martin,
wir wollen ja nicht kleinlich werden ;-)
nur mir wiederstrebt es ein bisschen zuviel technik in den flieger zu packen, und das zusätzliche bec ist eine zusätzliche fehlerquelle. aus
diesem grunde habe ich auch schalter aus meinen fliegern verbannt.
(ausnahme srtl, der hat nen emcotec)
also bitte berichtre mal, was die zellen hergeben.
ich muss mal weiterarbeiten ;-)
Tim Medhurst
18.03.2009, 16:38
Christoph,
ein ganz wesentlicher Vorteil dieses Zellentyps ist die wirklich einfache
Pflege. Diesen Monat volladen, nächsten Monat ohne Nachladen
fliegen gehen und trotzdem mit einem 95% vollen Akku fliegen.
Die Eneloops sind zwar nett, aber halten bei weitem nicht über einen so
langen Zeitraum ihre volle Nennkapazität, wenn man sie nicht öfters pflegt.
Dass der notwendige Regler eine Ausfallwahrscheinlichkeit hat ist richtig,
aber diese ist doch seeehr gering. Wenn da so ein Halbleiter ausfällt,
dann doch eher einer der vielen µ-Prozessoren die zum sicheren Flug
wichtig sind (Tx, Rx), eher nicht ein einfacher Längsregler.
Ich vertraue meinem Teil jedenfalls voll, das BEC in sämtlichen Brushless Reglern
ist ja auch so gut wie nie eine Ausfallursache...eher ein Kabelbruch.
Probiers einfach mal aus :)
GrußTim
hallo tim,
ich glaube euch das ja, aber so dolle sind die mit der lagerbarkeit auch nicht, ich habe ja so einen akku im sender......also sie sind sicher nicht
soooo viel besser als die eneloops....aber egal, soll ja jeder wie er möchte.
was für mich wichtig ist, das ich nur noch 4 empfänger akkus in betrieb habe, und die in alle modelle passen.
winke winke
Hi,
für mich ist einer der wesentlichen Vorteile dieser Systeme die geregelte und somit auch bei voller Servolast (wo ich es am meisten brauche) anliegende Versorgungspannung. Die mit meist 5,5-6V auch noch auf höherem Niveau liegt.
Ich fliege jetzt ein 3/4 Jahr Lipos (wobei ich inzwischen die Becherzellen fast für besser geeignet halte) an einer kleinen Emcotec-Weiche und möchte das nicht mehr missen. Gerade eben aufgrund des oben gesagten.
@ Martin
Schöner Bericht by the way, Kompliment.
Gruß Arne
Martin Tazl
18.03.2009, 23:17
Nabend!
Ich war jetzt doch neugierig und habe die Sanyos mal mit 1C also 2,4A bis 3,0V/Zelle entladen. Es kamen genau 1949mAh heraus, die Leerlaufspannung lag anschließend noch bei 7 Volt.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1030&stc=1&d=1237410097
Ich denke, das ist ganz in Ordnung. Aktuell entlade ich gerade mit wohl eher typischen 0,6A. Morgen früh weiß ich dann mehr.
@Arne
Erstmal danke für das Lob! Sowas hört man immer gern.
Die geregelte Spannung sehe ich auch als einen der großen Vorteile an. Außerdem denke ich ähnlich wie Tim, dass in einem Modell eher eine von mir selbstgemachte Lötstelle den Geist aufgibt, als die (zumindest bei emcotec) redundant angelegten Spannungsregler.
@Christoph
Ich habe mit den Eneloops (4 Zellen) häufig Spannungseinbrüche, auch bei frisch geladenem Pack. Und das bei drei unterschiedlichen Packs aus unterschiedlichen Serien. Vielleicht reißt es die 5 Zelle raus, passt aber z.B. in meinen Focus nicht rein.
Aber mal ne andere Frage dazu: in welcher Anordnung verlötest Du die 5 Zellen?
Bis denne
Martin
P.S. Nicht das ich falsch verstanden werde. Ich halte die Eneloops für eine der besten NiMH Zellen seit langer Zeit. Sie halten ihre Ladung wirklich erstaunlich lange. Diese Jagd nach immer höherer Kapazität war/ist wahnsinn und hat dem Benutzer eigentlich nichts gebracht.
Hallo Martin,
super Idee. Die LiIon-Zellen eignen sich für schmale Rümpfe wie z.B. bei
meinem Tool und wenn's auf das Gewicht ankommt.
Ich bin schon auf deine Daten aus dem Ladezylen gespannt.
Martin Tazl
19.03.2009, 16:03
Hi!
Ich habe über Nacht den Akku mit 0,6A entladen. Überraschenderweise ergab das auch "nur" eine Ausbeute von 1904mAh. Das überrascht mich dann doch ein wenig. Genaueres werden wir wohl erst erfahren, wenn ich die Entladekurven auch protokollieren kann.
In der Zwischenzeit werde ich mal Balancerkabel besorgen und an den Akku anlöten.
