|
| |
Übersicht Stories
4
Dietmar - DS mit 328 km/h
07.
Januar 2005
|
Text und Fotos: Dietmar Metz
Am Dienstag den
4.1.2005 war der erste Wetterbericht für eine neue DS-Seite recht günstig.
Also hieß es Akkus laden und fliegen gehen. Bei 35km/h Wind Vorhersage und
gemessenen 60km/h auf der Hangspitze hatten wir bei 7°C tolle
Flugbedingungen. Es dauerte zwar etwas, bis wir den optimalen Kurs hatten,
gegen Abend flog ich dann aber einen neuen persönlichen Rekord mit 299km/h
oder 186 mph. Leider unter 300km/h, aber die Vorhersage für Samstag versprach
mehr Wind (52km/h) aus idealer Richtung, das Ziel war also klar! Da sich
kurzfristig die Möglichkeit ergab, am Freitag bereits bei gemeldeten 40km/h
zu fliegen, wurde kurzerhand ein Hotelzimmer reserviert und mit dem Fliegen
bereits am Freitag Nachmittag begonnen. So konnte ich stetig zum Abend hin
meine Höchstgeschwindigkeit auf 189, 191, 196 und zuletzt auf 204 mph
erhöhen. Das entspricht 328km/h!!!
(Anm. Artur: Dietmar
hat eine Radarpistole, die auf mph eingestellt ist)
Video Dietmar Metz mit 328 km/h
|
|
|
|
|
 |
Allerdings zerlegte es
bereits am Freitag schon ein F3B Kohle-Modell wegen Seitenruderflattern (das
war natürlich nur der Anfang vom Ende......) und es gab weitere kleinere
Schäden. Daher wurde nachts noch an meinem Nyx die Servobefestigung
optimiert (Dank an alle Helfer!)
|
|
|
|
 |
|
|
|
Am nächsten Tag hieß es dann
um 6:00 Uhr aufstehen, 6:30 Frühstück und um 7:30 ging es mit allem Gepäck
den Berg hinauf. Es war sternenklar und der Mond sowie die Morgendämmerung
haben uns den Weg gezeigt. Der Wind wehte extrem mit 10°C PLUS (im Januar
........)) und wir kämpften mit Steinsturm und extremen Böen die uns fast
selbst zum fliegen brachten. Es war ein überragendes Erlebnis dann in der
Morgenröte die Windgeschwindigkeit zu messen: 75, 80, 88, 91 km/h innerhalb
wendiger Sekunden. Joe entließ dann das Modell souverän in die
Naturgewalten. Fliegen war erstaunlich einfach am Hang trotz des Orkans. Die
gemessen Geschwindigkeiten vor Sonnenaufgang kamen wie folgt: 120, 156, 180
dann verließ ich den Kreis wieder. Der Sound, den der Flieger dabei
produzierte, war sehr beeindruckend. Aufgrund der weit entfernten Flugbahn
vom Hang hatten wir leider keine Möglichkeit, direkt in Flugrichtung die
Geschwindigkeit zu messen, wodurch der Meßfehler enorm ausgefallen ist.
|
|
|
 |
|
|
|
Im
nächsten Versuch ging es genauso wieder los, Beschleunigung wie mit
Nachbrenner .... .....PENG ......... und der Rumpf war in der Luft einfach
durchgebrochen. Ursache waren die großen Beschleunigungskräfte in den Wenden
in Kombination mit dem vielen Trimmblei (390gr + Akku) und einem hierfür
offensichtlich zu schwachen Rumpfkonus im Bereich der Haube . Der Flügel hat
es recht gut überlebt, was bei der Geschwindigkeit absolut für die
Festigkeit spricht.
Also kam
das B-Modell dran, allerdings ohne Ballast und mit einer verklebten
Kabinenhaube. Trotzdem flog das Modell sehr ruhig aber extrem schnell.
Leider bekamen wir keine Geschwindigkeitsmessung zustande. Entweder ist die
Pistole zu langsam oder ich flog zu weit draußen. Plötzlich begann der
Flieger an zu brummen und es löste sich ein Querrruderservo ...........
glimpflich! Die Landung auf dem Hang im Sturm war dennoch problemlos.
Nun ist
bauen und verstärken angesagt .... aber wie stark muß der Rumpf nun werden? |
|
|
 |
|
|
|
Wir
haben das ganze noch mal näher untersucht und den hinteren Rumpfteil einer
zerstörenden Prüfung unterzogen. Der Rumpf wurde an den Zentrierbolzen der
Tragflächen aufgespannt und mit einer Federwaage am Anfang des Seitenruders
nach unten gezogen, bis der Rumpf durchgebrochen ist. Bei 600N (60kg) brach
der Rumpf kurz hinter der Aufnahme für den Verbinder. Dies sollte wirklich
ausreichen. Außerdem führen zu viele Verstärkungen im hinteren Teil zu mehr
Trimmblei, was die Situation im vorderen Teil nicht vereinfacht. Daher
verstärkten wir nur vorne ordentlich. Zusätzlich kommt nun der Bleiballast
in den Verbinder (bis 1kg!).
Jetzt
heißt es wieder warten auf Wind, aber hoffentlich nicht so lange wie das
letzte mal......
Dietmar
Metz, Januar 2005 |
|
|
 |
Übersicht Stories
|