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                         update 20. Februar 08

     

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Übersicht - Modelle

SRTL  (SuperRennTamlam) - Konstruktion von David Pichler

vom "Tamlam-Team" -  Thomas Nothdurft, Michael Kislat und David Pichler

Spannweite 2,40 m  
Fluggewicht 2400 - 2800 g
Profil RG 15
 

Eine Konstruktion von David Pichler, gebaut vom "Tamlam-Team" Thomas Nothdurft, Michael Kislat und David Pichler.

Produziert von Thomas Nothdurft - siehe:

http://www.thono-fly.de/!

 

 

 

David Pichler mit seinem DS-Prototypen

Hier das "Tamlam-Team" mit den ersten Modellen - von links:

Michael Kislat, David Pichler, Thomas Nothdurft

Die Fläche und das Höhenleitwerk sind von Hand vorgezeichnet und dann am PC digitalisiert, anschließend CNC gefräst; der Rumpf ist in Handarbeit erstellt. Insgesamt ca. 18 Monate Arbeit, bis die Formen perfekt waren - eine lange Zeit, ohne wissen zu können, wie der SRTL überhaupt fliegt ...........das Bauen eines Modelles dauerte dann nicht mehr lange. Der Erstflug im März 2004 am Hang war schon sehr vielversprechend, denn das Modell verhielt sich sehr gutmütig und leistungsfähig! Einstellwinkel? Der passte auf Anhieb!  

DS-SRTL

Die DS-Version von David Pichler hat keine Wölbklappen, Seitenruder nicht angelenkt. Ein Video ist hier: David Pichler - DS mit 316 km/h! Noch nie habe ich ein so durchzugstarkes Modell gesehen, DS mit unglaublich großem Kreisdurchmesser! Beim Hangflug äußerst wendig - der "springt" um die Ecke!
DS-SRTL
Das hier gezeigte Modell ist von Michael Kislat, gebaut mit Wölbklappen und angelenktem Seitenruder.
Das übrigens alle Flieger in Kohle gebaut sind - ist ja eigentlich klar, die DS-Versionen werden in doppelt Carbon gebaut.

Ein sehr interessantes Detail ist die Flächenbefestigung. Da gibt es keine Schrauben, die Vorderkante ist auch nicht in den Rumpf geschoben wie z.B. beim Opus - hier hat die Fläche vorn und hinten einen Überstand - und gehalten wird das ganze nur durch Umwickeln mit Gewebetape!! Das hält supersicher - nur bei einer "schlechten Landung"  - bei Scherbeanspruchung - reißt das Tape - und die Beschädigungen sind so um einiges geringer als bei einer starren Verbindung!!

 

Eine Pfeilung besitzt die Fläche nicht, um Torsion möglichst  zu vermeiden, die T/4 - Linie ist gerade.

Reine F3F / F3B - Modelle  haben meist eine leichte Pfeilung, SRTL nicht.

 

Nicht mehr modern - das T-Leitwerk? Der geringe Widerstand und die gute Richtungsstabilität waren ausschlaggebend dafür; Nachteil -  der Bauaufwand ist beachtlich. Die Form des Leitwerkes dürfte den SRTL unverkennbar machen!

 
Eine Detailaufnahme der Höhenleitwerksanlenkung bei der DS-Ausführung (Seitenruder nicht angelenkt).
Hier das Höhenruderservo und der Schalter im offenen Rumpfausschnitt.  
Thomas mit "meinem"  DS-SRTL ......

.... 2 x 160er Biaxial-Kohle-gelege, Stützstoff Herex, Kohleschläuche als Holmsteg, Rovinggelege als Holmgurte (alles von R&G, siehe http://www.r-g.de/ )

 
......... die Fläche wiegt leer 1680 gr....... und das dürfte für das normale Fliegen am Hang erst ab Windstärke 5 Sinn machen, ansonsten bleibt dieser SRTL im Keller  ....... wie er im DS gehen wird - soll sich zeigen - beim nächsten stärkeren Wind  ....

....... November 2004 - da gab es Wind .......:

Video Michael Kislat mit dem SRTL - 325 km/h .......

Video Artur Blömker mit dem SRTL - 323 km/h .......

ging saagenhaft gut ...... !!

 
Der Rumpf ist aus mehreren Lagen Kohlegewebe und Kohlegelege im Vakuum gebaut (leer 380 g) - da biegt sich nix ..... absolut nix mehr !!!

Die Antenne wird außerhalb des Rumpfes verlegt - sonst dürfte der Empfang kritisch werden ......

....... das Höhenruderservo ist im Seitenleitwerk eingebaut - absolut spielfrei!

 
............ schöner Kontrast - die Unterseite.

Dieser SRTL hat keine Wölbklappen und leicht verkleinerte Querruder ...... möge für die Landungen immer ein wirklich großes Landefeld zur Verfügung stehen ......

Erstmals habe ich die neuen Volz Servos Micro Maxx XP (digital) eingebaut - machen einen sehr guten Eindruck! Stark, schnell, relativ leise, stellgenau -  zum Glück erfordert dieser Flieger nur 3 Servos, sonst wäre eine Bestückung mit guten Servos heftig teuer!

26.11.04: na ja - mein SRTL bekommt nun doch nachträglich Wölbklappen ........ das Landen erfordert zu viel Platz, den haben wir hier oft nicht. Außerdem kann man dann noch mit den Klappeneinstellungen experimentieren - siehe Profile (RG 15)

Die Antenne - direkt hinter der Fläche aus dem Rumpf herausgeführt - ist eine frei fliegende 0,1 mm dicke Stahldrahtlitze, die man sonst für Fesselflug verwendet - Empfang 100 %!