Bis denne
Martin
hallo martin,
hoppla, wie ich es mir gedacht habe.....das ist leider ja auch unsere erfahrung mit den senderakkus.....die halten irgendwie nicht einmal annähernd was draufgedruckt ist.
trotzdem 1900 ist ja mehr als ausreichend. interessant wären mal spannungskurben unter last.......
also ich verlöte nicht selber.....ich lasse löten, weil ich mir das mit den lötfahnen nicht zutraue. und zwar 4er block und dann eine zusätzlich
auf einer seite....so wie im anhang...hoffe das ist so verständlich.
das passt bei mir bei den meisten fliegern gerade so rein.....mit der einen zelle oben richtung haube......
ich bin doch etwas überrascht, das deine sanyo zelle auch so wenig liefert...bei unseren china zellen ok, aber bei der sanyo...naja kommen wohl doch am ende alle aus dem gleichen werk ;-)
Martin Tazl
19.03.2009, 18:53
Danke Christoph für die Skizze.
Was die Kapazitäten angeht habe ich mal ein bisschen rumgelesen. Die meisten Akkuhersteller geben die Kapazitäten für eine Entladung von 1/10C bzw. 1/5C bis zur Entladeschlusspannung an (unabhängig vom Akkutyp!). Als Entladeschlusspannung für die LiIons habe ich Angaben von 2,5V und 2,6V gefunden. Ich vermute daher, dass bei entsprechend langsamer Entladung bis 2,5V auch die 2400mAh erreicht werden. Das scheint mir allerdings, zumindest bei der Entladeschlusspannung, von akademischen Interesse zu sein. Die Ströme dürften wohl die meiste Zeit in diesem Bereich liegen. Wir wollen ja aber länger was von unseren Akkus haben und entladen nicht so weit. ;) Außerdem würden die Akkus vermutlich gegen Ende ihrer Kapazität bei höheren Strömen sofort einbrechen.
Die Entladekurven für verschiedene Ströme werde ich aber auf jeden Fall nachreichen!
Gruß
Martin
ich habe eine Bezugsquelle für Sony 18650-Zellen mit 2,4 AH ergoogelt:
http://notebookzellen.de/xt1/xt2/product_info.php?info=p3_LG-Li-Ion-Zelle-Akku-3-7V-2400mAh-Typ--18650.html&XTCsid=23e48acb6aab7ae5f83b32ea247c3c40
Gruß
Hans
Martin Tazl
20.03.2009, 11:17
Danke Hans!
Das macht die Beschaffung deutlich einfacher als das Suchen bei Ebay.
Gruß
Martin
Artur Blömker
20.03.2009, 11:30
Hallo!
Ein Shop mit einem einzigen Produkt, welches ausverkauft ist ... ;) ... ich weiss ja nicht ...
Gruss Artur
Martin Tazl
20.03.2009, 18:22
Hallo Artur,
jetzt wo Du es sagtst... War mir beim kurzen gucken auf der Seite gar nicht aufgefallen.
Gruß
Martin
Mir auch nicht. Schade, aber die Zellen sind wohl schwierig zu bekommen.
Batt-mann hat eine Panasonic/Samsung mit 2.150 mAH im Programm,
aber nur mit 2-3C. 4A Dauer reicht ja locker, die Frage ist wie sie kurzzeitige Ströme verträgt.
Hans
Martin Tazl
23.03.2009, 22:46
Hallo,
anbei mal die Entladekurve meines 2S-Packs Sanyo Litium Ionen Akku.
Die Entladene Kapazität (2,7V/Zelle) betrug wieder ca. 1900mAh. Der Spannungsverlauf ist bis ca. 1700mAh bei über 7V. Nicht ganz was draufsteht aber auch nicht so schlecht...
Martin
Martin Tazl
23.03.2009, 22:48
Hallo,
hier ist schon mal die 1A Entladekurve.
http://www.dynamic-soaring.de/forum/attachment.php?attachmentid=1037&stc=1&d=1237841314
Martin Tazl
25.03.2009, 10:42
Hi,
anbei die Entladekurve mit 2A bis 2,7V/Zelle.
Was werden noch für Entladeströme gewünscht?
Martin
Martin Tazl
25.03.2009, 10:54
Hi,
anbei die Entladekurve mit 2A bis 2,7V/Zelle.
Was werden noch für Entladeströme gewünscht?
Martin
Martin Tazl
25.03.2009, 23:12
Zu guter Letzt noch 4A (Entladene Kapazität: 2050 mAh) im Vergleich zu 2A. Leider nur als hässliches Excel-Chart. Irgendwie bekomme ich in Logview den Kurvenvergleich nicht hin...
Gruß
Martin
Martin Tazl
25.03.2009, 23:14
Und hier http://www.dynamic-soaring.de/forum/showpost.php?p=2715&postcount=62 noch der Chart für 4A. (http://www.dynamic-soaring.de/forum/showpost.php?p=2715&postcount=62)
Gruß
Martin
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