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26 DS in Wales - immer ein Flug wert!Texte, Videos und Fotos von Dietmar Metz / Oktober 2006 Endlich hat es wieder geklappt zum DS fliegen nach Wales zu gehen. Die Windvorhersage meldete 45 mph Wind in der Spitze am Sonntag, den 1. Oktober 2006. Aufgrund des Feiertages am 3.10. mussten Joe und ich nicht arbeiten, daher buchten wir kurzentschlossen einen Flug, Mietwagen und Unterkunft. In England angekommen entschieden wir uns wegen gemeldeter Wolkenbasis um 600m für die Küste. Bei dem gemeldeten Südwind bot sich Brean Down bei Weston Super Mare an (streetmap.co.uk). Es wehte ein mittlerer und sehr laminarer Wind um 50km/h bei leichter Bewölkung. Das fliegen im Hangaufwind war extrem ruhig und man konnte den Flieger für Minuten in der Luft parken, auch bei tieferen Höhen. So ruhiges Fliegen hatte ich bis dahin noch nicht erlebt, es war aber auch meine erste Küstenerfahrung. Obwohl der Hang Richtung Norden relativ flach abfällt war sehr schönes DS möglich. Bei Südwind sollte der Hang noch einfacher zu fliegen sein - und außerdem gibt es dort Bunker, in denen man in Deckung gehen kann. In Wales haben wir in einem B&B bei einer sehr netten Dame übernachtet (Anmerkung des „Zensors“ …..ähm, aber Jungs …. hahaha). Sie backte extra für uns sehr leckere "Welsch cakes" und kochte dazu englischen Tee. Am nächsten morgen trafen wir uns dann mit Alex Mcmeekin und einigen seiner Fliegerkameraden zum DSen. Beim morgentlichen breefing entschlossen wir uns, auf den Pen Y FAN zu wandern, mit dem Risiko, wegen zu niedriger Wolken nicht fliegen zu können. Zunächst regnete es, so dass wir am Parkplatz im Wald unsere Erfahrungen im Hallenfliegen austauschten. Extremer können die Gegensätze nicht sein: Hallenfliegen in Wärme und Windstille – und was uns dann erwartete…. Mark und Alex flogen 206mph bevor es regnete, Steve verbog an seinem Mini Blade bereits nach sehr kurzer Zeit den Verbinder und musste landen. Joe flog zum ersten Mal bei guten Bedingungen mit seinem Nyx und schaffte mit 200,1mph auch den Sprung in die 200+ Liste. Respekt habe ich vor dem ältesten Piloten: Er flog mit einer Mini-Ellipse ohne Ballast oder Landeklappen und testete zum erstem Mal das DS fliegen. Ich fragte mich die ganze Zeit, wie er den Flieger in dem extremen Aufwind denn landen will, aber er wusste wohl wie. Zum landen flog er über die Kante immer ganz leicht ins Lee um an Höhe abzubauen und setze dann sicher auf dem Grat oben auf. Es waren schon sehr gute Flugbedingungen bei den 60-70kmh SW-Wind. Wegen den tiefen Wolken durfte man lediglich mit der Fahrt nicht nach oben. Es machte mir aber auch sehr viel Spaß, mit den 198 mph einfach tief hin und her zu ballern bevor man wieder zum Fahrtaufholen einkreiste. Es konnte jeder einmal fliegen, Alex sogar ein zweites Mal, bevor sich dann die Wolken senkten und uns die Sicht nahmen.
Wir sahen immer wieder im Tal die Sonne und hatten daher Hoffnung auf Wolkenlücken. Als dann gegen 18Uhr Starkregen mit Sturm einsetzte machten wir uns auf den Rückweg. Leider kam in der Zwischenzeit der gemeldete Wind mit über 100km/h und jeder Regentropfen war wie ein Stich in das Gesicht. Bei den Autos angekommen waren wir alle durch und durch nass, ich denke es hat dennoch allen super gefallen. Soviel Glück wie Artur und Patrick kann man ja auch nicht immer haben..... (Anmerkung: … eehhh, alles Können ….. duck und wech…… hahaha) Die Gegen empfiehlt sich absolut für unser nächstes DS - Festival. Es gibt für jede Windrichtung Hänge, wie man sie sich nur wünschen kann. Daher auch noch ein paar Bilder unserer Unterkunft. Hier kostet eine Übernachtung mit Frühstück ca. 27€ (Anmerkung: das ist recht günstig im ansonsten nicht so ganz preiswerten Königreich)
Video Wales_pen_y_fan ( 31 MB)
Lieber Dietmar! Ganz herzlichen Dank für Deine Mühe, diesen Bericht von dem Wales-Trip zur Verfügung zu stellen! Das sind super Hänge dort!
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