Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Flatterverhinderung bei Q-Rudern
Eine Frage an die Hightspeedexperten:
Mein Elektromaster fängt bei ca. 120 km/h mit Querruderflattern an. Habt Ihr mögliche Abhilfen in petto die sich nachräglich durchführen lassen?
Die Anlenkungen sind "spielfrei". Es sind 2,5 Kg/cm Servos mit Metallgetriebe eingebaut. (nicht spielfrei)
Die Ruder sind mit normale V-Spalt ausgeführt. (Folienschanier oben, V nach unten, keine Dichtlippe)
Ich hatte vor:
Ausgleichgewichte anbringen
Dichtlippe unten
stärkere,spielfreie Servos (kostet leider Geld)
Mir ist natürlich klar das der E-Master (F3J Auslegung) seine Genzen hat. Festigkeitsmäßig hat er aber noch reichlich Reserven.
Vielen Dank für alle Tips.
Grüße
jörg
Tim Medhurst
29.04.2008, 11:45
Hallo Jörg,
ich habe mit meinem E-Master schon sehr viele Flugstunden verbracht, und
noch nie eine Flatterneigung beobachten können. Habe dabei allerdings
schon ein paar Mal mein bestes gegeben, Rollenkreise, Aussenlooping,
lange senkrecht kommen lassen. Das alles ist kein Problem. Im sehr hohen
Geschwindigkeitbereich sieht man die Aussenflächen leicht wackeln (auf
und ab), da die Verbinder leicht Spiel haben. Aber kein Flattern.
Ich habe allerdings die Evolution Version von Tangent, mit Kohleverstärkungen.
Diese hat Elastic-Flap Scharniere auf allen Rudern der Fläche. QR-Servos sind
bei mir HS-5125, diese sind erstaunlicherweise noch recht spielfrei.
Sonst habe ich keine besonderen Maßnahmen getroffen, um etwas zu
versteifen o.Ä., auch keine Dichtlippen.
GrußTim
Hallo Tim,
danke für Deine Erfahrungen. Ich habe die etwas ältere Version. Die Ruder sind nicht als Elastic-Flap ausgeführt. Sind wie üblich mit Tesa von oben und unten festgemacht. Genügend Kohl ist bei mir auch unterlegt. Festigkeitsmäßig habe ich auch keine Probleme.
Gestern habe ich das am Wochenende beschädigte Ruder nochmal überprüft. Die Verbindung zwischen Gestänge und Ruderhorn ist etwas ausgeschlagen. (Alu/Stahl). Das habe ich jetzt erneuert. Mal sehen ob es jetzt schon besser wird.
Der E- Master ist bei mir auch schon viel im Einsatz gewesen. Er hat auch schon einiges wegstecken müssen. Bin sonst sehr zufrieden damit.
grüße
Jörg
ShredAir
01.05.2008, 02:43
Falls die Servos innen an die Flügelschale geklebt sind, könnten die Servos unter aerodynamischem Druck bei höheren Geschwindigkeiten oder turbulenz die Schale verformen und daher Spiel erzeugen, das man mit üblicher Prüfung nicht bemerkt. Eine gute Lösung dazu ist es die Servoschächte mit Balsa so zu verkleiden, daß die obere und untere Flügelschalen im Servoschachtbereich fest miteinander verbunden sind.
Genauere Beschreibung (auf englisch) und Fotos dazu gibt's hier: http://xcsoaring.com/techSlop.html
Dieter Mahlein, ShredAir
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